Ordnungs-Challenge

Am Ende des Sommers habe ich wieder angefangen, meine Kästen und Laden auf den Kopf zu stellen. Die Gelegenheit war günstig, da durch die Umstellung auf die kältere Jahreszeit ohnehin ein Austausch der Kleidung stattfinden musste. Außerdem tut es mir gut, 2x im Jahr alles systematisch durchzugehen und auszumisten, was ich nicht mehr benötige. Meist findet sich jemand, der genau auf der Suche nach dem ist, das ich weggeben möchte.

Wollen auch Sie das Gefühl der Freiheit erleben, wenn Sie nur mehr Sachen um sich haben, die Sie tatsächlich brauchen?

Dann geht’s los mit der Checkliste: (mehr …)

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Gerne am 29. Februar

Wollen wir uns wieder einmal treffen?

Ja, gerne am 29. Februar!

Es gibt Leute in meinem Umkreis, die sich selbst als „Nicht-Kontakthalter_innen“ bezeichnen. Damit meinen sie, dass sie sehr schlecht darin sind, die Initiative zu ergreifen, wenn es um ein nächstes Treffen geht.

Allerdings: Wenn ich anrufe, dann sind sie sofort bereit, einen Termin zu suchen und halten den zuverlässig ein. Die Treffen sind dann auch sehr erfrischend, interessant, tiefgehend, lustig …

Und dann gibt es die, die ankündigen, sich zu melden und es dann doch nicht tun. (mehr …)

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Von der Schnäppchenjägerin zur Zeitgenießerin

Von der Schnäppchenjägerin …

Was macht eine Schnäppchenjägerin aus? Ich weiß es! Ich weiß es! Leider aus eigener Erfahrung!

Denn ich bin (vielleicht jetzt war) eine Schnäppchenjägerin!

Angebote wirken unwiderstehlich, vor allem, wenn sie auch noch mit einem Ablaufdatum versehen sind. Früher waren es TV-Werbesendungen, die ein Glücksgefühl beim Wohnungsputz versprachen oder auch quasi sich selbst reinigende Spiegel, Waschbecken: Wenn nur das angepriesene Produkt verwendet wird, dann perlt das Wasser einfach ab und hinterlässt keine Kalkspuren. Oder auch die viel beliebten Multi-Packs, (mehr …)

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Gewaltfreie Kommunikation – der 5. Punkt

Die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg habe ich vor vielen Jahren in einem Seminar kennen gelernt. Das Modell klingt in der Theorie gut, in der Praxis jedoch fehlte mir immer die Ernsthaftigkeit.

Vielleicht haben Sie schon einmal von der Wolfssprache und der Giraffensprache gehört. Diese beiden Tiere sind bei Anwenderinnen/Anwendern der GFK immer wieder dabei. Die Giraffe steht dabei für ein großes Herz.

Ziel ist es, empathisch miteinander zu kommunizieren, die hinter einer Störung stehenden Gefühle, Bedürfnisse und auch Verletzungen zu identifizieren und diese der anderen Person so mitzuteilen, dass diese Verständnis hat und auch die gewünschte Verhaltensänderung nachvollziehbar wird.

Das Grundmodell

(mehr …)

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Hilflos ausgeliefert oder doch handlungsfähig?

0001DKZwei Frauen unterhalten sich – eine fühlt sich den Lebensumständen hilflos ausgeliefert, die andere ist handlungsfähig geblieben. Beide sind bereits einige Jahre in Pension und haben in ihrem Leben schon viele Höhen und Tiefen erlebt, sich um ihre Kinder gesorgt und sich manchmal die Frage gestellt, was sie als Mutter falsch gemacht haben. Während sich Johanna den Umständen hilflos ausgeliefert fühlt und die Schuld an ihrer Unzufriedenheit ausschließlich bei anderen sucht ist Leopoldine sichtbar stärker im Hier und Jetzt.

Das Gespräch beginnt eigentlich ganz harmlos mit tagesaktuellen Erzählungen. Doch schnell driftet Johanna in alte Zeiten ab, erzählt von Erlebnissen, die bereits mehr als 20 Jahre zurück liegen. Sie gefällt sich offenbar in der Opferrolle so sehr, dass (mehr …)

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Mein Inneres Team

Mein Inneres Team* (Video) musste für die Interessens- und Zeitplanung wieder sehr aktiv sein. Ach, kann der Tag nicht einfach mehr Stunden haben? Doch halt – was wäre dann anders? Ich würde doch meinen Kalender prozentuell wieder genauso füllen und wieder über zu wenig Zeit klagen.

Kommt dir das bekannt vor? Hast auch du Zeiten, in denen du dich über mehr Stunden am Tag sehr freuen würdest? Hast du Tipps und Tricks für den Umgang mit der Einschränkung? Ich freue mich auf deinen Kommentar 🙂

Was ist nun mein Problem?

Ich habe seit 2007 meine Selbstständigkeit kontinuierlich ausgebaut – anfangs neben der Vollzeitanstellung. Dann habe ich das Verhältnis langsam verschoben, bis schließlich der Schritt in die volle Selbstständigkeit dran war.

Ja, ich hatte es geschafft! (mehr …)

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So scheiterst du garantiert an deinen Neujahrsvorsätzen

SAM_1348Heute ist DIE Nacht, in der ALLES anders wird! Jedes neue Jahr hält die Hoffnung bereit, endlich das eigene Leben zu verändern. Denn dass wir auf das Verhalten anderer nur einen geringen Einfluss haben und andere keinesfalls so verändern können, dass sie in unser Konzept passen, hat sich mittlerweile schon herumgesprochen.

 

Sicher hast auch du schon den einen oder anderen Neujahrsvorsatz gefasst!

 

Stehen da wieder sehr ambitionierte Ziele auf deinem Zettel oder zumindest auf deiner gedanklichen Liste?

-> Ab morgen mache ich 5x/Woche Sport

-> Ich erreiche bis zum Sommer meine Idealfigur

-> Diesmal werde ich endlich wirklich Nichtraucher_in

-> Ich verbringe ab sofort viel mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freund_inn_en (mehr …)

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Ziele noch optimaler formulieren

Sicher ist Ihnen die SMART-Formel bereits bekannt. Falls nicht: Ich habe bereits über diese Methode der Zielformulierung geschrieben >>>

Nun habe ich eine Erweiterung entdeckt und möchte Ihnen diese gerne zur Verfügung stellen.

Zur Wiederholung: SMART steht für
Spezific = spezifisch
Measurable = messbar
Attainable = erreichbar / attraktiv / aktionsorientiert
Realistic = realistisch
Time phased = terminiert

Nun geht es um PURE und CLEAR (mehr …)

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Endlich abschließen durch den Zeigarnik-Effekt

Kennen Sie Situationen, in denen Sie bevorstehende Aufgaben so sehr lähmen, dass Sie gleich gar nicht anfangen? Der Wäscheberg soll gebügelt werden. In den Kästen stapeln sich Sachen, die Sie schon lange nicht mehr gebraucht haben und die nun wertvollen Platz wegnehmen. Die Postlade quillt über.

Wenn es doch nur nicht so schwer wäre, es endlich einmal anzugehen!

Ich erlebe das immer wieder, wenn es um die Sortierung von Schriftstücken und die Ablage in unterschiedliche Ordner geht. Und natürlich bei meinen Coaching-Kundinnen, die sich rasche und umsetzbare Lösungen wünschen.

Haben Sie schon einmal vom Zeigarnik-Effekt gehört? (mehr …)

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Beziehungsqualitäten fördern

Zwischenmenschliche Beziehungen sind störungsanfällig. Kein Wunder, wo doch jede Person nur einen kleinen Ausschnitt der Welt um sie herum wahrnimmt. Wie ist es möglich, sich dennoch zu verstehen und eine gemeinsame Basis zu schaffen?

Kommunikation ist wichtig! Ebenso aber auch Selbstreflexion und Empathie!

Olaf de Haas hat das in einem Modell zusammengefasst, das auf einer Tagung vorgestellt wurde.

Ausgangspunkt sind die Beziehungsfähigkeiten

  • sich öffnen
  • sich anpassen
  • sich abgrenzen
  • sich durchsetzen

und die zentralen Triebkräfte Verbindung und Autonomie sowie die Dimensionen der Kommunikaton. Darauf aufbauend wird das Risiko, die Qualität und die Glückserfahrung der jeweiligen Beziehungsfähigkeit benannt.

Beziehungsqualitaeten

 

Es dient zur Selbstreflexion und zur Entwicklung von Empathie. Ein völlig ausbalanciertes Verhalten ist keineswegs das Ziel. Jede/r von uns darf Ecken und Kanten haben – sie gut zu kennen ist die Voraussetzung dafür, authentisch und klar kommunizieren und handeln zu können.

In welchem Quadranten sind Sie zu Hause?

Wo fühlen Sie sich am wohlsten?

Wenn Sie sich in eine Richtung entwickeln wollen: Wohin streben Sie?

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Das sagt einem doch der Hausverstand

„Das sagt einem doch der Hausverstand!“ ist ein beliebter Satz, wenn es darum geht, dass andere doch gefälligst so denken und handeln sollen wie man selbst. Darin spiegelt sich auch gleich die Abwertung der anderen und die Erhöhung der eigenen Person wider.

Wie oft äußern Sie Ihre Meinung oder fragen konkret um etwas, das Sie gerne haben möchten? Oder gehören Sie zu der Gruppe, die meint, die anderen würden schon drauf kommen, wenn sie nur mal ihren Hausverstand benutzen würden?

Wenn jemand mit einem Problem aus dem beruflichen Bereich zu mir ins Coaching kommt, erlebe ich immer wieder, dass von der eigenen Wahrnehmung ausgegangen und vieles erwartet wird, das andere so gar nicht erfüllen (wollen). So kommt es ganz schnell zu Kränkungen, Unverständnis bis hin zu Kündigungsabsichten. Besonders die aufopferungsbereiten, alle Arbeiten sehende Personen leiden sehr, wenn sie wieder einmal alles erledigen und sich dann darüber ärgern, dass sie alles alleine machen müssen.

Doch warum beklagen und nicht mit den anderen sprechen? Oft wissen die nämlich gar nichts davon, dass Sie der Grund für Ärger sind!

Jede/r handelt so, wie es die eigene Wahrnehmung zulässt. Mir hilft es in solchen Situationen sehr, wenn ich davon ausgehe, dass jede Person eine gute Absicht hinter ihrem Handeln oder Nicht-Handeln hat. Auch meine eigenen Aktionen sind für andere sicher oft ungewöhnlich, schwer nachvollziehbar oder auch völlig daneben. Doch aus meiner Sicht machen sie durchaus Sinn.

Wo können Sie einen Schritt zurück treten und die Situation quasi aus der Distanz betrachten, wie eine neutrale Person?

Was verändert sich dadurch in Ihrer Haltung?

Und welche Folgen hat das auf Ihr Verhalten?

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Es läuft wie am Schnürchen

Von der Sonne geweckt war ausreichend Zeit für eine Sporteinheit und ein gemütliches Frühstück. Dann ging es zur Arbeit – ohne Stau auf den Straßen oder mit angenehmen Mitreisenden im pünktlichen Bus und in der U-Bahn. Die Begegnungen waren erfreulich und aufbauend. Die Aufgaben erledigten sich fast wie von selbst und auch das gefürchtete Mittagstief blieb aus. Nach der Arbeit war die Motivation für ein Treffen mit einer Freundin sehr hoch und danach konnte der Tag gemütlich ausklingen.

Klingt das wie ein Märchen für Sie? Oder erleben Sie das an fast jedem Tag?

In letzter Zeit kam in meiner Praxis mehrmals die Frage auf, wie weit der Tagesablauf und die eigene Stimmung tatsächlich selbst gestaltet werden können. Die Schilderungen klangen gar nicht so wie anfangs beschrieben, sondern waren durchwegs von Einschränkungen und Hindernissen gesäumt.

Schauen wir uns einmal an, welche Möglichkeiten wir haben:
1. Wir gestalten unseren Tagesablauf ohne Rücksicht auf andere und machen das, was uns Spaß macht.
2. Wir nehmen uns total zurück und schauen besonders achtsam darauf, was die anderen brauchen. Das wollen wir dann auch erfüllen – auch über unsere eigenen Belastungsgrenzen hinaus.
3. Wir loten aus und stellen uns auf Kompromisse ein.

Sie haben es wahrscheinlich schon erraten: Um die Balance zu halten, ist die dritte Möglichkeit zu bevorzugen. Dabei erinnere ich mich immer wieder gerne an ein Gespräch mit einem Kollegen. Ich hatte ein Problem mit einer Vorgesetzten. Sie hatte die Gabe, einen noch so tollen Tag für mich innerhalb von nur wenigen Minuten völlig zu zerstören. Als ich mich wieder einmal bei ihm darüber beklagte, kam sein Rat: „Lass nicht zu, dass sie deinen guten Tag zu einem schlechten macht.“

Leichter gesagt als getan! Doch mit der Zeit merkte ich, dass es mir immer besser gelang, ihre Befindlichkeiten nicht zu meinen zu machen. Es war plötzlich möglich, sie in ihrer Art machen zu lassen, wie sie wollte und mich nicht sofort angesprochen zu fühlen.

„Nein sagen“ war da auch ein großes Thema – vor allem, wenn vermeintliche Abhängigkeiten bestehen und der Gedanke „Wenn ich das nicht mehr mache, mag sie mich nicht mehr“ besonders hartnäckig ist.

Da lohnt sich der Blick dahinter
-> Was passiert, wenn ich nein sage? Ja, die andere Person ist enttäuscht, verärgert, unzufrieden, wendet sich vielleicht sogar von mir ab und sucht jemand anderen.
-> Was passiert mit mir? Anfangs habe ich ein schlechtes Gewissen, möchte mich entschuldigen, versuche, die Wogen wieder zu glätten.

Bei Achtsamkeit auf die eigenen Bedürfnisse entsteht jedoch – wenn ich es mir erlaube – auch eine tiefe Zufriedenheit. Ich habe gut auf mich selbst geschaut, meine Möglichkeiten realistisch eingeschätzt und einen Freiraum für mich geschaffen. Aus dieser Zufriedenheit heraus kann ich offen auf andere zugehen, ehrliche Beziehungen führen und ohne versteckte Hinweise (die andere meist nicht wahrnehmen) in Kontakt bleiben.

Und dann läuft es wie am Schnürchen!

Ich empfehle Ihnen, bei sich zu bleiben und sich Ihre gute Stimmung nicht von anderen oder von Situationen, die nicht optimal verlaufen, nehmen zu lassen. Meiner Erfahrung nach wirkt das so positiv auf andere, dass ärgerliche Situationen gleich viel weniger werden.

Und schließlich haben wir es selbst in der Hand, wie wir eine Situation bewerten. Wir können entscheiden, ob wir uns darüber ärgern oder sie einfach weiterziehen lassen.

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Terminvereinbarung und Wartezeit

Ich hatte heute einen Termin und war pünktlich dort. Die Türe wurde mir kommentarlos geöffnet, damit ich mich ins Wartezimmer setzen konnte. Und dann wartete ich und wartete und wartete. Glücklicherweise hatte ich ein Buch mit und konnte ein bisschen lesen. Doch nach 20min wurde es mir zu viel und ich ging. Eine so große Verspätung finde ich bei vereinbarten Terminen zu heftig.

Gut, ich bin selbst nicht immer ganz pünktlich – doch wenn in in meiner Praxis Termine vereinbart habe, dann halte ich mich auch daran. Meine Kundinnen kaufen neben meiner Leistung auch eine bestimmte Zeitspanne bei mir. Und die steht ihnen selbstverständlich ungekürzt zur Verfügung. Selbst eine Verlängerung nach hinten wäre im Sinne einer vernünftigen Zeitplanung für alle Beteiligten eine Zumutung.

Bin ich selbst in der Rolle der Kundin und komme zu spät, geht das von meiner Zeit ab. Manchmal denke ich, noch einige Sachen erledigen zu können und sehe dann zu spät, wie lange ich dafür benötigt habe. Ich rufe dann jedoch immer an und kündige meine Verspätung (max 5min) an, damit der Supervisor die Zeit für sich noch sinnvoll nutzen kann.

 

Wie geht es Ihnen mit Wartezeiten?

Wo liegt Ihre Toleranzschwelle?

 

Sicher kennen auch Sie unzählige Situationen, in denen für Sie eine Wartezeit entstanden ist.

-> In der Bank, wenn Sie in der Schlange vor dem Kassenschalter stehen oder am Gürtel, wenn Sie auf der „falschen“ Spur fahren und neben Ihnen die Autos an Ihnen vorbei ziehen. Wenn Sie dann die Spur wechseln, können Sie sicher sein, kurz darauf wieder zu stehen. Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass sich die Fahr- und Standspuren abwechseln. Ein ständiger Wechsel der Spuren führt so meist zu insgesamt längerer Reisezeit.

-> Zur Grippezeit in der Apotheke, obwohl Sie genau wissen, was Sie brauchen und innerhalb von 2min wieder draußen sein könnten. Wenn nur nicht so viele mit Beratungsbedarf vor Ihnen wären.

-> Kurz entschlossen ins Kino und dann stehen da viele, die erst für eine spätere Vorstellung Karten kaufen wollen. Doch es gibt keine extra Kassa für „Ich bin zu spät dran, will aber da unbedingt noch rein.“

 

Das alles sind Situationen, in denen ich von vornherein damit rechne, eine gewisse Wartezeit zu haben.

Nicht jedoch, wenn ich einen Termin vereinbart habe.

Bei Ärzten mit gutem Zeitmanagement ist das sehr fein. Natürlich können auch da unvorhergesehene Notfälle eingeschoben werden. Wenn ich die Info erhalte und mich somit auf eine längere Wartezeit einstellen kann, ist das in Ordnung.

 

Die persönliche Grenze, wie viel Wartezeit akzeptabel ist, ist natürlich sehr unterschiedlich. Doch in einer Gesellschaft ist es nötig, eine gewisse Übereinstimmung zu haben. Zumeist klappt es auch ganz gut.

 

Tipp 1: Wenn Sie einen Termin mit einer Person vereinbaren, von der Sie schon wissen, dass Sie eine längere Wartezeit einplanen müssen, dann vermerken Sie das in Ihrem Kalender. So schaffen Sie sich einen zeitlichen Spielraum und kommen nicht in Bedrängnis.

Tipp 2: Mut zum Nein! Wenn Sie merken, dass es sich wiederholt und Ihre Zeit nicht wertgeschätzt wird, dürfen Sie auch die Grenze ziehen und sich mit dieser Persone / diesen Personen nicht mehr verabreden.

Tipp 3: Unterschiedliche Zeiten vereinbaren. Ich mache es so mit einer Freundin, die immer überpünktlich (meist 15min früher) beim Treffpunkt ist. Wir tragen uns unterschiedliche Zeiten im Kalender ein und kommen dann in etwa zur selben Zeit an.

 

Wie ist Ihr persönlicher Umgang mit Zeit?

Nutzen Sie für Ihre Schilderung die Kommentarfunktion.

Ich freue mich über weitere (bewährte oder auch wieder verworfene) Tipps.

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Ideenformulierungsgenerator

Welch ein tolles, langes Wort! Die Idee stammt von Keri Smith (http://www.kerismith.com), die jede Menge Kreativität und Querdenken in einem Buch vereint.

Worum geht es nun beim Ideenformulierungsgenerator?

Nehmen Sie ein Blatt und teilen es in drei Spalten.

In die erste Spalte schreiben Sie Dinge, die Sie in der Natur gefunden haben,

in die zweite Spalte Gegenstände, die Sie täglich benutzen und

in die dritte Spalte Wörter, die Ihnen gefallen.

Zum Beispiel so:

Ideenformulierungsgenerator

 

Wenn Sie nun auf der Suche nach neuen Ideen sind, kombinieren Sie je ein Wort aus der 1., 2. und 3. Spalte miteinander. Und schon haben Sie ein Phantasiewort, das Ihre eingefahrenen Denkwege irritiert und dadurch neue Abzweigungen möglich macht.

Probieren Sie es einfach mit Ihrer eigenen Liste aus und lassen Sie sich überraschen!

Wenn Sie dann „verrückte“ Ideen haben, teilen Sie diese doch bitte als Kommentar zu diesem Artikel mit.

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Zeitplanung mit der Eisenhower-Methode

In meinem Kalender habe ich schon seit Jahren ein Farbsystem, um die verschiedenen Termine auf einen Blick unterscheiden zu können. Früher waren es Textmarker oder Fineliner in verschiedenen Farben für meine Papierkalender, heute sind Farbkategorien in meinem iPad.

In den meisten Büchern zur Zeitplanung ist zu lesen, dass ein Tag nicht voll verplant sondern mit überraschenden Ereignissen gerechnet werden soll. Um dann mit der geplanten Arbeit nicht in Verzug zu geraten, sollen für diese Eventualitäten Zeitpuffer eingeplant werden.

Kennen Sie Tage, an denen Sie an einem bewölkten Tag mit Regenschirm raus gehen und es dann den ganzen Tag nicht regnet? Doch wehe, Sie vergessen auf Ihren Schirm: Dann regnet es bestimmt, sobald Sie das schützende Haus verlassen!

Ähnlich verhält es sich für mich auch mit den Zeitpuffern! Wenn ich welche einplane, läuft alles wie am Schnürchen und ich liege voll im zeitlichen Rahmen. Dann habe ich einige Leerlaufzeiten zu überbrücken, die mich unruhig machen. Immerhin kann ich mich doch nicht ständig in ein Café setzen.

Um nun weder vermeidbaren Stress noch Langeweile aufkommen zu lassen, habe ich die Eisenhower-Methode ausprobiert. Dabei werden Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit kategorisiert.

Eisenhower-Methode

 

Besonders die C-Kategorie eignet sich hervorragend für kurze Zeiten zwischendurch. Aufgaben, die nicht besonders wichtig sind, kann ich gut zwischendurch erledigen. Denn mit dem delegieren ist es so eine Sache als Selbstständige!

 

Wie geht es Ihnen mit Ihrer Zeitplanung?

Haben Sie Zeitpuffer eingeplant und benötigen Sie diese auch?

Wie flexibel sind Sie bei überraschenden Aufgaben?

 

Sehen Sie sich doch einmal Ihren Tagesablauf mit Hilfe des Eisenhower-Modells an und achten darauf, wie es Ihnen helfen kann, die vielfältigen Aufgaben gut zu erledigen.

Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter diesem Artikel, um Ihre eigenen Erfahrungen zu teilen.

 

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zielen – los lassen – treffen, Teil 2

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Wie im letzten Artikel geschrieben, geht es beim Bogenschießen darum, das Ziel anzupeilen, den Bogen zu spannen, dann los zu lassen und zu treffen.

Wie ist das nun mit Ihren eigenen Zielen?

Wie sind sie formuliert?

Geht es um WEG VON oder um HIN ZU?

WEG VON-Ziele lassen Ihren Blick an der ungeliebten Situation hängen und auch Sie kleben daran fest und können sich trotz regelmäßiger Beschäftigung damit nicht davon lösen.

HIN ZU-Ziele hingegen lenken Ihren Blick in die gewünschte Zukunft, lassen Ihre Vorfreude aufleben und bringen Sie in Bewegung.

 

1. zielen – Was genau streben Sie an? Beschreiben Sie so genau wie möglich, wie Sie sich Ihr Ziel vorstellen. Wenn Sie wollen, können Sie auch ein „Vision Board“ gestalten, also eine Collage als visuelle Unterstützung.

Machen Sie eine kleine Zeitreise: Wenn Sie es erreicht haben, was sehen Sie dann? Was fühlen Sie dann? Erleben Sie Ihr Ziel mit allen Sinnen!

2. los lassen – Sich auf den Weg machen bedeutet immer auch, etwas zurück lassen. Manchmal ist es Ballast, den Sie ohnehin nicht mehr brauchen. Manchmal handelt es sich auch um lieb gewonnene Was lassen Sie hinter sich? Welche Abschiede sind damit verbunden, wenn Sie mit großen (oder auch kleinen) Schritten auf Ihr Ziel zugehen? Welche Personen werden damit nicht einverstanden sein und versuchen, Sie wieder „auf Spur“ zu bringen?

3. treffen – Angekommen am Ziel! Spätestens jetzt ist es Zeit zu feiern! Idealerweise haben Sie bereits Etappenziele gefeiert und sich so immer wieder neu motiviert, auf dem Weg zu bleiben und konsequent weiter zu gehen.

 

Und was kommt jetzt?

Gleich das nächste Ziel?

Sie dürfen sich jetzt wirklich eine Ruhepause gönnen und stolz auf sich sein, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben.

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zielen – los lassen – treffen, Teil 1

BogenZiele erreichen wollen alle. Doch wie mühsam darf es werden? Darf es ein bisschen mehr Anstrengung sein?

Manchmal scheitert es bereits an der Formulierung!

Nicht-Ziele sind nicht erreichbar. Ziele schon!

Daher ist es nötig, auf die Formulierung zu achten.

„Ich will DAHIN.“ anstatt „Ich will WEG VON.“

 

 

Vor einigen Jahren war ich bei einem Mittelalterfest. Dort gab es auch einen Stand von Bogenschützen und die hatten am Areal einige Ziele aufgestelt. Dabei handelte es sich keinesfalls um bewegliche Ziele, die für ungeübte Bogenschützen sicher nicht zu treffen wären, sondern um statische.

Dennoch: Es versuchten sich einige daran, diese Ziele zu treffen. Meist erfolglos!

 

Die Manöverkritik zeigte die Fehlerquellen auf:

1. zielen – Das war ja scheinbar einfach – und dennoch gingen viele Schüsse daneben. Die Sicht vom Profi zeigte, dass die meisten Pfeile ca einen Meter neben das Ziel zeigten. Warum das? Nein, es lag nicht am schielen 😉 Es war nur so, dass wir alle den Blick auf das Ziel richteten, den Pfeil jedoch nicht vor unseren Augen sondern neben dem Ohr hatten.

2. los lassen – Da wurde es schon schwieriger. Spannung aufbauen war eine Sache, doch die Bogensehne dann auch plötzlich loslassen, eine ganz andere. Der Pfeil zischte am Ohr vorbei und bei ungenügendem Unterarmschutz konnte schon mal die eine oder andere Hautabschürfung entstehen. Der Tipp vom Profi „Wenn du den Pfeil auf das Ziel gerichtet und die Sehne gespannt hast, lass los – der Pfeil fliegt dann von ganz alleine!“

3. treffen – Das hing ganz davon ab, ob das Ziel korrekt angepeilt und vor allem der Pfeil mit der notwendigen Geschwindigkeit auf die Reise geschickt wurde. Und natürlich auch von der Entfernung zum Ziel. Viele Pfeile landeten irgendwo im 1. oder 2. Drittel auf der Strecke, oft nicht einmal in der Erde. Sie verloren einfach auf dem Flug die Geschwindigkeit und die Richtung und stürzten ab.

 

Wie können wir das auf unsere eigene Zielerreichung umlegen?

Im nächsten Artikel geht’s weiter!

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20 Tage ohne

„20 Tage ohne“ heißt mein aktuelles Experiment. Ja, ich weiß, die Fastenzeit ist in diesem Jahr schon vorbei. Und dauerte außerdem 40 Tage. So lange brauche ich hoffentlich nicht bzw sollte es nach 20 Tagen eine so großartige Veränderung sein, dass ich gerne viel länger weiter machen werde 🙂

Was heißt nun 20 Tage ohne? Ohne was? Ohne wen?

In den letzten Tagen habe ich immer wieder den Computer dazu benutzt, „Farm Heroes“ zu spielen. Dabei vergingen Stunden, in denen ich wie gebannt Früchtchen kombinierte, gegen Schneebälle kämpfte, Eisblöcke aufschlug, Hühnchen erzeugte und doch immer wieder verlor. Vor allem, wenn ich den Bonus für 24 Stunden unbegrenzte Spielrunden frei schalten konnte, kam ich kaum vom Computer weg. Alle anderen Computerspiele faszinieren mich nicht – da gibt es keine Gefahr einer Alternative.

Also heißt es jetzt zur Entwöhnung „20 Tage ohne Farm Heroes

Ein zweites Thema ist der Zuckerkonsum, der in Kombination mit viel vor dem Computer sitzen stetig steigt. Nebenbei einen Müsliriegel mit Schoko, Marienkäferchen, die im Seminar übrig geblieben sind, schnell mal ein Rippchen der Zartbitterschokolade. In den letzten Tagen beobachtete ich, dass nach Schoko am Abend meine Augen am Morgen tränen und entzündet sind. Ob das nun in direktem Zusammenhang steht? Ich weiß es (noch) nicht, denn auch der teilweise heftige Wind an kalten Tagen setzt meinen Augen sehr zu. Darum probiere ich es jetzt einige Zeit ohne Schokolade und schaue, was sich dadurch verändert.

Also heißt es jetzt „20 Tage ohne Süßigkeiten

Ich fahre leidenschaftlich gerne mit dem Auto. Vor einem Jahr hatte ich das Projekt, Termine teilweise zu Fuß zu erledigen. Besonders für meine Selbsterfahrungs- und Supervisionsstunden war es gut, vorher und nachher ca 45min Spaziergang zu haben. Es erhöhte meine Achtsamkeit für die Natur, brachte mich in einen ausgeglichenen Zustand und war eine wunderbare Gelegenheit, Bewegung in meinen Alltag zu bringen. Nun gibt es einige Wege, die ich, wenn ich die Zeit gut einteile, perfekt zu Fuß erledigen kann und das Auto erst danach wieder für weitere Strecken nutzen muss.

Also heißt es jetzt „20 Tage mit Bewegung

 

Am 26.05. geht’s los und am 14.06. ist der 20. Tag.

Was erwarte ich mir von diesen 20 Tagen?

-> Durchbrechen von Mustern, denen ich wie auf Autopilot geschaltet folge und damit eine Chance, Routinen zu besiegen

-> Viel mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens 🙂

-> Ausgeglichenheit durch weniger Zuckerspitzen

 

Haben Sie Erfahrung mit einem zeitlich begrenzten Verzicht auf etwas?

Welche Tipps haben Sie für mich und die Leserinnen/Leser meines blogs?

Nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion, um Ihre Erfahrungen zu schildern!

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Ein bisschen Urlaub mitten im Alltag

Wenn Sie in letzter Zeit bei Ihrem Friseur / Ihrer Friseurin waren, haben Sie sicherlich die Frage „Und, waren Sie schon auf Urlaub?“ gehört. Ich kenne keine andere Berufsgruppe, bei der die Frage nach dem Urlaub eine so große Rolle spielt. Ist ja auch ein dankbares Thema, denn entweder ist der Urlaub schon vorbei oder er steht noch bevor.

Und wer spricht nicht gerne über die „schönste Zeit des Jahres“?

Doch stimmt das wirklich?

Viele verschieben alle möglichen Wünsche auf die Urlaubszeit: Endlich ausschlafen, den Stapel Bücher auf dem Nachttisch oder die Leseliste im ebook-reader abarbeiten, Freundinnen treffen, den Garten neu gestalten, Zeit für die eigenen Bedürfnisse nehmen …

Dann ist er endlich da, der heiß ersehnte Urlaub! Und bei einem Blick auf die Liste ist die Erschöpfung fast in Greifweite!

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor?

Was spricht gegen ein bisschen Urlaub mitten im Alltag?

Ich bin ja nicht so sehr der Langzeiturlaubstyp. Vor einigen Jahren war ich regelmäßig für drei Wochen auf Sprachkurs und saß täglich um 09.00 Uhr in der Schule. Also keine große Veränderung zum Alltag.

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Mittlerweile habe ich das geändert und fahre mehrmals im Jahr für ein verlängertes Wochenende weg. Zusätzlich schaue ich, dass ich ein bisschen Urlaub mitten im Alltag einplane. Das heißt, mir bewusst Zeiten im Kalender zu reservieren, die ich für den Aufenthalt in der Natur verwende.

 

Es gibt in Wien zum Glück viele Parks, die den Trubel rundherum vergessen lassen. Mein Favorit ist der Schönbrunner Schlosspark!

 

Und natürlich ist es auch ein Erlebnis,

-> die Stadt wie eine Touristin erkunden

-> mit Neugier und Langsamkeit durch die Stadt spazieren

-> sich von den TouristInnen inspirieren lassen

-> die verschiedenen Sprachen genießen

-> ein neues Lokal entdecken und sich verwöhnen lassen

 

Was sind Ihre Urlaubsinseln mitten im Alltag?

Ich freue mich auf Ihre Tipps 🙂

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Liebster-Award „Ankerplatz für Ihre Ideen“

LiebsterAward

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank an Melanie Mezera von Magenta Maltherapie mit ihrem blog bunt gemischt für die Nominierung.

 

Und hier sind meine Antworten auf deine Fragen:

1. Was ist deine Motivation zu bloggen?

Ich möchte kurz und knackig Methoden zum Selbst-Coaching vorstellen und neue Ideen streuen, zum Perspektivenwechsel einladen und Impulse anbieten. Zusätzlich ist es eine Möglichkeit für mich, spannende Alltagserlebnisse zu berichten und dadurch die Aufmerksamkeit auch auf kleine Dinge zu lenken.

 

2. Aus welchen Informationsquellen schöpfst du die Ideen zu den Beiträgen?

Sehr vieles kommt von Alltagserlebnissen und Diskussionen in meinen Seminaren. Natürlich lasse ich mich auch von Zeitschriften und Büchern inspirieren. Und manches entsteht einfach in mir während ich schreibe.

 

3. Wie werden Menschen auf deinen Blog aufmerksam?

Aktuelle Artikel poste ich auch auf meiner facebook-Seite Ankerplatz für Ihre Ideen und ich weise in meinen Ankerplatz-News darauf hin.

 

4. Was bedeutet für dich Kreativität?

Neues ohne Leistungsanspruch zu schaffen, in den Prozess eintauchen und darüber die Zeit vergessen, erfrischt wieder auftauchen und die Freude erleben.

 

5. Was lässt dich staunen?

Kleine Kinder, die ganz in der Gegenwart leben und die Freude im Augenblick genießen können.

Ein Sonnenuntergang, der durch die Zweige eines Baumes bricht.

Pinguine im Zoo

 

6. Womit kann man dir eine Freude bereiten?

Mit einem Zeitgeschenk zum Frühstück, zum Spaziergang, zum Pflanzen umtopfen

 

7. Wenn du eine Superheldin wärst, welche Kräfte hättest du dann?

Warum der Konjunktiv? Ich bin eine Superheldin 😉

 

8. Gibt es einen Ort, den du besonders magst?

In Italien habe ich Orbetello sehr gerne, in Wien gehe ich gerne in den Schönbrunner Schlosspark zum Gloriette Cafe

 

9. Nenne mir 5 Lieblingswörter!

Engelchen (als Bezeichnung für ganz liebe Menschen)

Telefon (ohne bin ich nicht anzutreffen)

Margherita (so heißt mein Auto)

Wunschinhalt

Blumenwiese (als Erinnerung an meine Kindheit)

 

10. Hast du ein liebgewonnenes Morgen-/Abendritual?

Nein, ich mache, wenn ich Lust habe, jedes Mal etwas anderes und oft auch nichts.

 

11. Wonach riecht für dich der Frühling?

Nach frisch gemähtem Gras, nach Freiheit, Fülle und Blumen

 

Die Regeln für die nominierten Blogs: Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.

  1. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat stellt.
  2. Nominiere drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award.
  3. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  4. Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  5. Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  6. Das Logo „Liebster Award“ kannst Du hier herunterladen.

 

Ich nominiere:

Astrid Eishofer – Fit 4 social media, die mit ihren tollen Tipps Licht in den wwwDschungel bringt

Rhea Krcmárová – Venus in echt, die mir im Stadtsaal von ihrer Arbeit erzählt hat

Karin Wess – Mehr Spaß und Erfolg im Business, die mit ihrer 21-Tage-Challenge für neue Inputs gesorgt hat

Sebastian Prohaska – ithelps, der für jeden Computer die richtige Lösung findet

 

Meine Fragen an euch:

1. Wann hast du mit deinem blog begonnen?

2. Über welche Wege läuft die Kommunikation mit deinen Leser_innen?

3. Welcher deiner blog-Artikel hat am meisten Interesse hervor gerufen?

4. Welche Tätigkeit machst du, wenn du gerade nicht bloggst?

5. Hast du einen Lieblingsduft? Wenn ja, welcher ist es?

6. Wo verbringst du Sommerabende am liebsten?

7. Welches Tier möchtest du gerne in seinen Lebensraum begleiten?

8. Dein Lebensmotto

9. Welches Buch liest du gerade?

10. Was bedeutet für dich Glück?

11. Etwas, das du gerne mit uns teilen möchtest!

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Wenn der erste Eindruck täuscht

Wie bleibend ist der erste Eindruck?

In vielen Büchern, Ratgeberkolumnen und Gesprächen erfahre ich, dass der erste Eindruck sooo wichtig ist und nicht mehr korrigiert werden kann.

Doch ist das tatsächlich so?

Wenn ich von einer Person begeistert bin und mich angezogen fühle, dann stört mich die – angebliche – Unkorrigierbarkeit des ersten Eindrucks nicht. Meist bleibt die positive Stimmung und verstärkt sich sogar noch. Selbst wenn es dann Phasen gibt, in denen es nicht so rund läuft. Jede kleine Verfehlung wird mit dem Satz „Sonst passt ja alles“ weggewischt und vergessen.

 

Doch wie ist es, wenn der erste Eindruck negativ ist?

Wie lange halte ich dann daran fest?

Kann die andere Person dann überhaupt etwas tun, um aus dieser Schublade heraus zu kommen?

 

Zugegeben, ich bin nachtragend! Diese Eigenschaft wird den im Sternzeichen Krebs geborenen Menschen ja gerne nachgesagt 🙂

Es fällt mir schwer, persönliche Kränkungen zu vergeben. Besonders dann, wenn ich mich unverstanden fühle, meine Individualität nicht gesehen wird und es auch keine Klärung gibt.

 

Was passiert aber, wenn ich eine Person in einem anderen Kontext wieder sehe und dabei merke, dass sie doch sehr sympathisch ist?

Ich bleibe misstrauisch, doch ich kann mich auf die Erfahrung einlassen, den zweiten Eindruck wirken zu lassen.

 

Sehr hilfreich finde ich es, wenn ich das Gesamtbild betrachte, nicht nur die einzelnen Puzzleteile. Und ganz ehrlich: Sooo schlimm war die erste Verfehlung nun auch wieder nicht.

 

Wie geht es Ihnen mit dem ersten Eindruck?

Welche Erfahrungen haben Sie in der Entwicklung von – zu + bzw umgekehrt?

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Jammerfreie Zone

10406871_500091840132588_8186687959790178287_nKarin Wess hatte die Idee mit der „Sieben Tage nicht jammern“-Challenge und ich greife diese gerne auf.

Es gibt ja so viele Gelegenheiten, sich mit Jammerei zu beschäftigen – und meist ist einem dann zumindest für kurze Zeit die mitfühlende Aufmerksamkeit anderer Personen gewiss.

 

Doch ändert sich dadurch etwas an der Situation? Nein! Zusätzlich habe ich dann noch schlechte Laune! Und vielleicht diejenigen, die ich angejammert habe, auch gleich. Denn geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid 😉

 

Vor einigen Monaten bereits habe ich mir vorgenommen, jede Situation einfach einmal anzunehmen und das Wertvolle darin zu sehen. Das heißt jetzt nicht, dass ich alles durch die rosarote Brille betrachte und quasi auf Wolken schwebe. Doch ich bin viel entspannter, wenn ich den Jammermodus aus- und den Zufriedenheitsmodus einschalte.

1. Im Stau kann ich die Zeit für mich nutzen und meinen Gedanken nachhängen.

2. Eine zerbrochene Tasse ist eine tolle Gelegenheit, meine Küchenkästchen zu entspannen.

3. Wenn ich mit einer Person unterschiedlicher Meinung bin, ist das die ideale Chance, um mit Neugier und Wertschätzung neue Blickwinkel einzunehmen und voneinander zu lernen.

Also, ich nehme die Herausforderung an und habe heute schon einen halben Tag zufrieden verbracht.

In jeder Situation haben wir die Möglichkeit, um zu entscheiden, wie wir sie bewerten. Nutzen wir doch die Chance, einfach einmal positiv an die Sache heran zu gehen. Da sind mir Kinder immer ein großes Vorbild. Die leben ganz im JETZT und kümmern sich nicht um später. Ein bisschen etwas davon darf ich mir auch selbst gönnen.

Machst du mit und richtest auch deine jammerfreie Zone ein?

Wenn ja, berichte doch davon in einem Kommentar!

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Entprofessionalisierung der sozialen Arbeit?

Bei der Bundestagung der SozialarbeiterInnen hielt Marianne Gronemeyer einen genialen Vortrag, in dem sie sich mit der Rolle der sozialen Arbeit beschäftigte.

Zu Beginn erzählte sie ein Beispiel aus einem Kaufhaus, in das sie kurz vor Ladenschluss kam. Sie wollte Maronitörtchen kaufen, die mit einem Betrag von CHF 4,50 angeschrieben waren. Doch die Verkäuferin blickte auf ihre Uhr und kippte die Maronitörtchen in den Mülleimer. Innerhalb von Sekunden wurde aus hochpreisigen Mehlspeisen ekelhafter Gatsch. Wie kam es zu diesem plötzlichen Wertverfall? Ihre Dienstzeit war vorbei und egal, wie sie selbst dazu stehen mag, ist es ihre Aufgabe, die übrig gebliebenen Produkte zu entsorgen.

Integration und Inklusion sind aktuell wichtige Schlagworte. Doch geht es nicht nur darum, möglichst viele Menschen wohin zu bringen, anstatt ihnen zuzuhören und mit ihnen gemeinsam etwas zu entwickeln?

Ist die Ökonomisierung bereits so weit fortgeschritten, dass nicht mehr die Bedürfnisse der Menschen, sondern die der Wirtschaft im Vordergrund stehen? Wird nach Anweisungen gehandelt, ohne sich auf persönliche Begegnungen einzulassen?

Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes professionell (= bekennend) lässt Raum für Überlegungen. Wozu bekennen wir uns? Erhalten wir das System? Wer sind die Profiteure? Unsere KlientInnen ja wohl nicht immer!

Eine Gegenüberstellung von Akkusativ (akkusare = beschuldigen) und Dativ (dare = geben) lieferte eine überzeugende Idee zu mehr Individualität.

Es macht natürlich einen Unterschied, ob ich sage „Ich berate DICH, wie du besser zurecht kommen kannst“ oder „Ich höre DIR zu, welche Pläne du hast“.

Wir brauchen Begegnungen, die auf Augenhöhe stattfinden, in denen sich Menschen gesehen und angenommen fühlen, ohne sich in ganz besonderer Weise verhalten zu müssen.

Es ist ein Aufruf zur Besinnung auf Werte sozialer Arbeit unabhängig von den finanziellen Mitteln. Wo bleibt die Verantwortung der Gesellschaft für menschliche Notlagen, wenn es für jedes Thema eine Beratungs- und/oder Betreuungsstelle gibt?

In meiner eigenen Tätigkeit merke ich immer wieder, wie viele Menschen intensiv daran arbeiten, dass „die Gesellschaft“ von auffälligen, nicht in die Norm passenden, Menschen geschützt wird und möglichst keinerlei Kontakt mit ihnen haben muss.

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Zeit für mich

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Zeit für mich – Mehr Balance

Im Postkasten fand ich mein dm-Magazin, das ich immer sehr gerne durchblättere und auch in Seminaren für Collagen zur Verfügung stelle. Diesmal war die Überraschung groß, als ich ein Poster und einen Stickerbogen fand. Es geht um mehr Balance im Leben und einen 42-Tage-Plan.

Veränderungen brauchen Zeit!

42 Tage, das sind 6 Wochen – und genau diese Zeit ist doch, wenn ich MotivationstrainerInnen glauben darf, angeblich erforderlich, um neue Gewohnheiten zu festigen. Ich nehme die Herausforderung an und starte morgen mit meinem Weg zu mehr Balance. Diese Zeit nehme ich mir!

Nun hängt das Poster an meiner Türe und ich habe mir die meisten Sticker angesehen. Darunter sind einige, die ich sicher gerne befolge. Manche Aufgaben sind für mich unvorstellbar – da suche ich dann Alternativen, die mir Spaß machen.

Es gibt sechs Kategorien, darunter Aufgaben wie zum Beispiel

-> Ich putze mich glücklich!

-> Ich schüttle mich gegen Verspannungen!

-> Ich gönne mir eine Gesichtsmaske!

-> Ich entspanne mit ätherischen Ölen!

-> Beim Klettern lerne ich meine Grenzen kennen!

-> Für mich gibt’s Frohkost statt Rohkost!

 

Wer macht mit?

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Vorfreude – Imagination

Unter dem Titel „Die Wirklichkeit unserer Vorstellungen“ referierte Frau Univ-Prof Dr phil Verena Kast bei der 1. Gesundheitsförderungskonferenz der WiG (Wiener Gesundheitsförderung)

Ihre Anfangsübung war: „Schließen Sie die Augen und denken Sie an einen schönen Sommertag in Ihrer Kindheit.“ Wir durften uns in diese Erinnerung vertiefen, sie uns mit allen Sinnen in die Gegenwart holen. Danach tauschten wir uns paarweise über unsere Erinnerungen aus. ich fand es sehr spannend, dass sowohl meine Gesprächspartnerin als auch ich uns so intensiv daran erinnerten und wir auch Gerüche und Geschmack beschreiben konnten.

Bei der Imagination funktioniert in zwei Richtungen: (mehr …)

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Perspektivenwechsel, Empathie und moderne Hirnforschung

Unter dem Titel „Zwischenmenschliche Beziehungen aus Sicht der Hirnforschung – Soziale Verbundenheit als Voraussetzung für Gesundheit und langes Leben“ referierte Univ-Prof Dr Joachim Bauer bei der 1. Gesundheitsförderungskonferenz der WiG (Wiener Gesundheitsförderung)

Im Sinne der Gesundheit ist es wichtig, gute soziale Beziehungen zu haben. Das Gehirn verändert – abhängig von der Qualität unserer zwischenmenschlichen Beziehungen – die biologischen Vorgänge -> Wandlung der Psychologie zur Biologie! (mehr …)

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Blitze weisen den Weg

Bei Gewitter sehen wir – hoffentlich in weiter Ferne – oft Blitze. Diese strahlend hellen Pfeile sind nicht zu übersehen. Sie sind kraftvoll und oft auch zerstörend.

Wie ist das im eigenen Leben?
Wer sorgt da für die Blitze?

Meist sind es Menschen, die wir auf den ersten Blick unsympathisch finden und die unseren Ärger auf sich ziehen. Doch wenn wir dann darüber nachdenken und in uns gehen, finden wir meist etwas, das uns an uns selbst stört.

Ich merke bei mir, dass ich eine große Kritikerin sein kann – bei eigenem und auch bei anderem Verhalten. Mit etwas Abstand sieht die Sache gleich wieder anders aus. Ich habe gelernt, nicht gleich auf alles impulsiv zu reagieren, sondern einmal abzuwarten, ob mich ein Verhalten auch nach einigen Tagen noch stört.

Wenn ja, spreche ich es an. Dann nämlich in einer Form, die auch annehmbar und lösungsorientiert ist.

Wo und wer sind deine Blitze im Leben?

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So befreien Sie sich von Altlasten

In meiner Wohnung gibt es viele Stauräume und die nutze ich auch gerne. Doch wie oft schaue ich dann dort hin?

Ehrlich gesagt: Kaum bis nie!

Kennen Sie solche Ecken auch in Ihrer Wohnung? Oder besteht gar die gesamte Wohnung aus Stauraum?

Es wirkt schnell zu viel, wenn ich mir vornehme, da Ordnung hinein zu bringen und mich von einigem zu trennen. In meine Praxis kommen jetzt vermehrt Leute, die Ordnung in ihrem Leben schaffen wollen und durch die Masse gleich wieder entmutigt werden.

Mein Tipp: In kleine Portionen aufteilen!

(mehr …)

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Lernen am Modell

Kinder orientieren sich an Erwachsenen. Vielleicht haben Sie schon selbst bemerkt, dass Vorleben stärker wirkt als Anweisungen und Verbote.

Ebenso lernen Erwachsene am Modell, wenn Sie Vorbilder haben. Im Coaching kommen oft Aussagen wie

„Wenn ich doch nur so mutig wäre wie …“

„Wenn ich genügend Geld hätte, würde ich …“

„Wenn ich mehr auf mich selbst schauen würde, könnte ich …“

Diese Sätze sind wichtig und weisen den Weg zu einem erfüllteren Leben. Meist haben wir Vorbilder im Kopf, wenn wir uns einen neuen Entwicklungsschritt vorstellen.

Doch es ist natürlich nicht nur die Vorfreude, die uns in Bewegung bringt. Ängste und Unsicherheiten halten uns davon ab, zielstrebig und geradlinig voran zu kommen. Oft sind es zwei Schritte nach vorn und drei zurück, die uns entmutigen.

Doch wenn wir dranbleiben, erreichen wir unser Ziel. Es hängt jedoch davon ab, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Schauen wir nur auf das, was nicht möglich ist?

Auf die gescheiterten Versuche?

Und auf die Grenzen, die uns unverschiebbar erscheinen?

Oder heben wir unseren Blick und suchen den Horizont nach neuen Möglichkeiten ab?

Nehmen wir die Unterstützung von anderen an?

 

Wertschätzende Rückmeldungen und konstruktive Kritik sind wichtige Elemente, um selbst voran zu kommen.

Ich merke eine deutliche Veränderung, wenn ich es schaffe, sowohl Begeisterung als auch Unzufriedenheit sofort auszusprechen. Das dient dann oft auch anderen als Modell, um selbst mehr auf das Positive zu achten und nicht nur zu nörgeln, wenn etwas schief gegangen ist.

Wie kommen Sie voran?

Welche Tricks helfen Ihnen, wenn Sie am liebsten aufgeben würden?

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Minimundus – die ganze Welt in einem Park

Waren Sie schon einmal in Minimundus am Wörthersee?

Ich war als kleines Kind mit meinen Eltern dort und hatte den Eindruck, dass der Park riesengroß ist. Nun war ich in Kärnten auf Osterurlaub und plante einen Tagesausflug nach Minimundus.

Ja, wie sich die Perspektive ändern kann. So groß ist der Park gar nicht. Doch das liegt weniger an dem Gelände als viel mehr an meiner mittlerweile erreichten Größe. Alle Bauwerke sind dort im Maßstab 1:25 und natürlich kam mir das als kleines Kind alles viel größer vor.

Dennoch: Es war eine schöne und interessante Zeit. Einige Bauwerke habe ich in natura bereits gesehen. Manche würde ich gerne sehen. Andere ziehen mich weniger an.

Diese knapp zwei Stunden haben meine Perspektive verändert und mich zu folgenden Fragen geführt:

-> Wie oft sehe ich etwas störendes viel größer als es wirklich ist?

-> Wie kann ich den Blickwinkel so verändern, dass das Hindernis für mich überwindbar wird?

-> Betrachte ich meine Erfolge auch so staunend und freue mich über deren Größe?

Einige Antworten habe ich bereits gefunden. Auf weitere bin ich schon gespannt.

 

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Faszinierende Begegnungen

Es gibt Menschen, bei denen ist es völlig egal, wie lange wir sie nicht gesehen haben – es entsteht sofort wieder Vertrautheit und ein offenes Gespräch ist möglich.

Kennen Sie auch solche Begegnungen?

Ich habe auf einer Tagung eine ehemalige Ausbildungskollegin getroffen und mich kurz mit ihr unterhalten. Im Trubel habe ich darauf vergessen, unsere Kontaktdaten auszutauschen. Doch sie hatte mir erzählt, wo sie arbeitet und so konnte ich eine E-Mail schicken. Wir vereinbarten ein Treffen und ich war schon sehr gespannt, wie der Abend verlaufen wird. Immerhin war unsere gemeinsame Ausbildung vor 20 Jahren.

Das Treffen begann mit einem kurzen Spaziergang zu einem sehr netten Cafe in der Innenstadt und dann ging es auch schon los mit „Was hat sich in den letzten Jahren bei dir getan?“ Wir hörten einander sehr aufmerksam zu und erhielten im Zeitraffer einen Einblick in die Entwicklungen der anderen.

Für mich war es sehr faszinierend, dass sofort eine Offenheit und Vertrautheit spürbar war. Es war nicht nötig, Episoden schön zu reden. Wir konnten auch die Tiefen erzählen, ohne Verurteilung zu befürchten. Und natürlich freuten wir uns über die Erfolge und konnten uns gegenseitig bei unseren Ideen unterstützen.

Solche Momente lösen in mir große Freude und Zufriedenheit aus. Wann wird es die nächste Gelegenheit dazu geben? Ich gehe jetzt auf jeden Fall mit offenen Augen durch den Tag und bin bereit für Wiederholungen.

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Plus-Minus-Liste

Was machen Sie, wenn Sie eine wichtige Entscheidung treffen müssen?

Erstellen Sie eine Plus-Minus-Liste?

Dabei werden Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen! Doch führt das wirklich zu einer zufrieden stellenden Entscheidung?

Mir geht es dabei so, dass ich für jedes + auch ein – finde, ebenso für jedes – ein + und sich die Argumente somit die Waage halten. Und meist fallen mir ohnehin nur diejenigen Punkte ein, die ich eh schon mehrfach durchgedacht habe.

Dennoch, diese Liste hat ihre Berechtigung. Dann nämlich, wenn es tatsächlich um Risiken geht. Wenn zum Beispiel eine hohe finanzielle Verpflichtung damit verbunden ist, lohnt sich ein genauer Haushaltsplan. Auch wenn andere Personen (PartnerIn, Kinder, Eltern) davon betroffen sind, kann eine Liste den Weg zu neuen Ideen ebnen.

Viele der Minus-Argumente können auch Schritt für Schritt entkräftet werden – nämlich dann, wenn irrationale Ängste im Vordergrund stehen, die der Realitätsprüfung nicht standhalten.

Doch es gibt viel intuitivere Möglichkeiten, eine Entscheidung zu treffen. Dazu mehr in meinen nächsten Artikeln.

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Neues Jahr – Neues Glück

2013-12-31 12.02.48Ende 2013 wurde in meine Praxis eingebrochen. Was hat’s gebracht? Für die Einbrecher nicht viel. Wertsachen waren nicht gelagert. Doch der Schaden für mich ist dennoch groß.

Alleine die Aufregung und die Aufräumarbeiten beschäftigen mich einige Stunden.

Doch ich bin froh, dass ich selbst unversehrt geblieben bin.

 

Die Frage einer Kollegin, ob sich denn ein Einbruch in meine Praxis lohnen würde und gute Gefühle, Erleuchtung usw in Gläsern gelagert wären, habe ich so beantwortet:

Es gibt in meiner Praxis neue Erkenntnisse, tolle Ideen, Zeit für Reflexion und neuen Schwung für die nächsten Schritte, viel Spaß und auch Raum für ernste Themen. Natürlich nur, wenn ich auch dabei bin. Ein Einbruch lohnt sich definitiv nicht, weil es all die tollen Dinge nicht in Gläser abgefüllt gibt.Neujahrsaktion-2014

Jetzt starte ich mit neuem Elan durch und freue mich über neue Aufträge, die bereits im Herbst 2013 angebahnt wurden.

Für alle, die sich Unterstützung für die ersten Schritte auf dem Weg zu ihren Zielen wünschen, habe ich eine Neujahrsaktion.

So einfach geht’s: Termin vereinbaren, Gutschein ausdrucken und mitbringen, Rabatt einlösen

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit, neue Begegnungen, spannende Fortbildungen und viele Aha-Momente.

Viel Erfolg für 2014 und ganz viel Spaß bei allem, was Sie machen.

Sandra Schleicher – http://www.sandra-schleicher.at/aktuelle-termine

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Auf den Punkt gebracht

Kennen Sie Zeiten, in denen Ihre Gedanken sich im Kreis drehen, Sie aus der Grübelfalle nicht mehr heraus zu kommen scheinen und kein Licht am Ende des Tunnels sehen?

Dann ist es Zeit, die Fakten auf den Tisch zu legen und „Klar Schiff“ zu machen.

Ich nehme mir in solchen Situationen gerne ein großes Blatt Papier und schreibe alle meine Gedanken zu dem Thema auf. Völlig unzensuriert – ist ja nur für mich!

Nach diesem ersten Schritt nehme ich Farbstifte und kreise die besonders wichtigen Stichwörter ein. Dabei achte ich darauf, mich auf die wesentlichsten Punkte (max 10) zu konzentrieren.

Diese bringe ich dann in Bezug zueinander. Sie haben scheinbar nichts miteinander zu tun? Das will mir mein Verstand manchmal vorgaukeln. Doch ich finde immer wieder Gemeinsamkeiten, die ich nutzen kann.

Dann gehe ich den ersten Schritt. Der kann auch besonders klein sein. Wichtig ist nur, wieder in Bewegung zu kommen!

Sobald wieder Bewegung in die Sache gekommen ist, geht es fast von selbst weiter und weiter.

Diese Methode ist besonders bei Beziehungsthemen und beruflichen Entscheidungen sehr hilfreich. Damit wird die „Was denken denn dann die anderen?“-Frage kurz umgangen und somit können richtungsweisende Ideen an die Oberfläche kommen.

Probieren Sie es einfach mal aus. Jetzt gleich!
Und berichten Sie mir von Ihren Erfahrungen. Ich freue mich darauf!

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Beratungsgespräche professionell führen

Für mein Seminar „Beratungsgespräche professionell führen“ gibt es einen Termin im Januar 2014. Sie sind BeraterIn, PädagogIn, SozialarbeiterIn, Lebens- und SozialberaterIn … und reden ist Ihre hauptsächliche Tätigkeit? Neben guter Stimmhygiene ist auch die Vorbereitung der Inhalte wichtig.

Von Freitag, 10. bis Sonntag, 12.01. erarbeiten wir in 20 AE die jeweils individuelle Art, Beratungsgespräche zu führen. Leitfäden und Checklisten unterstützen den persönlichen Stil, der Schwerpunkt liegt jedoch im experimentieren und reflektieren.

Alltagsgespräche laufen meist ohne großes Nachdenken. Im Unterschied dazu nehmen Sie in Beratungsgesprächen eine aktive Rolle ein und strukturieren den Gesprächsverlauf.

Sie erfahren,

  • wie Sie reagieren können, wenn Sie mit heiklen Themen konfrontiert werden.
  • wie Sie gleichzeitig Unterstützung bieten und die Selbstverantwortung der anderen Person/en stärken.
  • in welcher Form Sie Ihre Inhalte bringen können, damit Sie auch nachvollziehbar sind.
  • wie Sie einen konstruktiven Gesprächsverlauf fördern können.
  • wie Sie verbale Angriffe Ihres Gegenübers abwehren, ohne aus dem professionellen Rahmen zu fallen.

 

Anhand konkreter Fallbeispiele wird der eigene Kommunikationsstil beleuchtet und mit unterschiedlichen Reaktionsweisen experimentiert.

Information und Anmeldung unter 0699/11042277 und per E-Mail an „beratung@sandra-schleicher.at“

Seminarzeiten: Fr, 10.01. 17.00-20.00 Uhr / Sa, 11.01. 09.00-17.00 Uhr / So, 12.01. 09.00-16.00 Uhr

Investition: EUR 220,00/Person inkl. kleiner Pausenverpflegung, Lokale für die Mittagspausen sind in unmittelbarer Nähe

Ort: Ankerplatz für Ihre Ideen, Mandlgasse 23/1/1, 1120 Wien

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Bewerbung – eine 2. Chance

Sind Sie auf Jobsuche? Folgen Sie mir bitte auf eine gedankliche Reise!

Sie sehen eine ausgeschriebene Stelle und sind sicher, dass diese genau zu Ihnen passt. Also setzen Sie sich an Ihren PC und schreiben Ihre Bewerbung – natürlich formulieren Sie diese exakt auf die ausgeschriebene Stelle und nehmen keinen Standardtext. Sie aktualisieren Ihren Lebenslauf und suchen nach relevanten Ausbildungsbestätigungen und Dienstzeugnissen. Alles ist bereit und Sie senden es an die im Inserat genannte Person. Dann warten Sie einige Tage ab. Schließlich werden Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dieser Termin kollidiert jedoch mit einem Tagesseminar und Sie hetzen in der Mittagspause zum Gesprächstermin. Sie können sich nicht voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren, weil Sie vom Vormittag bereits erschöpft und in Gedanken schon beim Nachmittagsprogramm des Seminars sind. Einige Tage später erhalten Sie die Absage. Das ist nicht überraschend, jedoch bedauerlich.

Sie sind natürlich enttäuscht und fragen sich, ob Sie den Termin hätten anders planen können. Klar, Sie hätten bei der Vereinbarung des Gesprächstermins einen anderen Tag anbieten können. Doch wer traut sich das denn so einfach? Wenn schon eine Einladung zu einem Gespräch erfolgt, muss dieser doch gefolgt werden! Oder?

Wichtig ist, dass Sie die Absage nicht persönlich nehmen. Es kann viele Gründe haben, weshalb Sie die Stelle nicht erhalten haben. Wenn die Firma auf unterschiedliche Arbeitstypen Rücksicht nimmt, kann es sein, dass Sie zur Zeit nicht ins Team passen. Oder die Wünsche nach zeitlicher Flexibiliät – entweder Ihre eigenen oder die der Firma – können nicht erfüllt werden.

Einige Monate später sehen Sie ein Inserat für genau dieselbe Stelle. Sie reflektieren noch einmal den ersten Termin, hinterfragen Ihre Ziele und schreiben Ihre Fähigkeiten auf. Dann bewerben Sie sich erneut. Ihre Motivation ist sehr hoch, weil Sie bereits wissen, worauf Sie sich freuen.

Was ist diesmal anders? Sie schreiben gleich in Ihre Bewerbung, dass Sie sich bereits vor einigen Monaten für diese Stelle beworben und weiterhin großes Interesse daran haben. Sie erhalten tatsächlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. An diesem Tag haben Sie keine anderen Verpflichtungen und können ganz entspannt zu dem Termin gehen.

Und diesmal erhalten Sie die Zusage!

 

Wenn ich Bewerbungsgespräche führe, fällt es mir immer wieder schwer, eine erste Auswahl zu treffen. Manchmal würden zwei bis drei Personen perfekt alles abdecken, doch es ist nur eine Stelle frei. Die Entscheidung fällt dann oft intuitiv – und passt meistens!

Eine Ermutigung zur Bewerbung im zweiten Anlauf: Es kommt immer wieder vor, dass ich auch zwei Jahre später erneut eine Bewerbung erhalte. Das zeigt mir dann, dass die betreffende Person großes Interesse hat und oft ergibt sich dann eine Zusammenarbeit.

Wichtig ist mir auch, dass die BewerberInnen an der Terminplanung aktiv teilnehmen und nicht ja sagen, wenn Sie dann in Zeitnot kommen.

Wenn Sie also auf Jobsuche sind, nutzen Sie jede Gelegenheit und bewerben Sie sich auf Stellen, die Sie wirklich interessieren. Vielleicht trifft bei Ihnen die 2. Chance ein.

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to do-Listen

Vor vielen Jahren lernte ich einige Methoden kennen, um die Arbeit zu strukturieren. Darunter waren Strategien zur Häufchenbildung nach Priorität, delegieren lernen, Mindeststandards entwickeln usw.

to do-Listen sind meist sehr beliebt, können doch regelmäßig Hakerl gemacht werden und der Arbeitsfortschritt wird dadurch schnell sichtbar.

Doch ist es tatsächlich so einfach?

Ich habe gemerkt, dass ich oft zu viel Zeit mit den Listen als mit den eigentlichen Arbeiten verbringe. Da trage ich Aufgaben chronologisch ein, doch die Fristen variieren und die Liste ist nicht mehr in einer Linie zu bearbeiten. Dann die Lücken zwischen den Hakerl suchen braucht auch Zeit!

Daher habe ich jetzt nur mehr einen Jahresplan, in den ich wichtige (Abgabe-)Termine eintrage. Das ermöglicht mir größeren zeitlichen Spielraum und ich merke, dass ich die anstehenden Arbeiten gleich viel lieber erledige.

Wie teilt ihr eure Arbeit ein? Gibt es best practice-Beispiele?

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Herbststimmung – wie kann ich sie verändern?

Der Herbst (dunkel, neblig und regnerisch) wirkt sich schnell auf die Stimmung aus.

Jetzt haben wir die Wahl: Lassen wir uns davon beeinflussen und geben uns der Lethargie hin? Oder gehen wir es aktiv an?

Meiner Erfahrung nach wird es schlimmer, wenn ich es einfach hinnehme, mich viel in der Wohnung aufhalte und wenig Kontakt zu anderen haben möchte.

Ganz anders ist es, wenn ich so oft wie möglich raus gehe – auch wenn es nur ein kurzer Spaziergang von 15min in der Mittagspause ist. Dabei bringe ich die Gedankenspiralen in Bewegung und finde neue (Aus)Wege.

Kreativer Ausdruck in Malerei, Bastelei, Musik und Tanz ist auch eine gute Möglichkeit, die innere Unruhe auszugleichen.

Achtsamkeit für mich und meine Bedürfnisse wird jetzt viel wichtiger als sonst!

Jetzt ist auch eine besonders sensible Zeit im Zusammensein mit anderen Menschen. Reizbarkeit liegt in der Luft. Wenn ich jetzt jedes Wort auf die Goldwaage legen würde, wären Konflikte die Folge. Mein Umgang damit: Ich weiß, dass ich gerade holprig laufe und manchmal Aussagen treffe, die vom Ton oder auch vom Inhalt her ruppig klingen. Genau das gestehe ich auch meinen Freundinnen, Kolleginnen und Nachbarn zu. Ich nehme alles so, wie es gerade ist und halte mich mit Bewertungen zurück. Denn ich weiß, dass mich einiges, das ich sonst nicht einmal wahrnehme, jetzt besonders aufregt.

Meiner Erfahrung nach schaut es nach der Umstellung auf den Herbst – also in zwei bis drei Wochen – schon wieder ganz anders aus und ich bin wieder ausgeglichener. Ebenso merke ich das dann bei anderen.

Es wäre doch schade, wenn sich so ein vorübergehendes Stimmungskarussell nachhaltig auf Beziehungen auswirken würde.

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Arbeitstyp strukturiert planend

Diesem Arbeitstyp sind die ListenschreiberInnen zuzuordnen. Es gibt Listen für Aufgaben und Termine, Listen für Vor- und Nachteile, einen großen Jahreskalender für die Urlaubsplanung …

Der Schreibtisch ist mit vielen Notizzetteln in unterschiedlichen Farben beklebt, um auch ja nichts zu übersehen.

Planung und Struktur sind die wichtigsten Werte. Und es kommt große Unruhe auf, wenn etwas dazwischen kommt. Mit Überraschungen kommt dieser Arbeitstyp gar nicht gut zurecht. Abhilfe schafft hier, nicht die gesamte Arbeitszeit zu verplanen, sondern Pufferzeiten einzubauen.

Diese KollegInnen sind sehr gut organisiert, arbeiten vorausschauend und geraten leicht mit anderen Personen in Konflikt, wenn die eigene, gut durchdachte, Planung durcheinander gebracht wird.

Im Team sind das die Leute, die den roten Faden im Blick behalten, auf deadlines aufmerksam machen und rechtzeitig für den Geburtstag des Chefs / der Chefin sammeln.

Die Arbeit wird meist nicht besonders schnell erledigt. Eher im Gegenteil: Es wird sehr auf Details geachtet und genau gearbeitet. Ein bisschen Perfektionismus scheint da schon durch.

 

 

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Arbeitstyp stabil bewahrend

Das haben wir schon immer so gemacht!
Das hat sich bisher auch bewährt!

Diese Sätze passen sehr gut zum stabilen und bewahrenden Arbeitstyp. Oft werden diese KollegInnen als unflexibel und starr abgewertet. Bei manchen mag es tatsächlich zutreffen, dass sie neuen Ideen einfach keinen Raum geben wollen.

Doch schauen wir einmal, wie ihre Arbeit Wertschätzung erhalten kann: Meist haben sie ein sehr großes Durchhaltevermögen und behalten auch in schwierigen und stressigen Zeiten einen kühlen Kopf. Sie zeichnen sich durch logisches und strukturiertes Denken aus und sie übernehmen gerne Führungsfunktionen.

Neuen Ideen gegenüber sind sie erst einmal abwartend und abwägend. Doch wenn sie den Vorschlag ihrer Meinung nach von allen Seiten betrachtet, alle Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen haben, kann es sein, dass sie sehr enthusiastisch dahinter stehen.

Sobald etwas Neues in den Regelbetrieb übernommen wurde, halten sie ebenso daran fest als wäre es schon immer so gewesen. Sie brauchen einfach etwas Zeit, sich auf Veränderungen einzulassen.

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Arbeitstyp kreativ chaotisch

Der Schreibtisch ist meist bunt und voll. Viele Projekte, die gleichzeitig bearbeitet werden, brauchen Platz. Kreativität, also schöpferische Kraft, ist in der Arbeit sehr wichtig und meist auch gern gesehen. Besonders oft sind solche Arbeitstypen im Event- und Marketingbereich anzutreffen. Aber auch DesignerInnen und DekorateurInnen lieben die Kreativität.

Auf den ersten Blick scheint die Arbeitsweise sehr chaotisch zu sein. Doch wer sich in diesem Bereich zuhause fühlt, erreicht erst durch das Chaos die volle Leistungsfähigkeit. Ergebnisse werden zügig erbracht. Die Person ist immer beschäftigt und nicht überfordert, wenn mehrere wichtige Aufgaben gleichzeitig bearbeitet werden müssen. Es entspricht ja ihrer Persönlichkeit, auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.

In der Zusammenarbeit ist es wichtig, die Kompetenzen gut aufzuteilen und jede Position zu schätzen. So ist gewährleistet, dass jede/r im Team zufrieden arbeiten kann.

Dieser Arbeitstyp kann lernen, sich mit anderen abzustimmen und Vereinbarungen einzuhalten. Er ist er auch dann zufrieden, wenn nicht alle Detailprobleme gelöst werden konnten.

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Arbeitstyp flexibel unverbindlich

Der flexible und unverbindliche Arbeitstyp liebt die Freiheit und entscheidet gerne spontan, wie es nun weitergehen soll. Es ist ja sehr fein, am Puls der Zeit zu sein und quasi sofort auf Veränderungen reagieren zu können. Die Gefahr dabei ist, sich von Kleinigkeiten ablenken zu lassen und das große Ganze aus den Augen zu verlieren.

Im Team sorgen diese KollegInnen für Dynamik und Spannung. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer. Was gestern noch gültig war, wird heute über Bord geworfen, weil neue Ideen geboren wurden.

Der Vorteil liegt für mich eindeutig darin, sehr zeitnah neue Strömungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Wichtig ist es, dies den KollegInnen mitzuteilen und somit wieder für Sicherheit zu sorgen.

Schwierig wird es dann, wenn gemeinsam an einem Projekt gearbeitet wird und jede/r für sich einen Teil bearbeitet, um als Abschluss alles zu einem Stück zu verbinden. Da ist es wichtig, dass sich alle aufeinander verlassen können und nicht plötzlich die einzelnen Puzzleteile überhaupt nichts mehr miteinander zu tun haben.

Diese KollegInnen lassen sich in der Vorbereitungsphase nicht gerne auf eine Strategie festnageln – zu groß ist ihr Bedürfnis nach Spontanität und Flexibilität.

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Verschiedene Arbeitstypen – gute Zusammenarbeit

Jede Person hat ihre eigenen Vorstellungen, wie der Berufsalltag am besten funktionieren soll. Solange jede vor sich hinarbeitet, gibt es auch keine Schwierigkeiten. Doch sobald Teamarbeit gefragt ist, kommt es schnell zu Konflikten, wenn die eigenen Bedürfnisse scheinbar keinen Platz haben.

Ich habe in meiner Berufstätigkeit mit vielen unterschiedlichen Personen zusammen gearbeitet und mich selbst dabei immer besser kennen gelernt.

So hat mich vor einigen Jahren noch sehr gestört, wenn jemand regelmäßig zu spät zu den Besprechungen kam und dann diese Zeit hinten angehängt wurde. Da musste ich erst einmal lernen, auf mein Zeitkontingent zu achten. Als ich mich dazu entschied, mir immer einen Pausenfüller mitzunehmen, stresste es mich gleich viel weniger, wenn jemand zu spät kam. Immerhin saß ich jetzt nicht mehr untätig herum. Wichtig war mir, dennoch pünktlich aufzuhören. Dann war die Konsequenz für die Zuspätkommer, dass vielleicht nicht alle Tagesordnungspunkte besprochen werden konnten.

Ich kenne die flexiblen / unverbindlichen, die kreativen / chaotischen, die strukturierten / planenden und die stabilen / bewahrenden Arbeitstypen.

Welche Eigenschaften ich welchem Typ zuordne finden Sie in den nachfolgenden Artikeln.

 

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Besser sehen mit dem Fernglas?

Vor einigen Jahren habe ich Tickets für die Musicals „König der Löwen“ und „Tarzan“ in Hamburg gekauft. Ich stellte mir vor, dass die Veranstaltungshalle sehr groß sein würde. Um auch wirklich alles zu sehen, wollte ich ein Fernglas mitnehmen.

Ich bestellte also eines über den Versandhandel und hatte kurz darauf einen sehr schweren Karton in Händen. Das gute Ding wog mehr als 1kg und war nicht gerade als Handgepäck für einen Abend im Musical geeignet.

Dennoch: Es ging mit auf die Reise und kam gut in Hamburg an. Am Abend packte ich meine Tasche, ließ jedoch das Fernglas im Hotel zurück. Die Musicals waren fantastisch und auch ohne Fernglas hatte ich eine sehr gute Sicht auf die Bühne.

Heute habe ich das Fernglas in meinem Kasten wieder entdeckt. Es ist noch in der Originalverpackung und hat nie die weite Landschaft gesehen.

Da überlege ich mir wieder:

Wie weit will ich sehen?
Muss ich wirklich alles im Blick haben?
Was ist, wenn mir etwas entgeht?

Auf den Alltag angewandt, finde ich es oft sogar entspannend, nicht alles wahrnehmen zu müssen. Viel zu viele Eindrücke prasseln im Lauf des Tages auf mich ein. Da tut es manchmal sehr gut, mich auf das nähere Umfeld zu beschränken.

Und meine Ausgangsfrage „Besser sehen mit dem Fernglas?“ kann ich dann getrost beantworten: Wichtig ist das nahe liegende im Detail zu sehen und das große Ganze im Hintergrund gerne verschwommen zu lassen. Scharf wird es, sobald es näher kommt – und dann beschäftige ich mich gerne damit.

Das Leben bringt ständig Veränderung und mit etwas Achtsamkeit beschäftige ich mich genau zum richtigen Zeitpunkt mit den nächsten Aufgaben.

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Kindliche Neugier

Ich sitze im Cafe und beobachte ein kleines Mädchen. Es ist ca 1,5 Jahre alt und hat gerade Kreiden bekommen.

Sie betrachtet den Karton von allen Seiten und sucht eine Möglichkeit, die Kreiden zu befreien. Nach und nach dreht sie den Karton immer wieder um, bis sie die Lasche findet. Mit Unterstützung ihrer Mutter fallen die Kreiden heraus und sie beginnt, sie zu ordnen. Als sie mehrere in der Hand hält, fallen einige davon zu Boden und rollen weg.

Dann beginnt ihr Spiel: Sie läuft einer Kreide nach und hebt sie auf. Dabei fällt die, die sie vorher in der Hand hatte, zu Boden. So geht es einige Zeit. Sie ist ganz in ihrer Welt und vergisst die Umgebung.

Dann entdeckt sie, dass rund um sie Leute sitzen und sie beobachten. Das ist jetzt ein Spaß. Mit Publikum ist die Entdeckungsreise gleich noch viel lustiger.

Die Kreiden werden zur Nebensache bzw. dienen dazu, Kontakt zu den Erwachsenen aufzubauen. Jemand winkt ihr zu, sie winkt zurück. Wenn jemand sie nicht gleich sieht, lächelt sie so lange in diese Richtung, bis sie eine Reaktion erhält.

Kinder sind so faszinierend und wir können so viel von ihnen lernen!

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Selbstbewusstsein und Selbstbehauptung

In meiner Praxis habe ich mit Menschen – vorwiegend Frauen – zu tun, die sich mehr Selbstbewusstsein wünschen. Auf meine Nachfrage, was sie denn darunter verstehen und wie dieses sichtbar werden kann, erhalte ich natürlich unterschiedliche Antworten.

Ganz vorne liegt: „Ich will meine Meinung sagen und vertreten können und mich nicht ständig von anderen überrollen lassen!“

Geht es hier um Selbstbewusstsein? Oder eher um Selbstbehauptung? Ist das überhaupt so klar zu trennen?

Oft werden Menschen, die charismatisch auftreten, andere für sich einnehmen und von ihren Ideen überzeugen, Kritik nicht zu nah an sich heran lassen als selbstbewusst bezeichnet. Doch ist es wirklich nur an den äußeren Faktoren messbar?

Authentisch bleiben steht für mich klar im Vordergrund! (mehr …)

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Der Blick durch die Kamera

2013-08-24 15.16.18Fotografieren – ein Hobby?

In letzter Zeit fallen mir immer wieder Sachen auf, die ich früher nicht wahrgenommen habe. Das bringe ich einerseits mit mehr Interesse für die Natur und andererseits mit dem Spaß, durch die Kamera zu sehen, in Verbindung.

Jetzt war ich mit einer Freundin in einer anderen Stadt. Beide mit Handy bzw. Fotoapparat ausgestattet. Und wir blieben tatsächlich oft an der gleichen Stelle stehen und zückten unsere Geräte.

Doch das Motiv war unterschiedlich. Während ich in diesem Fall das Schild mit der Information über die Videoüberwachung ins Auge gefasst hatte, fotografierte sie die darüber hängende Straßenlampe.

Pflanze Ich finde es zum Beispiel sehr spannend, wenn bei einer Pflanze ein Teil verdorrt ist. Dann mache ich mir darüber Gedanken, was denn mit dem Trieb passiert ist. Kommt an diese Stelle einfach kein Wasser? Wurde er von einem Tier abgenagt? Oder sind es Einflüsse von oben? Ein Hund vielleicht, der immer wieder genau auf diese Stelle macht?

Mit Achtsamkeit durch die Straßen gehen fördert die Selbstwahrnehmung und die Einbindung in die Umwelt. Es gibt so viel zu sehen. Und von den vielen Sinneseindrücken, die auf uns einströmen, filtern wir viele aus. Beim Blick durch die Kamera wird unsere Aufmerksamkeit fokussiert und auf Details gerichtet, die uns sonst entgehen würden.

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Fremdsprache und Kommunikation

Ich rede gerne! Die Sätze formuliere ich, während ich denke. Zumindest solange ich deutsch spreche.

Im Urlaub bin ich durchaus schweigsamer und langsamer im Gespräch. Nun hatte ich eine Begegnung mit einem dreijährigen Jungen, der finnisch spricht. Ich saß mit dem Rücken zur Türe, als er zu mir lief und mich kitzelte. Dabei sagte er etwas wie ich es auf deutsch als „kitzi kitzi“ kenne. Er hatte großen Spaß dabei. Am nächsten Tag wiederholte er seine Aktion und es war für mich sehr spannend zu sehen, wie wir ohne gemeinsame Sprache dennoch eine Kommunikation zustande brachten. Ich erkannte, wie viel mit Mimik zu formulieren ist.

Dann allerdings kam der Tag, an dem ich mit Erwachsenen ins Gespräch kommen wollte und somit auf meine Englischkenntnisse angewiesen war. Früher habe ich meine Sätze und vor allem Antworten auf Fragen mühsam übersetzt und in dieser Zeit natürlich nicht gesprochen. Die Folge war, dass meine GesprächspartnerInnen oft ihre Frage wiederholten in der Annahme, dass ich sie nicht verstanden hätte.

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Kraftboxx im Praxistest! Etwas Neues?

Kraftboxx_02Die Kraftboxx verspricht wichtige Unterlagen für Klarheit, Lösungsorientierung und Veränderung.

Mein Praxistest beginnt damit, dass ich mit dem Stress-Sensor die 12 Themenbereiche durchgehe und meine Zufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10 bewerte.

Zeit für mich, Meine Werte leben und Berufliche Entwicklung erhalten eine 10. Ebenso Kinder (die ich nicht habe) und Konflikte im Umfeld (die betreffen mich nicht direkt bzw. gehe ich gut damit um).

Leistungsdruck, Job-Sicherheit, Finanzen, Kollegen liegen auf einer Linie im Mittelfeld.

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ich.kurs

2013-08-12 16.30.38Vor einigen Monaten habe ich mich dazu entschieden, am ich.kurs 13 teilzunehmen. Veranstalter ist Johannes Moskaliuk von ich.raum

Die Laufzeit war von Mitte April bis Anfang August. Es gab regelmäßig eine Lektion zu den Themenbereichen Kommunikation, Ziele, Werte, Glaubenssätze, Kreativität und Emotionen. Begleitend zu den schriftlichen Unterlagen wurde eine Online-Plattform zur Verfügung gestellt, die von ModeratorInnen unterstützt wurde.

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Gedankenspiralen auflösen

Manche Tage beginnen einfach komisch. Ich wache auf und fühle mich ein bisschen abgehoben, nicht gut geerdet. Ich beginne mit meiner Routine: Frühstück kochen, dazwischen duschen und Zähne putzen, dann essen und E-Mails abrufen, Nachrichten anschauen, anziehen und Tasche packen.

Wenn ich Zeit habe, schiebe ich dazwischen ein Training ein, um mich besser zu spüren und wieder mehr Achtsamkeit für mich zu entwickeln. Gerade war so ein Tag, an dem ich meine Emotionen nicht verstehe und mich aus dem Gleichgewicht geraten fühle. Dann ist es wichtig, möglichst schnell die Balance wieder herzustellen.

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Lösungsfokussiertes Teamcoaching

Wer will nicht lösungsfokussiert und zielorientiert an Problemen arbeiten?

Welches Team sagt schon: „Oh, es ist so gemütlich im Problemland. Da wollen wir gerne bleiben!“ ?

Nun ja, vorrangig soll natürlich immer eine Lösung erarbeitet werden. Doch oft kommt es vor, dass der Blick immer wieder hartnäckig in die Vergangenheit gerichtet wird! In der Hoffnung, dass durch das Verstehen der Vergangenheit die Zukunft besser gestaltet werden kann.

Als Supervisorin befinde ich mich dann im Dilemma: Soll ich dem Team den Raum geben, um die Vergangenheit im Detail zu beleuchten? Braucht es die Zeit, um danach in die Zukunft arbeiten zu können? Oder befinden wir uns innerhalb kürzester Zeit gemeinsam in einer Problemtrance, aus der wir nicht mehr herausfinden?

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Simplify your MacBook

Die bekannten Bücher „simplify your life“ von Werner Tiki Küstenmacher, „simplify your time“ von Lothar J. Seiwert und „simplify your love“ von Marion Küstenmacher unterstützen Schritt für Schritt die Aufräum- und Klärungsbemühungen.

Krimskrams sind Sachen, die man zehn Jahre lang aufgehoben hat
und dann endlich wegwirft – zwei Wochen ehe man sie braucht.

Diesen Satz habe ich bei meinem Arzt im Anmeldebereich gelesen und mich dabei ertappt gefühlt, den ersten Teil zu sehr befolgt zu haben.

Da musste ich etwas ändern! Mein Motto der Woche lautete „simplify your MacBook„!

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Fantasy or Reality

Elfe_01Ich lese viel. Meist Fachliteratur. Da finde ich jede Menge Ideen für meine Arbeit. Und meist probiere ich die Interventionen zuerst selbst aus, um sie zu testen. Das macht Spaß und ich fördere meine Achtsamkeit und Kreativität.

Doch von Zeit zu Zeit tauche ich gerne in die Welt der Romane ein. Da kann ich mich in den romantischen Geschichten so richtig verlieren.

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Sandkiste – nicht nur für Kinder

SAM_1442Als Kind spielte ich nicht in der Sandkiste, sondern sah vom Fenster im 5. Stock aus zu. Mein Kinderarzt hatte die Gesellschaft mit anderen Kindern verboten, weil ich jede Erkältungskrankheit aufschnappte, die nur irgendwo herumflog.

Darum habe ich erst später, als Erwachsene, meine ersten Erfahrungen mit Sandkisten gemacht. Ideal ist es natürlich, dies in Zeiten zu legen, in denen ich auf ein Kleinkind aufpasse.

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Malen mit Pastellkreiden

SAM_1371Pastellkreiden sind leicht zu verwischen und ergeben interessante Effekte. Mit einem Fixierspray kann das Kunstwerk dann auch noch haltbar gemacht werden. Zur Not tut es auch Haarspray.

Es gibt viele verschiedene Malmaterialien und jede/r HobbykünstlerIn hat da ihre/seine Vorlieben.

Früher habe ich oft mit Wasserfarben gemalt. Immerhin kannte ich die aus der Schulzeit. Doch das Ergebnis war meist unbefriedigend. Das Papier wellte sich bereits nach wenigen Pinselstrichen und die Farben liefen ineinander.

Dann sah ich bei meinem Arzt im Sprechzimmer seine Acrylmalerei und ließ mir von ihm erklären, wie er die Farben aufträgt. Ein Tipp nebenbei war noch das ideale Geschäft für den Einkauf meiner Grundausstattung.

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Braucht man eine Begabung für Meditation?

SAM_1237Meditation wird oft vorgeschlagen, um zur Ruhe zu kommen. Mein Bild dazu ist ein Zen-Meister, der im Schneidersitz auf einem Meditationskissen hockt und seinen Blick ins Nichts gleiten lässt. Keine Bewegung, kein Wimpernschlag, einfach nur sitzen.

Daher habe ich Meditation immer als langweilig bezeichnet. Ich bin doch viel zu beschäftigt, um einfach nichts zu tun und nichts zu denken.

Wenn in Gruppen die Anleitung gegeben wurde „Die Gedanken kurz wahrnehmen und dann wieder ziehen lassen“, machte mich das sehr unruhig.

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Missverstehen ist die Regel?

„Missverstehen ist die Regel – Verstehen die Ausnahme!“ Dies hörte ich schon während meiner Ausbildung. Was bedeutet das nun für die Kommunikation? Reden wir tatsächlich fast ständig aneinander vorbei? Ist gelungene Kommunikation ein seltener Glücksfall? So etwas wie ein geknackter Lotto-Jackpot?

Ja und Nein!

Unser eigenes Bewertungs- und Zuordnungssystem filtert aus der Fülle an Eindrücken jene Informationen heraus, die zu bekanntem passen oder so neu sind, dass sie uns gleich auffallen. Dementsprechend nehmen wir nur einen Bruchteil dessen wahr, was um uns herum passiert.

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Gesunder Egoismus

SAM_1128Egoismus = Eigennützigkeit, Eigenliebe

Das klingt doch gut! Was mir selbst nützt, kann doch nicht schädlich sein, oder?

Im la pura – women’s health resort in Gars am Kamp geht es um Leidenschaft, Lebensenergie, Schönheit, Gesundheit und Selbst-Bewusstsein.

Andere Definitionen lauten Ich-Bezogenheit und Ich-Sucht. Damit wird argumentiert, wenn Egoismus mit Kaltherzigkeit, Gefühlskälte und Intoleranz gleichgesetzt wird.

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Gedanken lesen lassen oder doch lieber reden?

Können andere Wünsche von den Augen ablesen und diese erfüllen, bevor sie ausgesprochen wurden? Ja, manchmal und mit viel Achtsamkeit ist das möglich. Doch es ist eher die Ausnahme. Viel zu oft reicht es nicht, andere als GedankenleserInnen zu sehen.

Klar kommunizieren und eigene Bedürfnisse mitteilen – das ist mein persönliches Projekt seit einigen Wochen. Es läuft sehr gut und entspannt die Beziehungen ungemein. Dadurch erwarte ich nicht mehr, dass andere erraten, was ich denn gerade brauche und haben möchte. Ich sage es einfach.

Natürlich, es braucht Mut, auch ein Nein zu riskieren. (mehr …)

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Das Gute in anderen sehen

Fällt es Ihnen schwer, bei „nervigen“ Leuten auch die guten Anteile zu sehen?

Dann sind Sie damit nicht alleine!

Unsere Wahrnehmung wird oft nahezu magnetisch von dem angezogen, was uns stört, nicht in unser Konzept passt, uns einen Anlass für Ärger gibt usw.

Doch wir haben es selbst in der Hand, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken. In meinen beiden Artikeln Die Energie folgt der Aufmerksamkeit und Selektive Wahrnehmung habe ich bereits darüber geschrieben, wie wir uns selbst helfen können.

Nun geht es darum, wie wir andere sehen. Haben Sie eine anstrengende Kollegin / einen anstrengenden Kollegen? Egal, was Sie machen, Sie wissen schon, dass es auch diesmal nicht klappt! Wenn doch die / der andere es nur endlich mal einsehen und sich ändern würde … ach, wie schön wäre dann die Zusammenarbeit. (mehr …)

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Selektive Wahrnehmung

Selektive Wahrnehmung ist ein psychologisches Phänomen, das uns im Alltag hilft. Jede Sekunde strömen unterschiedliche Eindrücke auf uns ein und unser Bewusstsein wäre damit völlig überfordert. Daher blenden wir viele Wahrnehmungen einfach aus.

Vielleicht kennen Sie diesen Effekt, wenn Sie auf etwas konzentriert sind. Zum Beispiel im Bekleidungsgeschäft: Je nach Ihrer Ausgangssituation fallen Ihnen plötzlich ganz viele der gewünschten Kleidungsstücke auf (wenn Sie positiv gestimmt sind) oder Sie stellen fest, dass für Sie einfach nichts Passendes da ist (wenn Sie auf Misserfolg eingestellt sind).

Oder wenn Sie ein neues Auto kaufen wollen und sich bereits für ein Modell entschieden haben: Plötzlich sehen Sie an jeder Ecke „Ihr Auto“ stehen, vielleicht in einer anderen Farbe (Unterscheidung), aber das gleiche Modell (Gemeinsamkeit).

Die Technik der selektiven Wahrnehmung passiert nicht nur automatisch, sondern kann auch trainiert werden. (mehr …)

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Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

„Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“ – diesen Satz habe ich schon oft gehört und mir gedacht: „Ja, genau!“

Doch dann ist er wieder in Vergessenheit geraten und ich fragte mich manchmal, warum ich so weit von meinen Zielen entfernt bin. Ich hatte doch alles befolgt, was ich wusste: Ziele positiv formuliert, die SMART-Formel befolgt, mich immer wieder daran erinnert – und dann doch wieder darauf vergessen. (mehr …)

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Navigation

Seit einigen Monaten habe ich ein Navigationsgerät im Auto. Ich schätze die Fahrtzeitplanung und die Anzeige von Staus. Regelmäßige Anweisungen, wie ich zum gewünschten Ziel komme, finde ich sehr angenehm und verfahre mich dadurch nicht mehr.

Nun jedoch hat das Navigationsgerät eine Route ausgesucht, die ich mit eigener Planung nie gefahren wäre. (mehr …)

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Ein bisschen so wie’s einmal war

Die Vergangenheit lässt sich nicht wiederholen. Was aber möglich ist: Ein bisschen etwas davon wieder erleben!

Gewohnheiten sind gut, um Routine in den Tag zu bringen.

Ich habe früher viel Zeit in der Coffeeshop Company im 6. Bezirk verbracht. Da konnte ich WLAN-unterstützt meine Skripten entwerfen, E-Mails beantworten, natürlich gleich bei Thalia wichtige Bücher kaufen und traf immer wieder neue Leute, mit denen ich interessante Gespräche führte. Wenn mich jemand „zufällig“ treffen wollte, war das der Ort, an dem die Chance besonders groß war. (mehr …)

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Ihr Traumjob

Von den 168 Stunden der Woche arbeiten Sie zwischen 20 und 40 Stunden. Dazu kommen noch die Fahrtzeiten.

Wenn Sie schon so viel Zeit in der Arbeit verbringen, sollte sich doch der Aufwand auch lohnen. Als Kind hatten Sie sicher auch einen Traumjob, den Sie als Erwachsene ausüben wollten. Was ist daraus geworden? Wie nahe sind Sie Ihrem Traum gekommen? (mehr …)

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Selbstbild – Fremdbild

Wenn ich Fotos von mir ansehe, gibt es unterschiedliche Reaktionen. Bei Schnappschüssen finde ich mich super! Geplante Aufnahmen wirken künstlich und das Lächeln wirkt eingefroren.

Manches fällt mir sehr stark auf – vor allem, wenn das Licht darauf gerichtet ist.
Einiges, das ich im Spiegel kritisch betrachte, ist auf dem Foto gar nicht zu sehen.

Wie beschreiben Sie sich selbst? Würde ein Portrait ohne Sichtkontakt Ihnen ähnlich sehen? (mehr …)

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Potenzialanalyse – nützlich oder unnötig?

Haben Sie schon einmal die Gelegenheit genutzt, eine Potenzialanalyse durchzuführen? Gab es dabei große Überraschungen oder wussten Sie bereits vorher, wie die Ergebnisse sein werden? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich „eigentlich“ ziemlich genau weiß, wo meine Potenziale liegen – aber ich schöpfe sie oft nicht aus, viel zu schnell lasse ich mich im Alltag treiben.

Erleben Sie die Tage, an denen Sie das machen, was Sie gut können, intensiver als andere Tage? (mehr …)

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Wo ist das Lösungsland?

Ich besuchte eine Fortbildung zum Thema „Problemtrance – Lösungstrance – Lebensflussmodell“. Der systemisch-lösungsorientierte Ansatz ist mir in meiner Arbeit sehr wichtig und ich empfinde in den Beratungsprozessen die Vielfalt der Interventionen als sehr hilfreich. Für meine eigenen Entscheidungen brauche ich jedoch manchmal eine Anleitung, um mich länger im Lösungsland aufhalten und erste Schritte planen und umsetzen zu können.

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Auf der Suche nach Potenzialen

Kaum eine Fachzeitschrift kommt ohne Artikel aus, die sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Potenzialen spezialisieren. „schneller, höher, weiter“ scheint die Devise zu sein.

In den Illustrierten und Magazinen stehen Tests zur Verfügung, die Aufschluss über die Persönlichkeit geben sollen. Die Ergebnise sind so offen und weitläufig formuliert, dass sich jede_r darin finden kann und dennoch nicht klar wird, was das Ergebnis nun konkret aussagen soll.

Ich habe mich vor einiger Zeit entschieden, mir bereits bekannte Talente zu nutzen und nicht ständig nach neuen Potenzialen Ausschau zu halten.

In der Beratung ist es mir wichtig, einen Raum und vor allem Zeit zur Verfügung zu stellen, damit die betreffende Person aus dem Hamsterrad raus und zur Ruhe kommen kann.

Hilfreich für meinen Prozess war eine Erfahrung während meiner Ausbildung: Die Aufgabe bestand darin, in drei Kategorien Rückmeldung zu erhalten.

1. Zeige mehr von …
2. Behalte bei …
3. Zeige weniger von …

Die hier enthaltenen Informationen brachten mein Selbst- und Fremdbild einander näher und ich merkte, dass ich gar nicht so viel mehr machen muss, damit meine Fähigkeiten erkannt werden. Dadurch entstand eine große Zufriedenheit und meine Zielformulierungen veränderten sich.

Ich bin davon überzeugt, dass jede Person eine Vielzahl von Talenten hat und diese auch einsetzt. Die ständige Suche nach neuen Potenzialen kann davon abhalten, vorhandene Fähigkeiten zu nutzen und zur eigenen Zufriedenheit einzusetzen.

 

 

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Scham und Peinlichkeit

IMG_7764Diese Statue habe ich in einer Gartenaustellung entdeckt und finde sie zum Thema „Peinlichkeit und Scham“ sehr passend.

Diese Körperhaltung wäre natürlich extrem und so stark zeigen wir unsere Peinlichkeit dann doch nicht. Es genügt jedoch schon, wenn wir innerlich die „Peinlichkeitshaltung“ einnehmen. Dadurch verändert sich die Situation für uns, wir fühlen uns klein und unterlegen, unser Bewegungsradius schränkt sich auf das unbedingt notwendige ein.

Wie anders jedoch können wir dieselbe Situation erleben, wenn wir in Kontakt bleiben, das Gefühl benennen oder auch die Verantwortung bei der anderen Person belassen. Fremdschämen muss nicht sein!

Oft übernahmen wir, besonders in der Pubertät, als wir uns persönlich entwickelten und unsere Rolle noch nicht klar sahen, die Gefühle der anderen Personen. Was diese als peinlich bezeichneten, bezogen wir auf uns.

In ähnlichen Situationen lebt dann die damals empfundene Scham wieder auf – selbst dann, wenn wir uns über die Parallele anfangs gar nicht bewusst sind. Es lohnt sich also, die ursprünglichen Situationen zu analysieren und nach Ressourcen Ausschau zu halten.

Weshalb empfinden wir manche Situationen als beschämend?
Ist es unser eigenes Empfinden oder sind es die Reaktionen der anderen, die in uns das Gefühl der Scham und Peinlichkeit auslösen?
Wer war in der Situation dabei?
Wem war es unangenehm?
Für wen war es eigentlich peinlich? – Nicht immer waren wir es!
Welche Unterstützung hätten wir gebraucht?
Wie können wir jetzt – mit sicherem Abstand – das Erlebnis aufarbeiten und abschließen?

Der Weg ist oft mühsam, lohnt sich jedoch auf jeden Fall. Die durch die Aufarbeitung entstehende Freiheit ermöglicht eine neue Lebensqualität.

 

 

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Säulen der Identität

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Hilarion Petzold hat ein Modell entwickelt, mit dem die tragenden Säulen der Identität dargestellt werden können.

Ich nehme mir in regelmäßigen Abständen Zeit für eine aktuelle Bestandsaufnahme. Daraus entstehen neue Ideen und ich nehme Bereiche, die mehr Aufmerksamkeit benötigen, stärker wahr.

So kann ich Disbalancen ausgleichen, meine Ziele anpassen und mit neuem Schwung meine Projekte umsetzen.

 

 

 

Die Säulen im Detail
Körper – Seele – Geist
Soziales Netz – Beziehungen
Materielle Sicherheit
Arbeit – Leistung – Beruf
Werte – Normen

Hilfreiche Fragen
Was macht meine Identität aus?
Welche meiner Lebensbereiche sind ausgeglichen?
Wo sehe ich Schwachstellen?
Was mache ich mit Disharmonien?

Dabei werden rasch Ressourcen sichtbar und vor allem treten die im Alltag meist präsenten Probleme in den Hintergurnd, wenn die eigene Lebenssituation als Ganzes betrachtet wird.

Die Arbeit mit diesem Modell stärkt die Eigenverantwortung und hat einen klaren Fokus auf Stärken und Ressourcen.

Für die kreative Gestaltung eignen sich Buntstifte, Wachsmalkreiden, Wasserfarben, Plastillin sowie Zeitschriften für Collagen.

Mittlerweile habe ich mehrere „Bestandsaufnahmen“ und kann eine Entwicklung sehen. Die Gestaltung ohne Worte ermöglicht ein ganzheitliches Bild, die Symbole wirken stärker und die Kreativität durchdringt alle Lebensbereiche.

Jetzt sind Sie dran! Nehmen Sie doch ein möglichst großes Blatt Papier (A3 oder größer) und schaffen Sie einen Zeitrahmen von 30 bis 60 Minuten, um nacheinander Ihre Lebensbereiche durchzugehen. Je intensiver Sie sich auf den Prozess einlassen, desto stärker werden die Ressourcen spürbar.

 

 

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Gefühlsstern – Scham

SAM_0323Wenn ich mich in den TV-Talkshows umblicke, bekomme ich den Eindruck, dass den Gästen im Studio überhaupt nichts peinlich ist. Woher kommt diese Haltung, sich selbst zur Schau zu stellen? Geht es um Aufmerksamkeit? Ist der Wunsch, zumindest einmal im Fernsehen zu sein, so groß, dass es quasi egal ist, zu welchem Thema diskutiert wird?

Als Kind kannte ich das Schamgefühl noch nicht. Das entwickelte sich erst, als ich durch die Reaktionen der Erwachsenen merkte, dass irgendetwas nicht passte. Oft war es für mich unerklärlich, was jetzt so schlimm war. Doch die Blicke verfehlten ihre Wirkung nicht. So lernte ich, mich für vieles zu schämen, das andere vielleicht als ganz alltäglich bezeichnet hätten. Als Kinder sind unsere Eltern und nahen Verwandten die ersten Bezugspersonen und wir übernehmen deren Wertesysteme. Als Jugendliche rebellieren wir dann gegen die gängigen Familienregeln und verhalten uns oft so, dass sich unsere Eltern schämen müssen. Das Triumphgefühl hielt zwar nie lange an, war aber so fein, dass es sich auch für einen kurzen Moment der Freude lohnte.

In der Beratung höre ich oft Erzählungen, die meine Kund_inn_en als beschämend empfinden. Durch einen veränderten Blickwinkel und einen neuen Rahmen können diese Situationen von einer anderen Seite betrachtet und in die eigene Lebensgeschichte integriert werden.

Wenn Sie in den letzten Tagen zu jedem Thema eine Achse in Ihrem Gefühlsstern gestaltet haben, stellen Sie ihn heute fertig. Die achte Achse schließt den Kreis und Sie haben ein umfassendes Bild Ihrer Palette an Emotionen vor sich liegen.

 

 

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Gefühlsstern – Niedergeschlagenheit

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Tiefe Verzweiflung habe ich zuletzt vor vielen Jahren gespürt und war sehr dankbar, dass ein guter Freund an meiner Seite war und mich durch die Phase begleitete.

Manchmal fühle ich Bedrücktheit, wenn ich mir zu viel vorgenommen habe und meine Energiereserven vollständig aufgebraucht sind. Dann ist es sehr hilfreich, mich für einige Zeit zurück zu ziehen und wieder bei mir anzukommen.

Auszeiten sind mir sehr wichtig, damit ich meine Balance halten kann und meine positive Lebenseinstellung präsent bleibt.

Kennen Sie bedrückte und verzweifelte Momente?
Was tun Sie dann?
Lenken Sie sich ab?
Suchen Sie Kontakt zu anderen Menschen?
Oder ziehen Sie sich zurück und die Decke über den Kopf?

Ich lade Sie ein, heute die siebte Achse in Ihrem Gefühlsstern zu gestalten.

 

 

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Gefühlsstern – Angst

SAM_0321Angst ist für mich eine starke Emotion – verbunden mit einem Verlust an Kontrolle und Selbstbestimmung.

Als Kind hatte ich im dunklen Keller Angst und auch die großen Schatten der Bäume direkt vor meinem Wohnhaus trugen nicht gerade zur Sicherheit bei.

 

Als Erwachsene merke ich, dass es durchaus mehrere Stufen gibt und Angst nicht gleich Angst ist. Manche Ängste haben ihren Ursprung in der Kindheit und sind mittlerweile überholt. Ich kann jetzt für mich Verantwortung übernehmen und in Gefahrensituationen adäquat reagieren und mich verteidigen. Dadurch kann ich in vielen Situationen von Aufregung sprechen, nicht mehr von Angst.

Wie geht es Ihnen mit Angst?
Lieben Sie Horrorfilme oder machen Sie einen großen Bogen darum?

Jetzt ist es Zeit für die sechste Achse im Gefühlsstern!

 

 

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Gefühlsstern – Abneigung

SAM_0320Abneigung und Hass sind für mich sehr starke Gefühle.

Wie oft verwenden wir das Wort „Hass“? Ich sage zum Beispiel „Ich hasse den Schnee!“ Wenn ich jedoch – warm angezogen – durch den frischen Schnee stapfe, kann ich auch Glück dabei empfinden. Und wenn er schmilzt, geht es mir ohnehin gut 🙂

 

Antipathie empfinde ich manchen Personen gegenüber, oft ohne genau sagen zu können, woran es liegt. Manchmal finde ich Hinweise im Verhalten oder in den Werthaltungen der Person, die mich abstoßen. Dann ist es hilfreich, hinter die Kulissen zu schauen und zu ergründen, wofür das jeweilige Verhalten steht. Es kann ja auch eine erlernte Methode sein, um sich selbst zu schützen, weil das Vertrauen zu anderen so tief verletzt worden ist, dass jetzt die Vorsicht im Vordergrund steht. Dann braucht es oft viel Zeit und Geduld, um eine tragfähige Beziehung herzustellen.

Während einer Fortbildung bauten wir ein Lust- und Ekelbuffet auf. Dabei nahm jede von uns eine Speise mit, die sie sehr gerne isst und eine, die sie niemals anrühren würde. Ich fand den Ablauf sehr spannend, weil manche „Ekelspeisen“ für andere „Lustspeisen“ waren und umgekehrt. Geschmäcker sind eben verschieden!

Wann empfinden Sie große Abneigung?
Was verursacht Ekel?

Zeichnen Sie doch jetzt gleich die fünfte Achse in Ihrem Gefühlsstern!

 

 

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Gefühlsstern – Zuneigung

SAM_0319Zuneigung und Liebe – zwei große Worte, deren Bedeutung oft nicht klar festgelegt werden kann.

Manchmal wird Liebe auch missbraucht, um andere Personen den eigenen Vorstellungen nach zu verändern. Das Buch „Emotionale Erpressung“ liefert dazu viele Beispiele, wie im Namen der Liebe Beziehungen von Manipulationen geprägt sind.

Sympathie ist für mich leichter fassbar. Dazu stelle ich mir unter anderem folgende Fragen:
Fühle ich mich in der Gegenwart der anderen Person wohl?
Halte ich Unsicherheiten aus, ohne gleich Fluchtgedanken zu entwickeln?
Kann ich genug vertrauen, um auch peinliche und heikle Themen anzusprechen?

Spüren Sie das kribbeln der Schmetterlinge im Bauch?
Klopft Ihr Herz ganz wild bei der Begegnung mit einem geliebten Menschen?

Wie sieht Ihre vierte Achse des Gefühlssterns aus?

 

 

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Gefühlsstern – Trauer

SAM_0318Trauer ist ein Gefühl, das ich gerne von mir weg schiebe. Doch es gibt Situationen im Leben, da ist Trauer wichtig und gehört dazu.

Bedauern ist ein Wort, das in meinem Wortschatz lange Zeit nicht vorgekommen ist. Ich fürchtete zu sehr die Verletzlichkeit, die damit einher geht, wenn jemand meine Gefühlslage sieht.

Wenn eine Begegnung enttäuschend ist, kann ich es schon weniger verstecken. Meine Augen füllen sich mit Tränen (manchmal ist das Gefühl der Enttäuschung auch gekoppelt an das Gefühl der Hilflosigkeit und der Wut), ich beginne zu zittern, meine Stimme verliert an Kraft und meine Atmung wird flach.

Sehr befreiend finde ich Situationen, in denen Tränen als normal angesehen werden. Das kann eine Trennung von einem geliebten Menschen sein, ein Todesfall, tiefer Schmerz und natürlich auch eine große Enttäuschung.

Tränen waschen die Seele rein. Danach fühle ich neben großer Erschöpfung auch eine herrliche Freiheit.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Trauer und Traurigkeit?
Wie sieht Ihre dritte Achse des Gefühlssterns aus?

 

 

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Gefühlsstern – Ärger

SAM_0317

Unzufriedenheit ist für mich die erste Stufe auf der Achse Ärger. Da reicht für mich schon ein Wintertag, an dem alles verschneit ist und mein Auto unter einer dicken Schneedecke verschwindet.

Wenn das Wetter zu lange anhält, ist die Steigerung meiner Unzufriedenheit die Genervtheit.

Wenn ich mich in einer Situation befinde, die unveränderbar erscheint oder nicht meiner Kontrolle unterliegt, spüre ich Ärger und schließlich Wut.

Wenn der Paketdienst die Zustellung nicht ordnungsgemäß durchführt, sondern das Paket einfach vor meiner Wohnungstüre deponiert, ist das ärgerlich.

So richtig wütend bin ich sehr selten. Davor gibt es genügend Ausstiegsmöglichkeiten aus der Abwärtsspirale und ‚miteinander reden‘ hilft auf jeden Fall, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, bevor sie zur meterhohen Mauer anwachsen.

In welchen Situationen ärgern Sie sich?
Wie gehen Sie damit um?
Wenn Sie Lust haben, gestalten Sie die zweite Achse in Ihrem Gefühlsstern!

 

 

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Gefühlsstern – Freude

SAM_0316

 

Auf der Achse Freude habe ich für mich folgende Abstufungen gefunden:

Aufregung
Zufriedenheit
Freude
Glück

 

Leichte Aufregung beginnt oft als kribbeln im Bauch und leuchten der Augen.

Bei Zufriedenheit bin ich mit mir und der Welt im Einklang, fühle mich total wohl und genieße die Zeit mit mir und anderen.

Freude ist für andere sichtbar: Ich strahle, lächle, erzähle von meiner Freude.

 

Wie sieht Ihre Freude-Achse aus?

 

 

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Gefühlsstern

SAM_0315Der Gefühlsstern wird im Buch „Im Gefühlsdschungel“ von Harlich H. Staveman sehr gut beschrieben.

Dabei steht im Zentrum die Gleichgültigkeit. Davon gehen dann die Achsen für Freude, Ärger, Trauer, Zuneigung, Abneigung, Angst, Niedergeschlagenheit, Scham weg.

 

Die acht Achsen werden dabei unterschiedlich wahrgenommen. Die Abstufung der Intensität ist sehr individuell und kann auch variieren. In den nächsten Tagen stelle ich Ihnen meinen Gefühlsstern vor und lade Sie ein, Ihren eigenen zu gestalten.

 

 

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Hör mir doch endlich einmal zu!

Wie oft haben wir den Eindruck, aneinander vorbei zu reden?
Die Forderung „Hör mir doch endlich einmal zu!“ steht dann schnell im Raum.
Beobachten Sie sich selbst einmal im Alltag, wie oft Sie mit vollem Interesse beim Thema sind.

Welche Zuhörarten gibt es?

Pseudozuhören dauert im Durchschnitt 6 Sekunden, bevor unterbrochen, das Thema gewechselt oder auch eine andere Tätigkeit aufgenommen wird.

Unterstützendes, förderndes, annehmendes Zuhören ist schon eine Stufe weiter. Interesse wird durch nachfragen und bestätigen gezeigt. Begleitende Reaktionen: Kopfnicken, mhm, ja, wirklich …

Konzentriertes Zuhören auf der Sachebene wird durch verbalisieren und spiegeln sichtbar gemacht. Zusammenfassungen erleichtern es dem Gegenüber, Aussagen zu präzisieren.

Aktives Zuhören ist die Königsdisziplin! Hier werden auch Zwischentöne wahrgenommen und die Gefühlsebene wird mit einbezogen. Das fördert Verstehen und Verständnis!

Aus dem Skriptum für Beratungsgespräche von Dr.in Ruth Mitschka

 

 

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Rollen im Beratungsgespräch

Zwei Personen sitzen sich gegenüber: Eine ist die Beraterin, die andere die Kundin. Die beiden kennen sich noch nicht, hatten nur einmal telefonischen Kontakt zur Terminvereinbarung.

Fragen, die den beiden durch den Kopf gehen:
Was will sie von mir wissen?
Wird sie mir helfen können?
Reichen meine Kenntnisse für diese Beratung aus?

Sowohl Beraterin als auch Kundin können unterschiedliche Rollen einnehmen.

Beraterin

Brückenbauerin stellt schnell Nähe her, kommt rasch in Kontakt, ist jedoch nicht konfrontationsfreudig

Wissensvermittlerin stellt Informationen zur Verfügung, lässt sich nicht zu sehr auf Details ein

Koordinatorin hilft, indem sie etwas klar macht, vergisst / übersieht dabei jedoch oft die Gefühlsintensität der anderen

Kulissenschieberin ist sehr kreativ und assoziativ, hilft beim Perspektivenwechsel, gestaltet Zukunftsvisionen

Ratsuchende

Besucherin will testen, wird eventuell zur Beratung gezwungen, will nicht an ihrer Situation arbeiten

Klägerin weiß genau, wer sich ändern müsste, wer schuld ist an der aktuellen Situation, ist selbst nicht bereit, eigene Verantwortung zu übernehmen und Handlungsmöglichkeiten zu suchen

Jammernde will Dampf ablassen, jedoch muss sich nichts verändern. Löst bei der Beraterin meist Verwirrung aus.

Kundin ist an Beratung interessiert, will etwas verändern und ist mit großem Engagement bei Planung und Umsetzung

Ob und wie die beiden miteinander arbeiten können, hängt in großem Maß davon ab, ob sie sich verstehen und aufeinander eingehen.

Das Beratungsziel muss für beide erreichbar sein. Die Verantwortung der Beraterin liegt darin, ihrer Kundin zu helfen, das Ziel so zu formulieren, dass sie es auch erreichen kann. Dabei ist die SMART-Formel hilfreich:

Spezifisch
Messbar
Attraktiv / Aktionsorientiert
Realistisch
Terminiert

Rollennamen entnommen aus dem Buch „sich auseinander setzen – miteinander reden“ von Dr.in Ruth Mitschka

 

 

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Abschied

Das Thema „Abschied nehmen“ ist für mich sehr schwierig und es ist mir beinahe unmöglich, etwas zu beenden, wenn ich die Person schätze, ihr dankbar bin, mich wohl fühle – und dennoch merke, dass es Zeit ist für den Weg in die Eigenverantwortlichkeit.

Daher nehme ich in solchen Situationen all meine Wut und meine Enttäuschung zusammen und wappne mich gegen Überredungsversuche. Die Kälte in meinem Herzen ist mir dann unheimlich und ich finde sie auch unpassend. Es ist jedoch für mich die einzige Möglichkeit, um bei meiner Entscheidung bleiben zu können.

Im Kalender von Sabine Asgodom fand ich den Satz „Neunzig Prozent positives Bemühen wird kaputtgemacht mit dem Hinweis auf zehn Prozent Unvollkommenheit.“

Was passiert, wenn ich in meinem Leben zu sehr auf den kleinen Anteil der Unvollkommenheit, der Enttäuschung, der Unsicherheit schaue und dabei den großen Teil der positiven Begegnungen und Erlebnisse aus dem Blick verliere?

Ich nehme mir selbst die Möglichkeit, in Beziehungen authentisch zu sein und auch Schwäche zuzulassen.

Wie schön sind Begegnungen, in denen beide Seiten sein dürfen und ich mich ganz fühle!

 

 

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Entschleunigung

Manche Tage rasen nur so an mir vorbei. Dann ist es mir wichtig, kurz stehen zu bleiben und meine aktuelle Befindlichkeit zu begreifen. Durch die Achtsamkeit wird mir bewusst, dass ich meistens viel zu schnell durch den Tag gehetzt bin. Oft war es nicht genug, den Tag geplant zu haben – nein, es kamen immer noch weitere Termine hinzu, die natürlich auch noch möglich waren. Ich kann doch nicht einfach sagen, dass es mir zu viel wird!

Wenn ich meinen Kalender für die nächsten Wochen vor mir liegen habe und merke, dass schon genügend Aktivitäten eingetragen sind, wird es Zeit zum handeln. Ich werde wieder darauf achten „Sandra-Zeit“ einzutragen. Das sind Zeitfenster, die mir ganz allein gehören. Da schalte ich das Telefon aus, lasse den Computer im Ruhemodus, stelle Fachbücher ins Regal zurück und halte den Tisch von Aufgaben frei. Dann nehme ich mir zwei Minuten Zeit, um zu spüren, was ich jetzt gerne machen möchte.

Ideen, die dann kommen können (je nach vorhandener Zeit):

  • ein Bad nehmen
  • auf die Couch legen und ausruhen
  • frisch kochen
  • einen Spaziergang machen
  • in einen Bezirk fahren, den ich nicht gut kenne und dort mal die Atmosphäre erleben

 

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Selbstbewusstsein – stimmt die Balance?

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Im Coaching höre ich sehr oft den Wunsch „Ich möchte selbstbewusster sein“. Wenn wir dann ins Detail gehen und uns Situationen genau anschauen, stellt sich meist heraus, dass die eigenen Stärken sehr wohl bekannt sind. Im Zusammensein mit einer (scheinbar) größeren und stärkeren Person schwindet das Selbstvertrauen jedoch sehr schnell.

Wir spielen dann mit Körperhaltungen und es ist für mich sichtbar, wie sich die Stimmung meines Gegenübers verändert. Im Rollenspiel kann dann die neue Haltung ausprobiert und ein bevorstehendes Gespräch geübt werden.

Achten Sie auf Ihre Atmung! Bei Aufregung halten wir den Atem an oder atmen zu viel ein. Der nächste Satz kommt dann gepresst heraus und zerstört jede noch so gute inhaltliche Vorbereitung.

Wichtig finde ich, den Blick auf kleine Veränderungen zu lenken. Es soll ja authentisch wirken und nicht wie ein Schauspiel. Ich benutze gerne das Bild einer Wippschaukel, um die Gleichwertigkeit „Ich bin OK – Du bist OK“ darzustellen.

Meiner Erfahrung nach ist die Angst vor Ablehnung meist groß. Wenn jedoch der erste Schritt gesetzt ist, bin ich manchmal verwundert über die ’normale‘ Reaktion der anderen. Auch ein Nein wird nach vielen Jahren Ja sagen plötzlich akzeptiert, wenn ich meinen Standpunkt kenne und gut auf mich achte.

 

 

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Ein Sack voller Ausreden

Mein Text „Das ist eine Ausrede“ ist noch frisch und ich entdecke immer wieder Situationen, in denen ich nach einem Grund suche, eine Aufgabe aufschieben zu können. Meist ist es das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung, das mich auf diese Gedanken kommen lässt. Wenn ich mir dann eine Auszeit zugestehe und diese wirklich genieße, merke ich bereits nach kurzer Zeit, dass meine Energiespeicher wieder aufgeladen sind und ich mich an die anstehenden Aufgaben machen kann.

Hanne Seemann schreibt im Buch „Selbst-Herrlichkeits-Training für Frauen … und schüchterne Männer“: Hier kommt nun wieder einmal der bewusste ‚Sack voller Ausreden‘ zur Geltung. Haben Sie einen solchen noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Ein Sack voller Ausreden – es müssen viele verschiedene sein, damit man für jede Gelegenheit eine passende herausziehen kann – ist mit das wichtigste Utensil für eine erfolgreiche Karriere.

Sie meint, dass in angemessenem zeitlichen Abstand vor einem Vortrag eine Absage möglich ist. Wenn wir uns das zugestehen, werden wir kaum jemals eine Veranstaltung wirklich absagen (müssen).

Diese Gedanken finde ich sehr spannend. Manchmal entsteht aus einem informellen Gespräch heraus eine Idee und die Begeisterung lässt scheinbar gar keine andere Möglichkeit offen als eine Zusage. Ist die Anfangseuphorie abgeflaut, kommen Einwände wie ‚Dazu bin ich doch überhaupt nicht in der Lage‘, ‚Ich habe nicht die nötige Kompetenz, um diesen Auftrag anzunehmen‘, ‚Das geht sich zeitlich doch nie aus‘. Kommt Ihnen das bekannt vor?

In den letzten Monaten habe ich gelernt, dass mir Herausforderungen gut tun und ich ganz tolle Erlebnisse habe, wenn ich vorher ein bisschen aufgeregt bin. Da fühle ich mich lebendig und es zeigt mir, dass ich meine Kundinnen und Kunden und die TeilnehmerInnen meiner Veranstaltungen sehr ernst nehme. Wenn es mir egal wäre, wie mein Auftritt wirkt, würde mir wirklich etwas fehlen.

Wie geht es Ihnen mit Ausreden?

Haben Sie Ihren persönlichen Ausredensack schon gepackt?

 

 

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Das ist eine Ausrede

Manchmal gibt es wirklich gute Gründe, etwas nicht gleich in Angriff zu nehmen.

Oft jedoch werden Entscheidungen, Projekte, Vorhaben und Ideen hinausgeschoben und die Zeit muss als Entschuldigung herhalten.

  • Die Zeit heilt alle Wunden.
  • Jetzt habe ich so viele andere Sachen im Kopf. Da bleibt keine Zeit für dieses Thema.
  • Wenn ich mal Zeit habe, werde ich mich darum kümmern.

Doch trifft das wirklich zu und ist es auch förderlich?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Veränderung?

Wann ist es günstig, eine Entscheidung zu treffen?

Wann sind die Bedingungen für die Bearbeitung von schwierigen Themen optimal?

Ich weiß, dass ich mich bei für mich wirklich schwierigen Themen zurückziehe, den Kontakt kaum halten kann, Tränen in den Augen schwimmen und ich mich sehr einsam und verlassen fühle. Dann komme ich aus der Spirale nicht mehr heraus und verstricke mich immer mehr.

Wenn ich so darüber nachdenke, gibt es viele Situationen, in denen sich mein mutiger Schritt gelohnt hat. Vertrauen entsteht oft erst in der Bewegung, also wenn ich mich entscheide und den ersten Schritt wage.

Im Vorfeld kann ich lange überlegen,

  • welche Vor- und Nachteile sich daraus ergeben könnten.
  • ob die Beziehung stark genug ist, um auch heftige Turbulenzen auszuhalten.
  • wie wohl mit meiner Verletzlichkeit umgegangen wird.

Dadurch nehme ich mir gleichzeitig die Erfahrung, dass es sehr entlastend sein kann, einfach mal zu sein und auf Entdeckungsreise zu gehen. Für dieses Abenteuer bietet sich Selbsterfahrung und Supervision an.

Der optimal geeignete Zeitpunkt ist wahrscheinlich nie da. Bedauerlich wäre es, wenn ich in einigen Jahren meine Zurückhaltung bereuen würde. Wenn ich wehmütig auf eine Zeitspanne zurück blicke und mich ärgere, dass ich manches nicht schon zur vielleicht nicht so optimalen, aber dennoch passenden Zeit erledigt habe.

Wahrscheinlich ist jeder Zeitpunkt der passende, sobald ein Lebensthema an die Oberfläche kommt.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Ausreden?

Sind sie eine willkommene Möglichkeit, Sachen auf die lange Bank zu schieben?

Haben Ausreden auch eine positive Seite?

 

 

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Wenn ich wirklich will, kann ich …

Eher nebenbei habe ich das Buch „Ich kann, wenn ich will“ gekauft und es mit einigen anderen Neuerwerbungen ins Regal gestellt. Irgendwann zog ich es aus dem Regal und begann zu lesen. Es war unterhaltsam und aufrüttelnd.

Die Autoren beschreiben 20 Denkfehler, die unser Leben einschränken. Darunter finden sich solche wie

„Mach keine Fehler“

„Versuche, überall gut zu sein oder zu so, als wüsstest du alles“

„Geh auf Nummer sicher! Riskiere nichts!“

„Von einzelnen Aussagen und Handlungen kannst du auf den ganzen Menschen schließen“

„Hohe Leistungsfähigkeit ist wichtig, um ein erfülltes Leben zu führen“

Es ist ein Buch, das sich schnell und einfach liest. Der wahre Gewinn erschließt sich jedoch erst, wenn die Tipps und Tricks auch umgesetzt werden. Die Autoren empfehlen ein Notizbuch anzulegen und darin Punkte festzuhalten, die einem im Alltag auffallen. Alleine durch die „Buchführung“ erhalten wir wertvolle Hinweise auf unsere Gedanken und unser Verhalten.

Mein Notizbuch ist bereits angelegt und es finden sich schon einige Eintragungen darin. Jetzt geht es ums durchhalten und weiterführen der Notizen.

Wie decken Sie hinderliche Denkfehler auf?

In welchen Situationen haben Sie erfolgreiche Änderungen herbei geführt?

 

 

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Arbeit mit Symbolen

Erklärungen sind toll und eindeutig – vor allem für die Person, die sie gibt. Als Sprecherin habe ich oft den Eindruck, dass ich sehr klar mitteile, was ich denke, wie ich fühle und wie ich meine Ideen vor Augen habe.

Wenn ich dann mein Gegenüber sehe, wie es die Augen zusammenkneift und versucht, sich mein Bild vorzustellen, merke ich sehr schnell, dass ich die Klarheit nicht so ganz vermitteln konnte.

Deshalb greife ich gerne auf Symbole zurück. Vor allem in Workshops finde ich es sehr hilfreich, mit Symbolen zu arbeiten. Wenn jede Person ein Symbol für ihre Stärke zeichnet, formt, darstellt oder von einem Spaziergang im Park mitbringt und dieses in die Vorstellung einbaut, werden gleich mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen. Die Erinnerung an den Namen und die Inhalte der Vorstellungsrunde wird dadurch intensiviert und es kann in der ersten Pause bereits ein anregendes Gespräch stattfinden.

Im Einzel-Setting dienen Symbole der intensiven Auseinandersetzung mit gewünschten Eigenschaften. Wofür steht ein Schlüssel? In welches Schloss passt er? Wie wäre die Situation aus der Sicht eines Adlers, der von weit oben den optimalen Überblick hat? Wie würde eine kleine Ameise dieses Problem lösen? Eine Walnuss unterstützt die Frage: Was wird sichtbar, wenn die Schale geknackt ist?

In meiner Ausbildung habe ich im Park unterschiedliche Blätter gesammelt und in die Großgruppe mitgebracht. Die Formen, Farben und Muster haben für mich die Vielfalt meines Lebens symbolisiert und je nach Situation ist eine Seite stärker im Vordergrund, dann wieder eine andere.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Symbolen?
Wie setzen Sie Symbole in der Beratung ein?
Wie reagieren Sie, wenn Ihre Beraterin / Ihr Berater Sie zur Symbolarbeit einlädt?

 

 

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richtig oder falsch – worauf richten wir unsere Aufmerksamkeit?

Ich verbrachte einen Nachmittag im Cafe. Es war viel los und ich wurde mehrmals gefragt, ob an meinem Tisch noch ein Platz frei ist und hatte somit mehrere Gegenüber. Normalerweise bedeutet eine Tischgemeinschaft nicht gleich, dass wir uns auch unterhalten. Meistens bleibe ich bei meiner Tätigkeit am Computer oder in mein Buch vertieft. Manchmal jedoch entwickelt sich ein Gespräch. So auch an diesem Nachmittag.
Nach einigen Wechseln setzte sich eine Lehrerin zu mir an den Tisch und begann mit der Korrektur von Hausaufgaben. Dem Schriftbild nach handelte es sich um VolksschülerInnen.

Sie hatte einen roten Stift in der Hand und strich falsche Antworten an. Ja, das kenne ich auch aus meiner Schulzeit. Je nach Begabung und Interesse hatte ich mal mehr, mal weniger rote Korrekturen in meinem Heft. Die falschen Sätze mussten dann richtig geschrieben werden. Eine langweilige Aufgabe!

Das Gespräch mit dieser Frau war sehr spannend und sie erzählte von ihrer Haltung Kindern gegenüber. Dabei brachte sie viel Wertschätzung zum Ausdruck. Ein schönes Erlebnis!

Am Abend dachte ich noch über die Korrekturen nach.
Worauf wird die Aufmerksamkeit der LehrerInnen, Eltern und Kinder gerichtet?
Natürlich durch die Farbe auf die roten Einträge -> so viele Fehler!

Nun, warum wird eigentlich nicht mit einem grünen Stift jede richtige Antwort markiert?

Wie anders würden Hefte aussehen, wenn richtige Antworten hervor gehoben wären?
An der Benotung müsste sich nichts ändern. Als Basis würden jedoch die richtigen Antworten herangezogen werden -> so viel weiß ich schon!

Ich möchte jetzt in meinem eigenen Leben und in meiner Arbeit vermehrt darauf achten, meine Aufmerksamkeit auf positive, gute, richtige Bereiche zu lenken. Die nicht so gelungenen Situationen, Aufgaben, Verhaltensweisen tauchen ohnehin wieder auf und bewirken Scham, Angst, Unsicherheit.

Wenn ich jedoch weiß, wie viel in der Waagschale auf der Seite der guten, richtigen und erfolgreichen Situationen, Aufgaben, Verhaltensweisen liegt, spüre ich Freude und Zufriedenheit. Das motiviert mich zur Wiederholung!

Worauf richten Sie Ihre Aufmerksamkeit?
Loben Sie sich selbst für gelungene Aufgaben?
Oder sehen Sie jene Bereiche, die noch verbessert werden können?

Ein bisschen von der Unbekümmertheit und der Überzeugung, etwas schönes zu schaffen, erlebe ich, wenn ich mich kreativ betätige. Da taucht ein kindliches Vergnügen auf und lässt mich die Zeit um mich herum vergessen. Herrlich!

 

 

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Konflikte – Wegweiser zum Erfolg?

Kennen Sie Situationen, in denen Sie Konflikte tatsächlich als Wegweiser zum Erfolg bezeichnen?

Im Coaching erfahre ich immer wieder, dass Menschen Konflikte negativ bewerten und sie am liebsten ganz weit von sich weg schieben möchten.

Was ist das Gute an Konflikten? Nun, meist zeigt ein Konflikt auf, dass sich zwei Personen in einer Sache nicht einig sind. Doch heißt das gleich, dass es nicht sein darf? Nein, gerade dann wird es spannend. Es bietet sich die Möglichkeit, den eigenen Standpunkt klar zu machen und die Sichtweise der anderen Person zu erfragen und zu verstehen.

Zugegeben, ich freue mich noch immer nicht über Konflikte und hoffe meist, dass keiner entsteht. Wenn er dann auftaucht, sehe ich nun auch die positiven Seiten und freue mich, dass eine neue Ebene der Verständigung erreicht wurde.

Wie gehen Sie mit Konflikten um?
Wann sprechen Sie überhaupt von einem Konflikt?

Manche haben eine hohe Toleranzschwelle, andere sprechen schon bei einer scheinbar kleinen Meinungsverschiedenheit von einem Konflikt.

Die eigene Position zu kennen hat sich für mich als sehr erfolgreiche Strategie erwiesen, um in einem Konflikt bei mir bleiben und mich auf die andere Person einlassen zu können.

 

 

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Vorbereitung auf wichtige Gespräche

Für die Vorbereitung auf wichtige Gespräche nutze ich gerne das Nachrichtenquadrat von Friedemann Schulz von Thun. Die vier Seiten einer Nachricht, die er mit Sachaspekt, Beziehungsaspekt, Selbstoffenbarungsaspekt und Appellaspekt beschreibt, sind eine gute Basis, um mich möglichst umfassend vorbereiten zu können.

Meine Leitfragen

Sachaspekt

Welchen Anlass gibt es für das Gespräch?
Wie baue ich den roten Faden auf?

Was ist das Ziel des Gesprächs?
Welche Beispiele möchte ich anführen, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen?

Beziehungsaspekt

Was schätze ich an der anderen Person?

Wie sehe ich die Zusammenarbeit / das Zusammensein?

Selbstoffenbarungsaspekt

Was möchte ich von mir mitteilen?

Wie weit lasse ich mein Gegenüber an meinem Befinden teilhaben?

Wie äußere ich meine Wünsche?

Appellaspekt

Was möchte ich erreichen?

Welche Vereinbarung strebe ich an?

Was erwarte ich von meinem Gegenüber?

Wie sieht es von der anderen Seite aus?

Bei der Vorbereitung ist mir auch wichtig, alternative Lösungen in die Planung einfließen zu lassen. Dazu gehört natürlich auch, mich in die Lage der anderen Person hinein zu versetzen und die Angelegenheit von deren Standpunkt aus zu betrachten. Dabei habe ich oft schon Ideen, wie ich das Gespräch mit Herzenswärme und Sachlichkeit führen kann.

Welche Strategien haben Sie?

Wie bereiten Sie sich auf Gespräche vor?

Gehen Sie mit einem fertigen Konzept oder mit einem groben Gerüst in das Gespräch?

 

 

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Die Eule als Symbol für …

SAM_0134 Auf der Kreativmesse habe ich eine Eule aus Ton bemalt. Ich saß an einem Tisch mit Kindern, die unterschiedliche Tiere bemalten. Danach wurde meine Eule noch lackiert, damit die Farbe auch hält.

Warum habe ich mich bei der großen Auswahl an Tonfiguren ausgerechnet für die Eule entschieden?

Für mich steht eine Eule als Symbol für

  • Weisheit
  • Aufmerksamkeitsfokussierung
  • eine klare Haltung
  • einen wachen Blick
  • ein beherztes Verfolgen der Beute

Was bedeutet das nun für mich?

  • Weisheit brauche ich immer wieder, um kluge Entscheidungen zu treffen
  • Meine Aufmerksamkeit zu fokussieren ermöglicht es mir, meine Aufgaben in der zur Verfügung stehenden Zeit zu erledigen bzw. unwichtiges gleich auszusorieren
  • Eine klare Haltung ist in meinem Beruf sehr wichtig. Meine Kundinnen und Kunden können sich auf Vereinbarungen verlassen.
  • Ein wacher Blick ermöglicht es mir, auch Sachen, die rundherum passieren, wahrzunehmen und zu erkennen.
  • Ein beherztes Verfolgen der Beute ist für mich gleichbedeutend mit der Disziplin, an meinen Zielen dran zu bleiben und meine Projekte zum Abschluss zu bringen.

Bei einem bin ich jedoch der Eule überhaupt nicht ähnlich: Ich schlafe gerne acht Stunden pro Nacht und bin daher immer schon um 22.00 Uhr im Bett.

Haben Sie ein Tier, das für Sie zum Symbol geworden ist?
Welches ist es?
Was spricht Sie besonders an?

 

 

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Kreativität braucht Raum und Zeit

„Sei kreativ und bring in 15min 5 brauchbare Ideen!“

Haben Sie eine ähnliche Aufforderung schon einmal gehört?
Wie haben Sie darauf reagiert?

Ich reagierte auf diese Aufforderung mit schnellrechnen: OK, das heißt also, dass ich pro Idee 3min Zeit habe. Dabei soll ich die unbrauchbaren und nicht realisierbaren Einfälle gleich mal aussortieren. – Durch diese Rechen- und Vordenkarbeit habe ich bereits 1min verschwendet. Bleiben also nur mehr 14min übrig.

Daraus habe ich gelernt, dass Kreativität Raum und Zeit benötigt. Sammeln ohne zu bewerten ist der erste Schritt zum Erfolg. Jede auf den ersten Blick noch so verrückte Idee wird notiert und für später festgehalten. Meiner Erfahrung nach entwickeln sich aus diesen Ideen später oft sehr gute und realisierbare Pläne.

Die kritische Stimme kommt noch früh genug zum Einsatz und dann werden die gesammelten Ideen nacheinander auf Umsetzbarkeit geprüft.

Ich habe ein kleines Heft, in das ich spontane Einfälle sofort eintrage. So kann ich bei Bedarf jederzeit darauf zurückgreifen. Oft bin ich ich erstaunt, wenn ich nachlese und bemerke, dass eine tolle Idee bereits vor langer Zeit ihren Anfang hatte.

Eine Auswahl an erprobten Kreativitätstechniken stelle ich in meinem Seminar „Kreativitätstechniken in Theorie und Praxis“ vor.

 

 

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Talente und Fähigkeiten optimal einsetzen

375368_10150363793029620_1212198203_nWenn ich dieses Bild betrachte, denke ich, dass die Aufgabe nur vom Affen korrekt ausgeführt werden kann.

Der Vogel wird zwar auch zum gewünschten Ergebnis kommen, jedoch den Luftweg verwenden.

Die anderen haben leider Pech gehabt. Sie können ihre Talente bei dieser Aufgabe nicht einsetzen und werden scheitern.

Wie geht es Ihnen mit Aufgaben, die so überhaupt nicht Ihren Talenten und Fähigkeiten entsprechen?

In mir breitete sich meist Stress und ein Gefühl des Versagens aus. Doch mit der Zeit erkannte ich, dass ich manche Aufgaben auf anderen Wegen erledigen kann und dass meine Fähigkeiten in anderen Bereichen eine Stärke darstellen.

Im Coaching höre ich manchmal den Wunsch, etwas genauso wie ein Vorbild zu machen. Wichtig ist für mich dann die Überlegung, ob dieser Weg und dieses Ziel den eigenen Talenten und Fähigkeiten entspricht. Oft finden sich dann andere Möglichkeiten, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen und sich selbst treu zu bleiben.

Es ist manchmal sehr anstrengend, das selbst gesteckte oder von anderen vorgegebene Ziel zu erreichen – aber es geht viel leichter, wenn ich mich nicht verbiegen muss. Eine Zielvisualisierung unterstützt mich dabei, mich darauf einzustimmen und den Weg leichter zu finden.

Welche Erfahrungen haben Sie mit genau richtiger Anforderung, Unter- und Überforderung?

 

 

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Auszeit vom Alltag

Wenn ich meinen Kalender aufschlage, werde ich an manchen Tagen fast erschlagen von den vielen Terminen. Oft schaut es am Morgen so aus, als würde ich tagsüber keine Zeit für mich finden.

Eine kurze Auszeit zu nehmen ist für mich jedoch wichtig, um weiterhin voll Motivation und Engagement bei der Arbeit zu sein.

Wie kann das gelingen?

Ich stelle mich an ein Fenster oder – noch besser – an einen ruhigen Platz in der Natur, schaue einfach in den Himmel, beobachte die Wolken, lasse meine Gedanken mit den Wolken ziehen und fühle mich danach erfrischt.

Ich bewege mich ein paar Minuten in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Ideal ist ein kurzer Spaziergang, damit auch die Bodenqualität wechselt. Im Raum helfen ein paar Squats und Pendelbewegungen.

Schreiben ist eine weitere Möglichkeit: Kurz alle Gedanken, die sich im Kopf drehen, auf ein leeres Blatt oder ins Notizbuch schreiben. Damit sind sie gesichert und der Kopf wird wieder frei für den Augenblick.

Im Coaching verwende ich gerne die Methode der Zielvisualisierung. Diese stellt eine Möglichkeit dar, aus dem Alltag auszusteigen und erleichtert die ersten Schritte.

Und ich erlebe immer öfter, wie ich mitten im Tag eine kleine Auszeit von vielleicht einer Minute nehme und mir vorstelle, wie ich meine Ziele erreiche. Das tut so gut und gibt neuen Schwung für die auf mich wartende Arbeit.

Wie schaffen Sie Inseln der Ruhe mitten im Alltag?
Womit können Sie gut abschalten und sich auf sich selbst konzentrieren?

 

 

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Das hübsche Wort vielleicht

„Gar mancher Schwierigkeit entweicht man durch das hübsche Wort ‚vielleicht‘.“

Dieses Zitat von Wilhelm Busch stand auf meinem Kalenderblatt. Jetzt mache ich mir Gedanken darüber, dass „vielleicht“ auch in meinem Wortschatz einen wichtigen Platz einnimmt. Manchmal, weil ich mir selbst nicht zutraue, mein Vorhaben umzusetzen. Somit schaffe ich einen Notausgang, den ich bei Bedarf nutzen kann.

Oder auch bei Verabredungen – besonders auf vielen Social Media-Plattformen – ist es möglich, mit „ja“, „nein“ oder „vielleicht“ zu antworten. Vor kurzem hatte ich eine Diskussion mit einem Arbeitskollegen, der meinte, wenn jemand „vielleicht“ anklickt, meint er „nein“ und somit ist mit der Anwesenheit nicht zu rechnen.

Nun, das sehe ich anders. Besonders wenn zu einer Veranstaltung mit begrenzter TeilnehmerInnenzahl eingeladen wird und ich nicht sicher bin, ob ich hingehen werde, wähle ich „vielleicht“. Wenn ich dann kurz vor Anmeldeschluss meine Entscheidung treffe und noch ein Platz frei ist, ändere ich auf „ja“. Bei völlig offenen Treffen ist mir die Option „vielleicht“ wichtig, um spontan – je nach Lust und Laune – entscheiden zu können.

Der Spruch von Wilhelm Busch hat für mich somit große Gültigkeit. Denn wenn ich gleich auf „ja“ klicke, dann jedoch kurzfristig absage, habe ich eventuell einen Platz blockiert, der dann kurzfristig nicht mehr genutzt wird. Und würde mir den Ärger einiger Leute einhandeln.

Bei persönlich vereinbarten Terminen ist mir die Verbindlichkeit sehr wichtig. Diese Termine trage ich gleich fix in meinem Kalender ein, damit nichts mehr dazwischen kommen kann.

Wie sehen Sie die unterschiedlichen Antwort-Optionen?
Welche Vor- und Nachteile sehen Sie im Wort „vielleicht“?

In meiner Praxis achte ich besonders darauf, mit meinen Kundinnen und Kunden erreichbare Ziele zu erarbeiten und eine Verbindlichkeit zu fördern. Erst wenn jemand sagt „Ja, das ist der nächste Schritt und ich werde das morgen ausprobieren.“ ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dies auch wirklich in die Tat umzusetzen.

 

 

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Denkhüte nach de Bono

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In einem der vielen Bücher über Coachingtools habe ich schon mal von der Idee „Die 6 Denkhüte nach De Bono“ gelesen. So richtig vorstellen konnte ich mir die Arbeit damit jedoch nicht.

Dann erhielt ich die Möglichkeit, diese Technik in einer Fortbildung kennen zu lernen. Anfangs war ich auch hier überfordert mit der Vielzahl an Fragen.

So nach und nach lichtete sich durch die Gruppenarbeit der Nebel jedoch und in der Einzelarbeit zum Abschluss konnte ich mit Unterstützung einige neue Ideen entwickeln.

Worum geht es denn nun eigentlich? In einer Gruppendiskussion bewegen sich alle TeilnehmerInnen gleichzeitig von einem Bereich zum nächsten. Das schafft Ordnung und Sicherheit. Emotionen dürfen natürlich sein, eine ständige Vermischung wird jedoch durch die einzelnen Phasen vermieden.

Die Moderatorin / der Moderator führt durch den Prozess, dokumentiert die Aussagen der Teilnehmenden, schafft Ordnung. Sie / Er trägt den blauen Denkhut.
Der weiße Denkhut steht für Fakten, Informationen – ist also sehr emotionslos. Wenn dieser Denkhut getragen wird, geht es um die Sammlung von Informationen und offenen Fragen.

Anschließend wird der rote Denkhut aufgesetzt. Jetzt geht es um Gefühle, persönliche Meinungen, Intuition. Wichtig dabei ist, diese ohne Begründung äußern zu dürfen.

Nach Sammlung der Informationen und offenen Fragen sowie der Beachtung der Gefühle geht es nun um die Kreativität. Was ist möglich? Welche Wege sind bisher noch nicht beschritten worden? Welche bisherigen Ideen können an die aktuelle Situation angepasst werden und dadurch umsetzbar werden?

In der grünen Phase leuchten die Augen, sprießen die Ideen, kommt Bewegung in die Gruppe.

Dann wird es Zeit für eine Vorauswahl: Welches Thema / Welche Themen wollen wir hier und heute näher bearbeiten?

Diese Auswahl ist die Grundlage für die weiteren Schritte. Denn jetzt kommt der gelbe Denkhut, mit dem Vorteile, Chancen, Träume und Ziele ins Visier genommen werden.

Sind alle gelben Fragen geklärt, kommt nun noch der Gegencheck: Der schwarze Denkhut steht für Nachteile, Risiken und Gefahren. Dieser ist ebenso wichtig wie alle anderen, weil er vor überstürzten Handlungen schützt und die Realisierbarkeit überprüft.

Der blaue Denkhut der Moderatorin / des Moderators kommt zwischendurch immer wieder zum Einsatz. Mit ihm wird der Übergang von einer zur nächsten Phase angeleitet und zum Abschluss eine Zusammenfassung angeboten.

An meinem eigenen Beispiel ist mir wichtig geworden, nach dem Durchgang aller Denkhüte auf jeden Fall noch einmal zu wechseln. Vorher hatte ich mit viel Begeisterung meine Informationen gesammelt, meine Gefühle gespürt, meine Ideen entwickelt und das Best-Case-Szenario durchgedacht. Bei der längeren Beschäftigung mit den Risiken und Gefahren wurden meine Gefühle plötzlich einengend und bedrohlich. Für mich war es wichtig, noch einmal rot und grün heran zu ziehen, um die Motivation wieder in Schwung zu bringen.

 

 

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Wertschätzendes Mutter-Tochter-Gespräch

Ich bin im Kaffeehaus und am Nebentisch sitzt eine Mutter mit ihrer ca. 12jährigen Tochter. Obwohl ich versuche, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, schweift meine Aufmerksamkeit immer wieder ab. Das Gespräch nebenan ist ja so spannend.

Dabei geht es weniger um den Inhalt, sondern mehr darum, wie die beiden miteinander umgehen. Das Mädchen erzählt eine für sie unangenehme Szene mit anderen Personen. Die Mutter hört aufmerksam zu, fragt nach, fasst zusammen – ihre volle Aufmerksamkeit ist bei ihrer Tochter. Dann bietet sie ihre Sichtweise an und erzählt, wie sie mit ähnlichen Situationen umgeht. Jetzt fragt die Tochter nach und überlegt, was davon sie selbst anwenden könnte. Dadurch wird Veränderung möglich und die Achtsamkeit für eigene Bedürfnisse kann sich entwickeln.

Was mich daran so fasziniert ist das Verhältnis der beiden. Das Gespräch findet auf gleicher Ebene statt. Wertschätzung von beiden Seiten ist spürbar. Keine will der anderen ihre Meinung aufdrängen.

Ein schönes Erlebnis wertschätzender Kommunikation an einem Samstag Morgen 🙂

Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen:

-> Welche Erfahrungen habe ich in meiner Kindheit und Jugend mit Erwachsenen gemacht? Wurde mir zugehört? Durfte ich mir meine eigene Meinung bilden?

-> Wie sehr beachte ich heute meine eigenen Bedürfnisse? Bin ich mir selbst eine gute Begleiterin? Ermutige ich mich selbst?

 

 

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Mein neues Ordnungssystem

Kennen Sie das? Über die Jahre haben Sie einige Fortbildungen und Messen besucht, dabei immer wieder Skripten, Handouts und Folder gesammelt. Die Unterlagen befinden sich in einem Stapel, natürlich unsortiert.
Wann schauen Sie diesen Stapel wieder durch?
Oder geben Sie nach einiger Zeit alles in Bausch und Bogen zum Altpapier?

Ich habe nun – immer auf der Suche nach Selbstcoaching – ein neues Ordnungssystem für mich entwickelt und verwende dafür eine Karteikartenbox im A7-Format.

Das Register von A bis Z bietet eine tolle Unterteilung und ich trage das Thema und den Ablageort sowie eine kurze Inhaltsangabe stichwortartig ein.

Durch diese Unterstützung finde ich schnell und sicher das gewünschte Skriptum. Und wenn ich etwas aus Altersgründen zum Altpapier gebe, nehme ich einfach die dazugehörige Karteikarte aus der Box.

Damit spare ich viel Zeit bei der Suche.

Welche Ordnungssysteme haben Sie für sich entdeckt? Ich würde gerne mehr darüber erfahren.

 

 

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Zielformulierung – aber bitte erreichbar!

Vor kurzem besuchte ich das Seminar „MiniMax-Interventionen“ von und mit Manfred Prior (Diplompsychologe, Psychotherapeut). Als begeisterte Leserin und Anwenderin des gleichnamigen Buches war ich bestens vorbereitet, jetzt mal vom Erfinder selbst zu lernen.
Neben vielen anderen Punkten ist mir besonders wichtig geworden, auf meine Zielformulierung zu achten. Ich halte mich schon lange an die SMART-Formel und gebe Sie in Seminaren und Workshops gerne an die TeilnehmerInnen weiter. Also:

Spezifisch
Messbar
Attraktiv
Realistisch
Terminierbar

Eines jedoch habe ich bisher oft nicht beachtet. Trotz aller positiver Formulierung habe ich meistens den Komparativ verwendet. Also z. B. „Ich will … besser machen.“ oder „Ich werde meine Ablage früher/regelmäßiger bearbeiten.“

Manfred Prior brachte mich mit dem Satz „Man kommt voran, aber man kommt nie an.“ dazu, meine Ziele neu zu formulieren.

So heißt es jetzt: „Ich werde meine Ablage jeden ersten Samstag im Monat erledigen.“

Das ist überprüfbar und erreichbar bzw. wenn ich es mal nicht mache, kann ich es konkret überarbeiten. Denn was heißt schon „besser“, „früher“ und „regelmäßiger“? Da bleibt viel Spielraum für Ausreden, den ich dann gerne nutze.

Eine andere Möglichkeit, um Ziele nicht erreichen zu müssen, sehe ich in der Verwendung des Konjunktiv. „Wenn es möglich wäre, würde ich gerne …“ Ja eh!

Wie viel Zeit geht dafür drauf, Scheinzielen hinterher zu jagen? Welche Stimmung herrscht in mir vor, wenn ich bei jeder positiven Wendung dennoch denke, das wäre schneller, besser, motivierter möglich gewesen. Der Erfolg wird damit auf ein Minimum reduziert.

Ganz anders ist es, wenn ich die Formulierung „Ich lerne 2x/Woche, nämlich am Dienstag und Freitag, eine Lektion aus meinem Sprachkurs.“

Wie geht es Ihnen mit Konjunktiv und Komparativ?
Wie formulieren Sie Ihre kleinen und großen Ziele?

Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen mitteilen.

 

 

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Burn oder burnout? Oft nur ein kleiner Schritt!

In meiner Jugend hörte ich oft, dass der Beruf im Idealfall auch gleich eine Berufung ist. In den letzten 20 Jahren hat sich das Bild ziemlich gewandelt und manche sind froh, überhaupt einen Arbeitsplatz zu haben. Von Freude ist da oft nicht mehr viel zu spüren oder zu sehen.

Dennoch sehen viele in ihrem Beruf eine sinnvolle und persönlich bereichernde Aufgabe. Gerade im psychosozialen Bereich wird der Graubereich zwischen Engagement und Abgrenzung oft vernachlässigt.

Der Begriff burnout bezeichnet einen für die Betroffenen sehr ernsten Zustand. Die Tatsache, dass jemand vorher für seine Aufgabe gebrannt hat, bevor er ausgebrannt ist, tröstet da nur wenig. Es ist meist nur ein kleiner Schritt, der dann die Situation zum eskalieren bringt.

Doch wie kann Begeisterung, Freude an der Arbeit und Engagement gelebt werden, ohne die Grenze zu überschreiten?

Eine gute Balance zwischen Berufsleben und Privatbereich ist ein wichtiger Teil der Prävention. Frühzeitig auf Signale wie Überforderung, Gereiztheit, Gleichgültigkeit reagieren, kann eine Notbremsung darstellen.

Wenn es dennoch bereits zum burnout geführt hat, ist der Weg zurück in die Arbeitsfähigkeit oft nur mit professioneller Unterstützung zu bewältigen. Die Akzeptanz, nicht mehr so wie früher zu funktionieren, fällt den meisten Betroffenen sehr schwer. „Es muss doch gehen.“ – „Stell dich nicht so an.“ – „Was ist denn nur mit dir los?“ sind nur einige der Selbstvorwürfe, die dann ausgesprochen werden.

In der Arbeit mit Betroffenen fällt mir besonders ein Aspekt immer wieder auf: Meist wird die Schuld bei der Mitarbeiterin / beim Mitarbeiter selbst gesucht. Diese/r wird dann auf Kur geschickt, in eine andere Abteilung versetzt … aber im Unternehmen selbst ändert sich nichts.

Einige Unternehmen sehen es bereits als ihre Aufgabe, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass auch früher überforderte MitarbeiterInnen ein Klima vorfinden, in dem sie wieder in ihrem Tempo in den Arbeitsprozess einsteigen können.

 

 

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Alles positiv sehen oder was?

Ein Optimist steht nicht im Regen, er duscht unter einer Wolke.“ Thomas Romanus

Oberflächlich betrachtet könnte ich sagen: Sieh doch alles positiv. Egal, was passiert, suche das Gute an der Sache, erzähle jeder Person, die du trifft, wie toll alles ist. Doch so einfach will ich es mir nicht machen. Alles hat zwei Seiten. Balance zu halten ist eine Fähigkeit, die trainiert werden kann. Manchmal ist der Blick auf eine Seite konzentriert und ich sehe entweder durch die rosarote Brille oder ich stehe im Dunkeln.

Beide Seiten dürfen sein und je stärker ich jeweils hinein gehe, desto intensiver kann ich sie durchleben und meine Balance wieder finden.

Im Coaching geht es darum, Stärken und Ressourcen zu finden, die Unterstützung bieten. Manchmal warnt eine zögerliche Haltung davor, allzu euphorisch an eine Sache ran zu gehen. Oft verwandelt sich die Angst vor dem nächsten Schritt in Mut, wenn auch die positiven Seiten der Situation beleuchtet werden.

Meine Aufgabe sehe ich darin, die Taschenlampe zu halten und darauf zu achten, dass mehr und mehr Aspekte ins Blickfeld rücken. Die Entscheidung kann ich niemandem abnehmen, wohl aber dabei unterstützen, sie mit einem guten Gefühl zu treffen.

 

 

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Dankbarkeit

An vielen Tagen staune ich und bin einfach dankbar

  • für mein Leben und das, was ich schon erreicht habe.
  • für Personen, mit denen ich Spaß haben kann – beruflich und privat.
  • für die Personen, die auch in schmerzlichen Phasen, wenn ich keine gute Gesellschafterin bin, Zeit mit mir verbringen, mich trösten und ermutigen.
  • für meine Arbeit und die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln.
  • für meine Kundinnen und Kunden, die mir erlauben, sie ein Stück ihres Lebensweges zu begleiten und meine Arbeit durch ihre Offenheit bereichern.

Manchmal merke ich, dass ich vieles als selbstverständlich ansehe. So als hätte ich das Recht, alles, was ich brauche in unbeschränkter Menge zur Verfügung zu haben. Die emotionalen Täler gehören jedoch ebenso zu meinem Leben wie die Bergspitzen, die mir eine atemberaubende Aussicht ermöglichen.

Wenn ich unzufrieden werde, an allem und jedem herumnörgle, die Luft einfach draußen ist und ich erschöpft bin, ziehe ich mich gerne zurück und ziehe Bilanz. Dann schreibe ich alle Punkte auf, die mir einfallen. Dabei ist mir wichtig, neben Freude, Glück, Zufriedenheit auch die ungeliebten Gefühle wie Einsamkeit, Traurigkeit und Schmerz zuzulassen.

Natürlich habe auch ich keinen Turbo-Boost, der mich sofort wieder aktiviert. Es bringt jedoch eine Ausgewogenheit und wenn ich dann an Begegnungen mit Personen denke, bei denen ich mich nicht verstellen muss, bei denen ich mich so zeigen darf, wie ich mich im Moment fühle, dann kehrt ein bisschen was vom glücklich sein zurück. Ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch mit einer dieser Personen tut dann gut und entlastet mich. Dafür bin ich dankbar!

Wofür sind Sie dankbar? Listen Sie doch einmal einige Punkte auf, die Ihnen wichtig sind. Wenn Sie wollen, können Sie es den Personen, die Ihr Leben bereichern und denen Sie dankbar sind, auch mitteilen. Jede/r von uns bekommt gerne positive Rückmeldungen!

 

 

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Mein Kleiderschrank – Ein Spiegelbild meiner selbst?

  • Was sagt mein Kleiderschrank über mich aus?
  • Ist der Inhalt ein Spiegelbild meiner selbst?
  • Ist alles Kante an Kante geordnet oder wild durcheinander?
  • Ordne ich nach Farben oder nach Kleidungsart?

Diese Fragen stelle ich mir immer wieder, wenn ich meine Kleidung sortiere,
>>> Stück für Stück aus dem Schrank nehme,
>>> überlege, ob ich es behalten will …
>>> und dann vieles auf einen „Das gebe ich weg“-Stoß lege.

Ich habe mehrmals Sachen gekauft, die dem aktuellen Modetrend entsprachen. Doch zu Hause angekommen, habe ich bemerkt, dass es überhaupt nicht meinem Stil entspricht.

  • Farben, die mein Gesicht blass erscheinen lassen!
  • Schnitte, die mich ständig herum zupfen lassen, damit es einigermaßen sitzt!
  • Muster, die so dominant sind, dass ich einem Quilt Konkurrenz mache!

Nun habe ich also meinen „Das gebe ich weg“-Stoß vor mir liegen – eine beachtliche Menge meist neuer, ungetragener Sachen. Ich verpacke alles und werde es einer Sozialeinrichtung bringen, die es an Frauen verteilt, die dringend Kleidung brauchen. So verwandeln sich meine Fehlkäufe als Gewinn für andere Frauen.

Jetzt habe ich die Antworten auf meine Fragen:
Mein Kleiderschrank war kein Spiegelbild, ist es aber jetzt geworden.
Ich habe alles geordnet und auf Platzsparbügel gruppiert: Da gibt es eine Leiste für Tops, eine für Blusen/Tuniken, eine für Strickjacken und auch die Hosen sind nach Länge geordnet im Ordnungshelfer.

Sehr übersichtlich ist es geworden und ich freue mich, dass ich jetzt nach Lust und Laune in meinen Kleiderschrank greifen kann und garantiert ein Stück in der Hand habe, das zu mir passt.

Diesen Ablauf wiederhole ich regelmäßig, meist zweimal im Jahr.

 

 

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Material für kreative Gestaltung

In meinen vielen Laden und in meinen Regalen sammeln sich über die Zeit ziemlich viele Teile, die den Namen Krimskrams redlich verdienen.

 

Doch warum hebe ich diese kleinen Sachen überhaupt auf?

  • Übrig gebliebene Perlen von der Schmuckbastelei
  • Ersatzknöpfe für Kleidung
  • Dekoartikel (Seesterne aus Filz, Mini-Klupperl mit Muscheln und Fischen als Zier)
  • kleine Plastikfiguren

Vor einigen Jahren habe ich auf einem Kongress einen Workshop besucht, in dem wir ein Bild gemalt haben und dann aus einer großen Schachtel einen Gegenstand aussuchen durften, um uns selbst im Bild zu positionieren. Das hat bei mir großen Eindruck hinterlassen.

Jetzt habe ich alle Teile zusammen in eine Schachtel gelegt und da ist noch viel Platz für weitere Schätze. Ich bin schon gespannt, welche Gegenstände mir jetzt im Alltag auffallen, weil ich darauf vorbereitet bin, weiter zu sammeln. Ich freue mich darauf, sie zu meinen Workshops mitzunehmen und die TeilnehmerInnen aus meiner Kreativbox auswählen zu lassen.

 

 

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Fremdbild – Wie sehen mich die anderen?

Manchmal ist es an der Zeit, andere gezielt um Rückmeldungen zu bitten. Ich habe daher vor einigen Monaten unterschiedlichen Menschen fünf Fragen gestellt und sie um ihre Antworten gebeten.

Dabei habe ich natürlich darauf hingewiesen, dass mir ehrliche Antworten sehr wichtig sind und unser Verhältnis dadurch sicher nicht schlechter wird. Ich danke allen, die sich daran beteiligt haben und mir somit ein umfangreiches Bild darüber geliefert haben, wie ich von anderen wahrgenommen werde.

Gerade bei der Schwächenanalyse sind wir ja meist sehr kritisch mit uns selbst. Die Stärken zu sehen und auch für andere sichtbar zu machen, fällt da schon viel schwerer. Durch die unterschiedlichen Rückmeldungen erhielt ich einen Eindruck davon, wie weit Selbst- und Fremdbild übereinstimmen.

Meine Fragen lauteten:

Was ist deiner Meinung nach meine größte Stärke?

Was ist meine größte Schwäche?

Worin besteht deiner Meinung nach mein besonderes Talent?

Was kann ich sehr gut, ohne dass ich mich dafür groß anstrengen muss?

Wenn ich auf einem Titelblatt abgebildet würde, welche Zeitschrift wäre das und worum ginge es in dem Artikel?

Wann bringe ich dieses Talent oder diese Fähigkeit am besten zum Ausdruck?

Vielleicht haben Sie jetzt Lust bekommen, diese oder ähnliche Fragen selbst zu stellen. Lassen Sie sich von den Antworten überraschen.

 

 

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Konflikte souverän lösen

Wer wünscht sich zwischenmenschliche Begegnungen ohne Konflikte?
Manchmal male ich mir aus, wie angenehm und stressfrei das Leben wäre, wenn es keine Konflikte gäbe. Doch dann habe ich gleich wieder Bedenken, dass es furchtbar langweilig werden könnte.

Konflikte schwelen manchmal unter der Oberfläche und das aufgesetzte Lächeln wirkt steif. Kleine Sticheleien sind an der Tagesordnung – die Aussagen reichen jedoch nicht aus, um wirklich einen Streit vom Zaun zu brechen.

Rachegedanken helfen nicht weiter. Sie verschlimmern die Grabenkämpfe nur noch und die Regel „Wie du mir, so ich dir“ bringt oft tiefe Verletzungen auf beiden Seiten mit sich.

Konflikte sind oft wie das Salz in der Suppe. Sie zeigen unterschiedliche Positionen auf, lassen uns mit unseren Mitmenschen auseinandersetzen und neue Wege des miteinander umgehens finden.

Es geht darum, die individuelle Sichtweise auf Konflikte wahrzunehmen und neue Handlungsmöglichkeiten zu finden. Durch eine offene Kommunikation, die auch die emotionale Ebene berücksichtigt, ist es oft möglich, Missverständnisse auszuräumen und mit neuen Sichtweisen wieder arbeits- und beziehungsfähig zu werden.

Konflikte souverän lösen heißt für mich,
-> auf gleicher Augenhöhe respektvoll miteinander zu kommunizieren.
-> die unterschiedlichen Sichtweisen nebeneinander stehen zu lassen.
-> auch bei völlig anderer Meinung die andere Person in ihrer Wahrnehmung ernst zu nehmen.
-> ein für alle Seiten akzeptables Ergebnis zu erzielen.

Übrigens: Die Lösung muss nicht Harmonie oder Vernichtung sein. Dazwischen gibt es viele Abstufungen, um unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander stehen zu lassen, Kompromisse zu schließen oder auch in manchen Bereichen getrennte Wege zu gehen.

 

 

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Der Ton macht die Musik

Diesen Satz haben Sie sicher schon einmal gehört und vielleicht auch schon selbst gesagt. Ich habe damit oft Bekanntschaft gemacht, wenn ich meine Wünsche mitteilen wollte, der Ton aber eher an einen Befehl erinnerte.

Wir können mit der Ausdrucksweise herumspielen und uns überlegen, wie ein Satz mit gleichem Inhalt völlig unterschiedliche Auswirkungen haben kann.

Sowohl auf der Seite der/des Sprechenden als auch auf der Seite der/des Zuhörenden kann es durch Interpretationen zu Missverständnissen kommen.

SAM_0762Dazu finde ich das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun sehr anschaulich.

Welcher Aspekt steht bei Ihnen im Vordergrund, wenn Sie sprechen? Und welcher, wenn Sie zuhören? Meist gibt es Tendenzen in eine bestimmte Richtung, obwohl wir natürlich für alle vier Seiten offen sind.

 

 

 

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Der Brief aus der Zukunft

Wenn das Leben eintönig verläuft, die persönliche Zukunft grau erscheint, der Arbeitsalltag zur Routine geworden ist … dann ist es oft hilfreich, sich selbst einen Brief zu schreiben. Allerdings mit einigem zeitlichen Abstand.

Ich lade Sie zu einer kleinen Zeitreise ein: Stellen Sie sich vor, es ist das Jahr 2015 / 2020 / 2030 (je nachdem, wie alt Sie zur Zeit sind, können Sie es beliebig erweitern).

Sie haben Ihre Talente genutzt, Ihre Wünsche ernst genommen, Ihre Ideen verwirklicht. Wie sieht Ihr Leben jetzt aus? Schreiben Sie im Präsens, denn es ist Ihre Realität.

Beziehen Sie Ihre Gedanken und Gefühle mit ein, beschreiben Sie, was Sie sehen, hören, riechen, schmecken, tasten.

Wer ist bei Ihnen? Welche Personen stehen Ihnen besonders nahe?

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus? Welche Tätigkeit üben Sie aus?

Welche Einrichtung haben Sie in Ihrer Wohnung?

Haben Sie ein Hobby, das Ihnen Entspannung bringt?

Und ganz wichtig

Wie haben Sie das geschafft?

Welche Herausforderungen haben Sie gemeistert?

Wie ist Ihnen das gelungen?

Welche Unterstützung haben Sie dafür in Anspruch genommen?

Wer hat Ihre Pläne gefördert?

Wie sind Sie mit Widerständen und Rückschlägen umgegangen?

Wenn Sie Ihr Leben beschrieben haben, reisen wir wieder zurück. Der Brief aus der Zukunft ist eine gute Übung, um die eigenen Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Jetzt haben Sie Ihre Vision schwarz auf weiß vor sich liegen und können die Schritte, die Sie auf dem Weg dorthin unternehmen, besser sehen.

Mit dieser Vision ist es dann einfacher, jetzt die individuell richtigen Entscheidungen zu treffen, um 2015 / 2020 / 2030 die persönlichen Ziele erreicht zu haben.

Ich schreibe in regelmäßigen Abständen Briefe aus der Zukunft. Da komme ich auf neue Ideen, schärfe meine Wahrnehmung für gute Gelegenheiten und bin dankbar für das bisher Erreichte.

 

 

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Ungewöhnliche Fragen – Neue Ideen

Wenn ich ein Kartenset entdecke, überkommt mich ein fast unstillbares Verlangen, es zu kaufen. Klein, handlich, praktisch und intuitiv einsetzbar – so soll es sein.
Das Expresspaket Ideenkick entspricht allen meinen Erwartungen und macht mich neugierig auf neue Fragestellungen. Mit spielerischer Leichtigkeit schaffe ich neue Blickwinkel und (er)finde Möglichkeiten, die ich vorher nicht wahrgenommen habe.

Da gibt es zum Beispiel die Karte „Was verändert dein Angebot bei den Kunden?“, die mich ‚die andere Seite‘ einnehmen lässt, so dass ich überlegen kann, welchen Nutzen meine Kundinnen und Kunden von meinem Angebot haben.

Oder die Jokerkarte „Ab jetzt trifft ein Kind die Entscheidungen“, die mir einen naiven Zugang erlaubt, mich auf emotionaler Ebene erreicht und die innere Kritikerin mal zurück hält.

Und dann gibt es die Karte „Welche negativen Kommentare erwartest du?“, die der inneren Kritikerin erlaubt, sich einzubringen und Fallstricke zu erkennen und zu benennen.

So gibt es viele Karten, die unterschiedliche Aspekte beleuchten. Je nach Fragestellung ist die eine oder andere Karte vielleicht nicht zutreffend. Egal, dann ziehe ich einfach eine neue und lasse mich von meinen Antworten überraschen.

Übrigens: Ich halte meine Antworten gerne schriftlich fest, um später darauf zurück kommen zu können. Sehr spannend finde ich es, wenn ich nach einiger Zeit sehe, wie ich meine Ideen Schritt für Schritt oder auch mal mit einem großen Schwung verwirklicht habe.

 

 

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Sandbilder – Entspannung und Kreativität

SAM_0048Für die Gestaltung von Sandbildern gibt es fertige Anleitungen für Kinder ab 5 Jahren. Der Vorteil ist, dass die Farbbereiche vorgegeben und mit Zahlen markiert sind. Nach und nach werden die jeweiligen Zettel abgezogen und so die klebenden Felder für den Sand freigelegt.

Es ist für mich eine entspannende Tätigkeit und es entsteht in kurzer Zeit ein fertiges Bild, das die Kreativität weckt. Ich habe schon einige Ideen, wie ich den restlichen Sand für eigene Zeichnungen verwenden kann. Wichtig ist eine große Unterlage, um den überschüssigen Sand aufzufangen.

 

 

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Der erste Tag im neuen Jahr

Da liegt er nun vor mir: Der erste Tag im neuen Jahr. Nach viel Knallerei vor meinem Fenster konnte ich danach gut schlafen und bin jetzt ausgeruht. Die Luft ist geklärt und es riecht wieder frisch.

Ich denke an die Filme „Im Tal der wilden Rosen“. Wie anders war doch das Leben der Siedlerinnen im 19. Jahrhundert. Natürlich steht im Film die Handlung im Vordergrund. Dennoch entsteht ein Einblick in das einfache und harte Leben in Abhängigkeit von der Natur.

Wenn ich mich jetzt in meiner Wohnung umschaue, sehe ich viel alltäglichen Luxus. Wasser kommt sofort aus dem Wasserhahn, die Waschmaschine leistet gute Dienste und auch der Geschirrspüler erspart mir viele Stunden Hausarbeit. In der Umgebung meiner Wohnung finde ich Geschäfte, in denen ich alles bekomme, was ich tagtäglich brauche – und natürlich noch viel mehr. Als Schnäppchenjägerin freue ich mich immer über besondere Angebote. Manchmal sitze ich dann mit einem Gegenstand zu Hause und überlege mir, warum ich den überhaupt gekauft habe.

Die Frauen im Tal der wilden Rosen will ich jetzt als Vorbild nehmen und Genügsamkeit, Geduld, Zufriedenheit und Liebe in mein Leben einladen.

 

 

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Freundschaften sind wichtig

Manchmal gibt es Stürme im Leben, denen ich alleine nicht standhalten kann.

Wie wichtig Freundschaften sind, weiß ich natürlich schon vorher.

In diesen Krisenzeiten erlebe ich sie dann als besonders wertvoll.

Solange alles gut läuft und mein Leben in geordneten Bahnen verläuft, ja, da ist es angenehm, mich mit Freundinnen zum Kaffee zu treffen und gemeinsam Spaß zu haben.

Wenn ich jedoch Unsicherheiten wie Überfall, Einbruch ins Auto, große Herausforderungen in der Arbeit erlebe, freue ich mich sehr, wenn ich auch dann in Freundschaften Sicherheit finde und einfach da sein darf.

An dieser Stelle jetzt ein großes Danke an alle, die im Boot sitzen und immer zur richtigen Zeit angerudert kommen.

Das ist natürlich überhaupt nicht selbstverständlich und es braucht immer wieder von beiden Seiten die Bereitschaft, die Freundschaft zu pflegen, um Einseitigkeit vorzubeugen und die Stabilität zu sichern.

Manchmal entwickeln sich jedoch Lebenspläne so getrennt voneinander, dass es kaum mehr gemeinsame Interessen gibt. Das sind dann die Lebensabschnittsfreundinnen. Selbst dann finde ich es wichtig, der bisherigen Zeit Wertschätzung entgegen zu bringen und – warum auch nicht? – eine Freundschaft gut abzuschließen und sich für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

Wem möchten Sie danken?
Welche Freundschaften sind Ihnen besonders wertvoll?
Wie pflegen Sie Ihre Freundschaften?

 

 

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Der Jahreswechsel – Chance für Veränderung?

Der Jahreswechsel steht kurz bevor. Wie verbringen Sie diesen Abend? Auf einem großen Fest? Im Trubel der Stadt? Oder ganz gemütlich zu Hause bei einem Fondue?

Ich nutze den Silvesterabend schon seit Jahren, um mir die Erlebnisse der letzten Monate in Erinnerung zu rufen und wichtige Daten in den Kalender des neuen Jahres zu übertragen.

Beim Rückblick ist mir die Balance sehr wichtig. Natürlich freue ich mich über Erfolge, tolle Erlebnisse und spannende Begegnungen. Genau so wertvoll sind aber die aufregenden, traurigen, einsamen Momente. Sie gehören zu meinem Leben dazu und ohne die Spitzen nach oben und unten wäre es langweilig.

Sie kennen sicher die Neujahrsvorsätze, die bereits nach wenigen Tagen oder Wochen wieder in Vergessenheit geraten. Ist nun der Jahreswechsel die Chance für Veränderung? Ja, für manches ist dieser Tag gut geeignet. Ich finde jedoch, dass jeder Tag ein guter Tag ist, um Neues zu wagen, über sich hinaus zu wachsen und persönlich wichtige Entscheidungen zu treffen.

Ich nutze den Jahresrückblick auch dafür, begonnene Veränderungen zu feiern und sie als fixen Bestandteil meines Alltags zu sehen. Manchmal ist es gut, nicht zu viele Veränderungen auf einmal zu planen. Schritt für Schritt wird aus vielen kleinen Teilen ein ganzes Bild.

Und einige Veränderungen waren gut durchdacht, geplant und umgesetzt, stellten sich dann aber als nicht sinnvoll heraus. Dann ist es für mich wichtig, diesen Versuchen wertschätzend gegenüber zu stehen und mich von der Idee zu verabschieden.

Welche Ideen haben Sie für 2013?

Geht es um Veränderung oder um Bewahrung?

 

 

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Geschenke aus Verlegenheit

Bekommen Sie manchmal Geschenke, bei denen Sie ein ungutes Gefühl haben? Ich hatte mehrmals das Erlebnis, dass ich – gerade wenn ich zu Weihnachten überraschend zu Besuch kam – schnell, schnell ein Geschenk überreicht bekam. Da hatte ich das Gefühl, dass dies nicht vorbereitet war, sondern aus Verlegenheit heraus gegeben wurde.

Wenn ich jemanden besuche, steht für mich die gemeinsame Zeit im Vordergrund. Daher habe ich bereits vor einiger Zeit mit Freundinnen vereinbart, dass wir uns zu Weihnachten nicht beschenken. Das entspannt unheimlich und die Freude auf ein Treffen steht wieder im Vordergrund. Wir sitzen dann gemütlich in einem Lokal, trinken gemeinsam Kaffee und unterhalten uns blendend.

Ich finde Geschenke toll und freue mich auch, wenn ich etwas bekomme. Ich beschenke auch gerne andere. Dabei lasse ich mich jedoch zeitlich nicht einschränken und wenn ich etwas sehe, das zu einer Person passt, dann bringe ich es einfach so zum nächsten Treffen mit. Das freut uns beide und ich habe das gute Gefühl, etwas passendes gegeben zu haben. Die Chance, dass es wirklich Freude macht, wird dadurch viel größer.

Es braucht Mut! Und es lohnt sich!

 

 

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Jahresplanung mit Unterstützung

In meinen Supervisions- und Selbsterfahrungsstunden beschäftige ich mich mit meiner beruflichen und privaten Jahresplanung. Diese Anleitung von außen finde ich sehr hilfreich, weil ich mich dann auf die wesentlichen Punkte konzentrieren kann.

Die Fragen und Rückmeldungen unterstützen mich dabei, meine Ideen auf den Punkt zu bringen, meine Ziele positiv zu formulieren und ich habe auch gleich Zeugen, vor denen ich meine Pläne sichtbar mache. Dadurch wird meine Motivation stärker, weil es mir dann nicht mehr egal ist, ob ich meine Vorhaben umsetze oder sie im Sand verlaufen lasse.

Für 2012 habe ich eine Möglichkeit entdeckt, die Jahresplanung zu Hause und doch mit Unterstützung in Angriff zu nehmen: Coach yourself

Die Aufteilung in einen ersten Durchgang, den Rückblick und einen zweiten Durchgang fand ich besonders wertvoll. Die Ziele, die ich anfangs genannt habe, konnte ich durch den Rückblick auf Erfolge und Misserfolge noch konkreter benennen.

Für 2013 nutze ich diese Gelegenheit gerne wieder. Deshalb mache ich mich an die Planung der Meilensteine. Den Tipp, diese vom Zielbild ausgehend rückwärts zu beschreiben, finde ich sehr hilfreich. Denn wenn ich mir vorstelle, welche Schritte zum Ziel führten, erscheint der erste reale Schritt durchaus machbar.

Die weitere Unterteilung in Wochen- und Tagesziele habe ich 2012 erstmals gemacht. Das war auch für mich ein Experiment. Besonders berufliche Ziele konnte ich mir gut in dieser Einteilung vorstellen und es hat sich gelohnt.

Dennoch bleibt mein Leitsatz:

Man muss die Dinge nehmen, wie sie kommen.

Und wenn sie nicht kommen, muss man ihnen entgegengehen.

Für 2013 gibt es einen online-Kurs auf http://www.coach-your-self.tv/

Das ist doch jetzt die Gelegenheit, aktiv an meine Wünsche heran zu gehen. Machen Sie mit? Super! Also, los geht’s!

 

 

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Weihnachtsgedicht

Jedes Jahr freue ich mich wieder
und höre im Radio fröhliche Lieder.
Manchmal singe ich mit lauter Stimme mit,
den einen oder anderen Weihnachtshit.

Am Markt gibt es viele frisch geschlagene Bäume,
der Tannenduft zieht schon lange durch meine Räume.
Die Adventmärkte locken mit herrlichen Waren,
da bleibt kein Euro übrig zum sparen.

Der Weihnachtsmann zieht durch die Straßen,
da heißt es, ganz schön aufzupassen.
Bringt er ein Geschenk für mich vorbei?
Ich hoffe, er kommt bald herbei.

Viele liebe Menschen haben mich begleitet
und von mancher Gefahr behutsam weg geleitet.
Nun sag ich: Danke für all die Zeit
mit Liebe, Geduld und Heiterkeit.

Sandra Schleicher

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Achtsamkeit beim Spaziergang

Vor einigen Jahren bekamen wir bei einer Ausbildung den Auftrag, rund um das Seminarhaus zu gehen und dabei Atem und Schritttempo zu synchronisieren. Ich erinnere mich noch gut daran, wie schwierig diese Aufgabe für mich war. Anfangs atmete ich schneller, um mit meinem Schritttempo mithalten zu können. Das wurde dann zu anstrengend und so entschied ich mich, mein Gehen dem Atemrhythmus anzupassen. Da hatte ich den Eindruck, mich im Schneckentempo fortzubewegen. Die Übung bewirkte bei mir somit keine Entspannung, sondern größte Anspannung und Unwohlsein.

Wenn ich heute spazieren gehe, erlebe ich oft ganz von selbst ein meditatives Gehen. Der Wind pfeift mir scheinbar von allen Seiten um die Ohren und sorgt für einen klaren Kopf. Die Bodenbeschaffenheit wechselt von einem Asphaltweg über einen Schotterweg zu einem Trampelpfad. Anfangs bin ich mit der Wahrnehmung der Umgebung beschäftigt.

Irgendwann merke ich, wie sich meine Atmung und mein Schritttempo einander angleichen. Die Zeit wird so zu einem besonderen Erlebnis und ich nehme am Ende des Spaziergangs die Umgebung viel intensiver wahr.

 

 

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Glück

Im Kalender von Sabine Asgodom steht der Satz

„Es geht nicht darum, Glück zu suchen, sondern glücklich zu sein.“

Ich überlege mir:
Wie viel Zeit verbringe ich damit, dem Glück nachzujagen?
Was verstehe ich eigentlich unter Glück?

Ist es der Gewinn meines Autos?
Sind es die Begegnungen mit lieben Menschen?

Woran erkenne ich, dass ich „das Glück“ gefunden habe?
Und was mache ich dann mit dem ultimativen Glück?

Ich finde, es ist viel schöner, von „glücklich sein“ zu reden. Da lebe ich im Augenblick, empfinde Freude und Zufriedenheit, genieße die Zeit allein und mit anderen, bin ganz bei mir und sorge gut für mich. Selbst wenn ich weine, kann ich glücklich sein, weil Tränen die Spannung abbauen und mich somit entlasten.

Glücklich sein verändert die Selbstwahrnehmung und die Bewertung der äußeren Umstände. Natürlich sehe ich es nicht als Allheilmittel für sämtliche Lebenslagen – das wäre utopisch. Unterstützend ist es aber auf jeden Fall, auf die glücklichen Lebensmomente zu achten – auch mitten im Chaos gibt es Edelsteine zu entdecken.

Wie definieren Sie Glück und glücklich sein?

 

 

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Das macht mich zu einer guten Beraterin / einem guten Berater! 22.-24.02.2013

Das macht mich zu einer guten Beraterin / einem guten Berater (22.-24.02.2013)

Die Selbsterfahrung in der Gruppe bietet Ihnen einen Begegnungsraum, um sich selbst besser kennen zu lernen, sich in Kontakt mit anderen zu erleben, hinderliche Verhaltensweisen zu erkennen und aufzulösen, fördernde Kontaktmöglichkeiten zu entdecken und zu erweitern.

Mögliche Themen:

  • Meine Identität als BeraterIn
  • Balance von Empathie und Abgrenzung
  • Umgang mit „schwierigen“ Personen

20 AE: EUR 360,00 bzw. EUR 300,00 für BeraterInnen in Ausbildung

Zeiten: Fr 17.00-20.00 / Sa 09.30-17.00 / So 09.30-16.00

FrühbucherInnenpreis bei Anmeldung und Zahlung bis 25.01.2013: EUR 306,00 bzw. EUR 255,00

 

 

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Wer losgeht, wird ankommen – Ziele erreichen 15.-17.02.2013

Wer losgeht, wird ankommen – Ziele erreichen (15.-17.02.2013)

Sie haben eine Idee, die Ihr Herz höher schlagen lässt? Sie hoffen auf die gute Fee, die Ihnen mindestens 3 Wünsche erfüllt? Tja, Träume sind schön. Etwas in der Realität erreichen, ist noch viel schöner. Die gute Nachricht: Sie selbst haben es in der Hand. Oft braucht es nur den Mut, den ersten Schritt zu gehen, dann läuft es (fast) von selbst!

An diesem Wochenende erhalten Sie durch die anderen GruppenteilnehmerInnen wertschätzende Rückmeldung zu Ihren Plänen und Zielen. Gemeinsam werden wir nach neuen Wegen suchen, damit Sie Ihre Wünsche erfolgreich umsetzen können. Machen Sie den ersten Schritt!

20 AE: EUR 360,00 bzw. EUR 300,00 für BeraterInnen in Ausbildung

Zeiten: Fr 17.00-20.00 / Sa 09.30-17.00 / So 09.30-16.00

FrühbucherInnenpreis bei Anmeldung und Zahlung bis 15.01.2013: EUR 306,00 bzw. EUR 255,00

 

 

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Supervision für BerufseinsteigerInnen und BeraterInnen in Ausbildung (ab 11.02.2013)

Supervision für BerufseinsteigerInnen und BeraterInnen in Ausbildung (11.02.-22.04.2013)

In der Gruppe mit anderen klären Sie Ihre aktuellen beruflichen Themen und gehen mit neuem Elan an Ihre Projekte. Wenn Worte fehlen oder Themen sehr in sich verschlungen sind, zeigt eine bildhafte Betrachtung neue Wege auf. Im Mittelpunkt stehen Ihr Erleben, Ihre Sichtweise, Ihre Ressourcen und Lösungen.

20 AE: EUR 360,00 bzw. EUR 300,00 für BeraterInnen in Ausbildung

Zeiten: Montag, 11.02., 25.02., 11.03., 08.04., 22.04. jeweils von 17.30 bis 20.30 Uhr

FrühbucherInnenpreis bei Anmeldung und Zahlung bis 14.01.2013: EUR 306,00 bzw. EUR 255,00

 

 

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Meine Innere Heldin – Frauen entdecken ihre Stärken 19.-21.04.2013

Meine Innere Heldin – Frauen entdecken ihre Stärken (19.-21.04.2013)

Entdecken Sie Ihre Innere Heldin, um Mut, Leidenschaft, Kraft, Ehrlichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer, Neugier, Tapferkeit und vieles mehr im Alltag zu leben. Gemeinsam mit anderen Frauen erkennen Sie Ihre Wünsche, entdecken Ihre Stärken, bauen sie aus und bringen Ihre Persönlichkeit zum Ausdruck. Spüren Sie die Lust, sich in geschütztem Rahmen gemeinsam, humorvoll, intensiv, neugierig und kreativ im Austausch mit anderen Frauen auf die Reise zu machen? Ich begleite Sie auf Ihrem Weg, um Ihre Innere Heldin zu entdecken und ihre Eigenschaften in Ihren Alltag zu integrieren.

20 AE: EUR 360,00 bzw. EUR 300,00 für Beraterinnen in Ausbildung

Zeiten: Fr 17.00-20.00 / Sa 09.30-17.00 / So 09.30-16.00

FrühbucherInnenpreis bei Anmeldung und Zahlung bis 15.03.2013: EUR 306,00 bzw. EUR 255,00

 

 

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