Hilflos ausgeliefert oder doch handlungsfähig?

0001DKZwei Frauen unterhalten sich – eine fühlt sich den Lebensumständen hilflos ausgeliefert, die andere ist handlungsfähig geblieben. Beide sind bereits einige Jahre in Pension und haben in ihrem Leben schon viele Höhen und Tiefen erlebt, sich um ihre Kinder gesorgt und sich manchmal die Frage gestellt, was sie als Mutter falsch gemacht haben. Während sich Johanna den Umständen hilflos ausgeliefert fühlt und die Schuld an ihrer Unzufriedenheit ausschließlich bei anderen sucht ist Leopoldine sichtbar stärker im Hier und Jetzt.

Das Gespräch beginnt eigentlich ganz harmlos mit tagesaktuellen Erzählungen. Doch schnell driftet Johanna in alte Zeiten ab, erzählt von Erlebnissen, die bereits mehr als 20 Jahre zurück liegen. Sie gefällt sich offenbar in der Opferrolle so sehr, dass Weiterlesen »

Mein Inneres Team

Mein Inneres Team* (Video) musste für die Interessens- und Zeitplanung wieder sehr aktiv sein. Ach, kann der Tag nicht einfach mehr Stunden haben? Doch halt – was wäre dann anders? Ich würde doch meinen Kalender prozentuell wieder genauso füllen und wieder über zu wenig Zeit klagen.

Kommt dir das bekannt vor? Hast auch du Zeiten, in denen du dich über mehr Stunden am Tag sehr freuen würdest? Hast du Tipps und Tricks für den Umgang mit der Einschränkung? Ich freue mich auf deinen Kommentar 🙂

Was ist nun mein Problem?

Ich habe seit 2007 meine Selbstständigkeit kontinuierlich ausgebaut – anfangs neben der Vollzeitanstellung. Dann habe ich das Verhältnis langsam verschoben, bis schließlich der Schritt in die volle Selbstständigkeit dran war.

Ja, ich hatte es geschafft! Weiterlesen »

So scheiterst du garantiert an deinen Neujahrsvorsätzen

SAM_1348Heute ist DIE Nacht, in der ALLES anders wird! Jedes neue Jahr hält die Hoffnung bereit, endlich das eigene Leben zu verändern. Denn dass wir auf das Verhalten anderer nur einen geringen Einfluss haben und andere keinesfalls so verändern können, dass sie in unser Konzept passen, hat sich mittlerweile schon herumgesprochen.

 

Sicher hast auch du schon den einen oder anderen Neujahrsvorsatz gefasst!

 

Stehen da wieder sehr ambitionierte Ziele auf deinem Zettel oder zumindest auf deiner gedanklichen Liste?

-> Ab morgen mache ich 5x/Woche Sport

-> Ich erreiche bis zum Sommer meine Idealfigur

-> Diesmal werde ich endlich wirklich Nichtraucher_in

-> Ich verbringe ab sofort viel mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freund_inn_en Weiterlesen »

Ziele noch optimaler formulieren

Sicher ist Ihnen die SMART-Formel bereits bekannt. Falls nicht: Ich habe bereits über diese Methode der Zielformulierung geschrieben >>>

Nun habe ich eine Erweiterung entdeckt und möchte Ihnen diese gerne zur Verfügung stellen.

Zur Wiederholung: SMART steht für
Spezific = spezifisch
Measurable = messbar
Attainable = erreichbar / attraktiv / aktionsorientiert
Realistic = realistisch
Time phased = terminiert

Nun geht es um PURE und CLEAR Weiterlesen »

Endlich abschließen durch den Zeigarnik-Effekt

Kennen Sie Situationen, in denen Sie bevorstehende Aufgaben so sehr lähmen, dass Sie gleich gar nicht anfangen? Der Wäscheberg soll gebügelt werden. In den Kästen stapeln sich Sachen, die Sie schon lange nicht mehr gebraucht haben und die nun wertvollen Platz wegnehmen. Die Postlade quillt über.

Wenn es doch nur nicht so schwer wäre, es endlich einmal anzugehen!

Ich erlebe das immer wieder, wenn es um die Sortierung von Schriftstücken und die Ablage in unterschiedliche Ordner geht. Und natürlich bei meinen Coaching-Kundinnen, die sich rasche und umsetzbare Lösungen wünschen.

Haben Sie schon einmal vom Zeigarnik-Effekt gehört? Weiterlesen »

Beziehungsqualitäten fördern

Zwischenmenschliche Beziehungen sind störungsanfällig. Kein Wunder, wo doch jede Person nur einen kleinen Ausschnitt der Welt um sie herum wahrnimmt. Wie ist es möglich, sich dennoch zu verstehen und eine gemeinsame Basis zu schaffen?

Kommunikation ist wichtig! Ebenso aber auch Selbstreflexion und Empathie!

Olaf de Haas hat das in einem Modell zusammengefasst, das auf einer Tagung vorgestellt wurde.

Ausgangspunkt sind die Beziehungsfähigkeiten

  • sich öffnen
  • sich anpassen
  • sich abgrenzen
  • sich durchsetzen

und die zentralen Triebkräfte Verbindung und Autonomie sowie die Dimensionen der Kommunikaton. Darauf aufbauend wird das Risiko, die Qualität und die Glückserfahrung der jeweiligen Beziehungsfähigkeit benannt.

Beziehungsqualitaeten

 

Es dient zur Selbstreflexion und zur Entwicklung von Empathie. Ein völlig ausbalanciertes Verhalten ist keineswegs das Ziel. Jede/r von uns darf Ecken und Kanten haben – sie gut zu kennen ist die Voraussetzung dafür, authentisch und klar kommunizieren und handeln zu können.

In welchem Quadranten sind Sie zu Hause?

Wo fühlen Sie sich am wohlsten?

Wenn Sie sich in eine Richtung entwickeln wollen: Wohin streben Sie?

Das sagt einem doch der Hausverstand

„Das sagt einem doch der Hausverstand!“ ist ein beliebter Satz, wenn es darum geht, dass andere doch gefälligst so denken und handeln sollen wie man selbst. Darin spiegelt sich auch gleich die Abwertung der anderen und die Erhöhung der eigenen Person wider.

Wie oft äußern Sie Ihre Meinung oder fragen konkret um etwas, das Sie gerne haben möchten? Oder gehören Sie zu der Gruppe, die meint, die anderen würden schon drauf kommen, wenn sie nur mal ihren Hausverstand benutzen würden?

Wenn jemand mit einem Problem aus dem beruflichen Bereich zu mir ins Coaching kommt, erlebe ich immer wieder, dass von der eigenen Wahrnehmung ausgegangen und vieles erwartet wird, das andere so gar nicht erfüllen (wollen). So kommt es ganz schnell zu Kränkungen, Unverständnis bis hin zu Kündigungsabsichten. Besonders die aufopferungsbereiten, alle Arbeiten sehende Personen leiden sehr, wenn sie wieder einmal alles erledigen und sich dann darüber ärgern, dass sie alles alleine machen müssen.

Doch warum beklagen und nicht mit den anderen sprechen? Oft wissen die nämlich gar nichts davon, dass Sie der Grund für Ärger sind!

Jede/r handelt so, wie es die eigene Wahrnehmung zulässt. Mir hilft es in solchen Situationen sehr, wenn ich davon ausgehe, dass jede Person eine gute Absicht hinter ihrem Handeln oder Nicht-Handeln hat. Auch meine eigenen Aktionen sind für andere sicher oft ungewöhnlich, schwer nachvollziehbar oder auch völlig daneben. Doch aus meiner Sicht machen sie durchaus Sinn.

Wo können Sie einen Schritt zurück treten und die Situation quasi aus der Distanz betrachten, wie eine neutrale Person?

Was verändert sich dadurch in Ihrer Haltung?

Und welche Folgen hat das auf Ihr Verhalten?

Es läuft wie am Schnürchen

Von der Sonne geweckt war ausreichend Zeit für eine Sporteinheit und ein gemütliches Frühstück. Dann ging es zur Arbeit – ohne Stau auf den Straßen oder mit angenehmen Mitreisenden im pünktlichen Bus und in der U-Bahn. Die Begegnungen waren erfreulich und aufbauend. Die Aufgaben erledigten sich fast wie von selbst und auch das gefürchtete Mittagstief blieb aus. Nach der Arbeit war die Motivation für ein Treffen mit einer Freundin sehr hoch und danach konnte der Tag gemütlich ausklingen.

Klingt das wie ein Märchen für Sie? Oder erleben Sie das an fast jedem Tag?

In letzter Zeit kam in meiner Praxis mehrmals die Frage auf, wie weit der Tagesablauf und die eigene Stimmung tatsächlich selbst gestaltet werden können. Die Schilderungen klangen gar nicht so wie anfangs beschrieben, sondern waren durchwegs von Einschränkungen und Hindernissen gesäumt.

Schauen wir uns einmal an, welche Möglichkeiten wir haben:
1. Wir gestalten unseren Tagesablauf ohne Rücksicht auf andere und machen das, was uns Spaß macht.
2. Wir nehmen uns total zurück und schauen besonders achtsam darauf, was die anderen brauchen. Das wollen wir dann auch erfüllen – auch über unsere eigenen Belastungsgrenzen hinaus.
3. Wir loten aus und stellen uns auf Kompromisse ein.

Sie haben es wahrscheinlich schon erraten: Um die Balance zu halten, ist die dritte Möglichkeit zu bevorzugen. Dabei erinnere ich mich immer wieder gerne an ein Gespräch mit einem Kollegen. Ich hatte ein Problem mit einer Vorgesetzten. Sie hatte die Gabe, einen noch so tollen Tag für mich innerhalb von nur wenigen Minuten völlig zu zerstören. Als ich mich wieder einmal bei ihm darüber beklagte, kam sein Rat: „Lass nicht zu, dass sie deinen guten Tag zu einem schlechten macht.“

Leichter gesagt als getan! Doch mit der Zeit merkte ich, dass es mir immer besser gelang, ihre Befindlichkeiten nicht zu meinen zu machen. Es war plötzlich möglich, sie in ihrer Art machen zu lassen, wie sie wollte und mich nicht sofort angesprochen zu fühlen.

„Nein sagen“ war da auch ein großes Thema – vor allem, wenn vermeintliche Abhängigkeiten bestehen und der Gedanke „Wenn ich das nicht mehr mache, mag sie mich nicht mehr“ besonders hartnäckig ist.

Da lohnt sich der Blick dahinter
-> Was passiert, wenn ich nein sage? Ja, die andere Person ist enttäuscht, verärgert, unzufrieden, wendet sich vielleicht sogar von mir ab und sucht jemand anderen.
-> Was passiert mit mir? Anfangs habe ich ein schlechtes Gewissen, möchte mich entschuldigen, versuche, die Wogen wieder zu glätten.

Bei Achtsamkeit auf die eigenen Bedürfnisse entsteht jedoch – wenn ich es mir erlaube – auch eine tiefe Zufriedenheit. Ich habe gut auf mich selbst geschaut, meine Möglichkeiten realistisch eingeschätzt und einen Freiraum für mich geschaffen. Aus dieser Zufriedenheit heraus kann ich offen auf andere zugehen, ehrliche Beziehungen führen und ohne versteckte Hinweise (die andere meist nicht wahrnehmen) in Kontakt bleiben.

Und dann läuft es wie am Schnürchen!

Ich empfehle Ihnen, bei sich zu bleiben und sich Ihre gute Stimmung nicht von anderen oder von Situationen, die nicht optimal verlaufen, nehmen zu lassen. Meiner Erfahrung nach wirkt das so positiv auf andere, dass ärgerliche Situationen gleich viel weniger werden.

Und schließlich haben wir es selbst in der Hand, wie wir eine Situation bewerten. Wir können entscheiden, ob wir uns darüber ärgern oder sie einfach weiterziehen lassen.

Terminvereinbarung und Wartezeit

Ich hatte heute einen Termin und war pünktlich dort. Die Türe wurde mir kommentarlos geöffnet, damit ich mich ins Wartezimmer setzen konnte. Und dann wartete ich und wartete und wartete. Glücklicherweise hatte ich ein Buch mit und konnte ein bisschen lesen. Doch nach 20min wurde es mir zu viel und ich ging. Eine so große Verspätung finde ich bei vereinbarten Terminen zu heftig.

Gut, ich bin selbst nicht immer ganz pünktlich – doch wenn in in meiner Praxis Termine vereinbart habe, dann halte ich mich auch daran. Meine Kundinnen kaufen neben meiner Leistung auch eine bestimmte Zeitspanne bei mir. Und die steht ihnen selbstverständlich ungekürzt zur Verfügung. Selbst eine Verlängerung nach hinten wäre im Sinne einer vernünftigen Zeitplanung für alle Beteiligten eine Zumutung.

Bin ich selbst in der Rolle der Kundin und komme zu spät, geht das von meiner Zeit ab. Manchmal denke ich, noch einige Sachen erledigen zu können und sehe dann zu spät, wie lange ich dafür benötigt habe. Ich rufe dann jedoch immer an und kündige meine Verspätung (max 5min) an, damit der Supervisor die Zeit für sich noch sinnvoll nutzen kann.

 

Wie geht es Ihnen mit Wartezeiten?

Wo liegt Ihre Toleranzschwelle?

 

Sicher kennen auch Sie unzählige Situationen, in denen für Sie eine Wartezeit entstanden ist.

-> In der Bank, wenn Sie in der Schlange vor dem Kassenschalter stehen oder am Gürtel, wenn Sie auf der „falschen“ Spur fahren und neben Ihnen die Autos an Ihnen vorbei ziehen. Wenn Sie dann die Spur wechseln, können Sie sicher sein, kurz darauf wieder zu stehen. Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass sich die Fahr- und Standspuren abwechseln. Ein ständiger Wechsel der Spuren führt so meist zu insgesamt längerer Reisezeit.

-> Zur Grippezeit in der Apotheke, obwohl Sie genau wissen, was Sie brauchen und innerhalb von 2min wieder draußen sein könnten. Wenn nur nicht so viele mit Beratungsbedarf vor Ihnen wären.

-> Kurz entschlossen ins Kino und dann stehen da viele, die erst für eine spätere Vorstellung Karten kaufen wollen. Doch es gibt keine extra Kassa für „Ich bin zu spät dran, will aber da unbedingt noch rein.“

 

Das alles sind Situationen, in denen ich von vornherein damit rechne, eine gewisse Wartezeit zu haben.

Nicht jedoch, wenn ich einen Termin vereinbart habe.

Bei Ärzten mit gutem Zeitmanagement ist das sehr fein. Natürlich können auch da unvorhergesehene Notfälle eingeschoben werden. Wenn ich die Info erhalte und mich somit auf eine längere Wartezeit einstellen kann, ist das in Ordnung.

 

Die persönliche Grenze, wie viel Wartezeit akzeptabel ist, ist natürlich sehr unterschiedlich. Doch in einer Gesellschaft ist es nötig, eine gewisse Übereinstimmung zu haben. Zumeist klappt es auch ganz gut.

 

Tipp 1: Wenn Sie einen Termin mit einer Person vereinbaren, von der Sie schon wissen, dass Sie eine längere Wartezeit einplanen müssen, dann vermerken Sie das in Ihrem Kalender. So schaffen Sie sich einen zeitlichen Spielraum und kommen nicht in Bedrängnis.

Tipp 2: Mut zum Nein! Wenn Sie merken, dass es sich wiederholt und Ihre Zeit nicht wertgeschätzt wird, dürfen Sie auch die Grenze ziehen und sich mit dieser Persone / diesen Personen nicht mehr verabreden.

Tipp 3: Unterschiedliche Zeiten vereinbaren. Ich mache es so mit einer Freundin, die immer überpünktlich (meist 15min früher) beim Treffpunkt ist. Wir tragen uns unterschiedliche Zeiten im Kalender ein und kommen dann in etwa zur selben Zeit an.

 

Wie ist Ihr persönlicher Umgang mit Zeit?

Nutzen Sie für Ihre Schilderung die Kommentarfunktion.

Ich freue mich über weitere (bewährte oder auch wieder verworfene) Tipps.

Ideenformulierungsgenerator

Welch ein tolles, langes Wort! Die Idee stammt von Keri Smith (http://www.kerismith.com), die jede Menge Kreativität und Querdenken in einem Buch vereint.

Worum geht es nun beim Ideenformulierungsgenerator?

Nehmen Sie ein Blatt und teilen es in drei Spalten.

In die erste Spalte schreiben Sie Dinge, die Sie in der Natur gefunden haben,

in die zweite Spalte Gegenstände, die Sie täglich benutzen und

in die dritte Spalte Wörter, die Ihnen gefallen.

Zum Beispiel so:

Ideenformulierungsgenerator

 

Wenn Sie nun auf der Suche nach neuen Ideen sind, kombinieren Sie je ein Wort aus der 1., 2. und 3. Spalte miteinander. Und schon haben Sie ein Phantasiewort, das Ihre eingefahrenen Denkwege irritiert und dadurch neue Abzweigungen möglich macht.

Probieren Sie es einfach mit Ihrer eigenen Liste aus und lassen Sie sich überraschen!

Wenn Sie dann „verrückte“ Ideen haben, teilen Sie diese doch bitte als Kommentar zu diesem Artikel mit.

Zeitplanung mit der Eisenhower-Methode

In meinem Kalender habe ich schon seit Jahren ein Farbsystem, um die verschiedenen Termine auf einen Blick unterscheiden zu können. Früher waren es Textmarker oder Fineliner in verschiedenen Farben für meine Papierkalender, heute sind Farbkategorien in meinem iPad.

In den meisten Büchern zur Zeitplanung ist zu lesen, dass ein Tag nicht voll verplant sondern mit überraschenden Ereignissen gerechnet werden soll. Um dann mit der geplanten Arbeit nicht in Verzug zu geraten, sollen für diese Eventualitäten Zeitpuffer eingeplant werden.

Kennen Sie Tage, an denen Sie an einem bewölkten Tag mit Regenschirm raus gehen und es dann den ganzen Tag nicht regnet? Doch wehe, Sie vergessen auf Ihren Schirm: Dann regnet es bestimmt, sobald Sie das schützende Haus verlassen!

Ähnlich verhält es sich für mich auch mit den Zeitpuffern! Wenn ich welche einplane, läuft alles wie am Schnürchen und ich liege voll im zeitlichen Rahmen. Dann habe ich einige Leerlaufzeiten zu überbrücken, die mich unruhig machen. Immerhin kann ich mich doch nicht ständig in ein Café setzen.

Um nun weder vermeidbaren Stress noch Langeweile aufkommen zu lassen, habe ich die Eisenhower-Methode ausprobiert. Dabei werden Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit kategorisiert.

Eisenhower-Methode

 

Besonders die C-Kategorie eignet sich hervorragend für kurze Zeiten zwischendurch. Aufgaben, die nicht besonders wichtig sind, kann ich gut zwischendurch erledigen. Denn mit dem delegieren ist es so eine Sache als Selbstständige!

 

Wie geht es Ihnen mit Ihrer Zeitplanung?

Haben Sie Zeitpuffer eingeplant und benötigen Sie diese auch?

Wie flexibel sind Sie bei überraschenden Aufgaben?

 

Sehen Sie sich doch einmal Ihren Tagesablauf mit Hilfe des Eisenhower-Modells an und achten darauf, wie es Ihnen helfen kann, die vielfältigen Aufgaben gut zu erledigen.

Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter diesem Artikel, um Ihre eigenen Erfahrungen zu teilen.

 

zielen – los lassen – treffen, Teil 2

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Wie im letzten Artikel geschrieben, geht es beim Bogenschießen darum, das Ziel anzupeilen, den Bogen zu spannen, dann los zu lassen und zu treffen.

Wie ist das nun mit Ihren eigenen Zielen?

Wie sind sie formuliert?

Geht es um WEG VON oder um HIN ZU?

WEG VON-Ziele lassen Ihren Blick an der ungeliebten Situation hängen und auch Sie kleben daran fest und können sich trotz regelmäßiger Beschäftigung damit nicht davon lösen.

HIN ZU-Ziele hingegen lenken Ihren Blick in die gewünschte Zukunft, lassen Ihre Vorfreude aufleben und bringen Sie in Bewegung.

 

1. zielen – Was genau streben Sie an? Beschreiben Sie so genau wie möglich, wie Sie sich Ihr Ziel vorstellen. Wenn Sie wollen, können Sie auch ein „Vision Board“ gestalten, also eine Collage als visuelle Unterstützung.

Machen Sie eine kleine Zeitreise: Wenn Sie es erreicht haben, was sehen Sie dann? Was fühlen Sie dann? Erleben Sie Ihr Ziel mit allen Sinnen!

2. los lassen – Sich auf den Weg machen bedeutet immer auch, etwas zurück lassen. Manchmal ist es Ballast, den Sie ohnehin nicht mehr brauchen. Manchmal handelt es sich auch um lieb gewonnene Was lassen Sie hinter sich? Welche Abschiede sind damit verbunden, wenn Sie mit großen (oder auch kleinen) Schritten auf Ihr Ziel zugehen? Welche Personen werden damit nicht einverstanden sein und versuchen, Sie wieder „auf Spur“ zu bringen?

3. treffen – Angekommen am Ziel! Spätestens jetzt ist es Zeit zu feiern! Idealerweise haben Sie bereits Etappenziele gefeiert und sich so immer wieder neu motiviert, auf dem Weg zu bleiben und konsequent weiter zu gehen.

 

Und was kommt jetzt?

Gleich das nächste Ziel?

Sie dürfen sich jetzt wirklich eine Ruhepause gönnen und stolz auf sich sein, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben.

zielen – los lassen – treffen, Teil 1

BogenZiele erreichen wollen alle. Doch wie mühsam darf es werden? Darf es ein bisschen mehr Anstrengung sein?

Manchmal scheitert es bereits an der Formulierung!

Nicht-Ziele sind nicht erreichbar. Ziele schon!

Daher ist es nötig, auf die Formulierung zu achten.

„Ich will DAHIN.“ anstatt „Ich will WEG VON.“

 

 

Vor einigen Jahren war ich bei einem Mittelalterfest. Dort gab es auch einen Stand von Bogenschützen und die hatten am Areal einige Ziele aufgestelt. Dabei handelte es sich keinesfalls um bewegliche Ziele, die für ungeübte Bogenschützen sicher nicht zu treffen wären, sondern um statische.

Dennoch: Es versuchten sich einige daran, diese Ziele zu treffen. Meist erfolglos!

 

Die Manöverkritik zeigte die Fehlerquellen auf:

1. zielen – Das war ja scheinbar einfach – und dennoch gingen viele Schüsse daneben. Die Sicht vom Profi zeigte, dass die meisten Pfeile ca einen Meter neben das Ziel zeigten. Warum das? Nein, es lag nicht am schielen 😉 Es war nur so, dass wir alle den Blick auf das Ziel richteten, den Pfeil jedoch nicht vor unseren Augen sondern neben dem Ohr hatten.

2. los lassen – Da wurde es schon schwieriger. Spannung aufbauen war eine Sache, doch die Bogensehne dann auch plötzlich loslassen, eine ganz andere. Der Pfeil zischte am Ohr vorbei und bei ungenügendem Unterarmschutz konnte schon mal die eine oder andere Hautabschürfung entstehen. Der Tipp vom Profi „Wenn du den Pfeil auf das Ziel gerichtet und die Sehne gespannt hast, lass los – der Pfeil fliegt dann von ganz alleine!“

3. treffen – Das hing ganz davon ab, ob das Ziel korrekt angepeilt und vor allem der Pfeil mit der notwendigen Geschwindigkeit auf die Reise geschickt wurde. Und natürlich auch von der Entfernung zum Ziel. Viele Pfeile landeten irgendwo im 1. oder 2. Drittel auf der Strecke, oft nicht einmal in der Erde. Sie verloren einfach auf dem Flug die Geschwindigkeit und die Richtung und stürzten ab.

 

Wie können wir das auf unsere eigene Zielerreichung umlegen?

Im nächsten Artikel geht’s weiter!

20 Tage ohne

„20 Tage ohne“ heißt mein aktuelles Experiment. Ja, ich weiß, die Fastenzeit ist in diesem Jahr schon vorbei. Und dauerte außerdem 40 Tage. So lange brauche ich hoffentlich nicht bzw sollte es nach 20 Tagen eine so großartige Veränderung sein, dass ich gerne viel länger weiter machen werde 🙂

Was heißt nun 20 Tage ohne? Ohne was? Ohne wen?

In den letzten Tagen habe ich immer wieder den Computer dazu benutzt, „Farm Heroes“ zu spielen. Dabei vergingen Stunden, in denen ich wie gebannt Früchtchen kombinierte, gegen Schneebälle kämpfte, Eisblöcke aufschlug, Hühnchen erzeugte und doch immer wieder verlor. Vor allem, wenn ich den Bonus für 24 Stunden unbegrenzte Spielrunden frei schalten konnte, kam ich kaum vom Computer weg. Alle anderen Computerspiele faszinieren mich nicht – da gibt es keine Gefahr einer Alternative.

Also heißt es jetzt zur Entwöhnung „20 Tage ohne Farm Heroes

Ein zweites Thema ist der Zuckerkonsum, der in Kombination mit viel vor dem Computer sitzen stetig steigt. Nebenbei einen Müsliriegel mit Schoko, Marienkäferchen, die im Seminar übrig geblieben sind, schnell mal ein Rippchen der Zartbitterschokolade. In den letzten Tagen beobachtete ich, dass nach Schoko am Abend meine Augen am Morgen tränen und entzündet sind. Ob das nun in direktem Zusammenhang steht? Ich weiß es (noch) nicht, denn auch der teilweise heftige Wind an kalten Tagen setzt meinen Augen sehr zu. Darum probiere ich es jetzt einige Zeit ohne Schokolade und schaue, was sich dadurch verändert.

Also heißt es jetzt „20 Tage ohne Süßigkeiten

Ich fahre leidenschaftlich gerne mit dem Auto. Vor einem Jahr hatte ich das Projekt, Termine teilweise zu Fuß zu erledigen. Besonders für meine Selbsterfahrungs- und Supervisionsstunden war es gut, vorher und nachher ca 45min Spaziergang zu haben. Es erhöhte meine Achtsamkeit für die Natur, brachte mich in einen ausgeglichenen Zustand und war eine wunderbare Gelegenheit, Bewegung in meinen Alltag zu bringen. Nun gibt es einige Wege, die ich, wenn ich die Zeit gut einteile, perfekt zu Fuß erledigen kann und das Auto erst danach wieder für weitere Strecken nutzen muss.

Also heißt es jetzt „20 Tage mit Bewegung

 

Am 26.05. geht’s los und am 14.06. ist der 20. Tag.

Was erwarte ich mir von diesen 20 Tagen?

-> Durchbrechen von Mustern, denen ich wie auf Autopilot geschaltet folge und damit eine Chance, Routinen zu besiegen

-> Viel mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens 🙂

-> Ausgeglichenheit durch weniger Zuckerspitzen

 

Haben Sie Erfahrung mit einem zeitlich begrenzten Verzicht auf etwas?

Welche Tipps haben Sie für mich und die Leserinnen/Leser meines blogs?

Nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion, um Ihre Erfahrungen zu schildern!

Ein bisschen Urlaub mitten im Alltag

Wenn Sie in letzter Zeit bei Ihrem Friseur / Ihrer Friseurin waren, haben Sie sicherlich die Frage „Und, waren Sie schon auf Urlaub?“ gehört. Ich kenne keine andere Berufsgruppe, bei der die Frage nach dem Urlaub eine so große Rolle spielt. Ist ja auch ein dankbares Thema, denn entweder ist der Urlaub schon vorbei oder er steht noch bevor.

Und wer spricht nicht gerne über die „schönste Zeit des Jahres“?

Doch stimmt das wirklich?

Viele verschieben alle möglichen Wünsche auf die Urlaubszeit: Endlich ausschlafen, den Stapel Bücher auf dem Nachttisch oder die Leseliste im ebook-reader abarbeiten, Freundinnen treffen, den Garten neu gestalten, Zeit für die eigenen Bedürfnisse nehmen …

Dann ist er endlich da, der heiß ersehnte Urlaub! Und bei einem Blick auf die Liste ist die Erschöpfung fast in Greifweite!

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor?

Was spricht gegen ein bisschen Urlaub mitten im Alltag?

Ich bin ja nicht so sehr der Langzeiturlaubstyp. Vor einigen Jahren war ich regelmäßig für drei Wochen auf Sprachkurs und saß täglich um 09.00 Uhr in der Schule. Also keine große Veränderung zum Alltag.

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Mittlerweile habe ich das geändert und fahre mehrmals im Jahr für ein verlängertes Wochenende weg. Zusätzlich schaue ich, dass ich ein bisschen Urlaub mitten im Alltag einplane. Das heißt, mir bewusst Zeiten im Kalender zu reservieren, die ich für den Aufenthalt in der Natur verwende.

 

Es gibt in Wien zum Glück viele Parks, die den Trubel rundherum vergessen lassen. Mein Favorit ist der Schönbrunner Schlosspark!

 

Und natürlich ist es auch ein Erlebnis,

-> die Stadt wie eine Touristin erkunden

-> mit Neugier und Langsamkeit durch die Stadt spazieren

-> sich von den TouristInnen inspirieren lassen

-> die verschiedenen Sprachen genießen

-> ein neues Lokal entdecken und sich verwöhnen lassen

 

Was sind Ihre Urlaubsinseln mitten im Alltag?

Ich freue mich auf Ihre Tipps 🙂

Liebster-Award „Ankerplatz für Ihre Ideen“

LiebsterAward

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank an Melanie Mezera von Magenta Maltherapie mit ihrem blog bunt gemischt für die Nominierung.

 

Und hier sind meine Antworten auf deine Fragen:

1. Was ist deine Motivation zu bloggen?

Ich möchte kurz und knackig Methoden zum Selbst-Coaching vorstellen und neue Ideen streuen, zum Perspektivenwechsel einladen und Impulse anbieten. Zusätzlich ist es eine Möglichkeit für mich, spannende Alltagserlebnisse zu berichten und dadurch die Aufmerksamkeit auch auf kleine Dinge zu lenken.

 

2. Aus welchen Informationsquellen schöpfst du die Ideen zu den Beiträgen?

Sehr vieles kommt von Alltagserlebnissen und Diskussionen in meinen Seminaren. Natürlich lasse ich mich auch von Zeitschriften und Büchern inspirieren. Und manches entsteht einfach in mir während ich schreibe.

 

3. Wie werden Menschen auf deinen Blog aufmerksam?

Aktuelle Artikel poste ich auch auf meiner facebook-Seite Ankerplatz für Ihre Ideen und ich weise in meinen Ankerplatz-News darauf hin.

 

4. Was bedeutet für dich Kreativität?

Neues ohne Leistungsanspruch zu schaffen, in den Prozess eintauchen und darüber die Zeit vergessen, erfrischt wieder auftauchen und die Freude erleben.

 

5. Was lässt dich staunen?

Kleine Kinder, die ganz in der Gegenwart leben und die Freude im Augenblick genießen können.

Ein Sonnenuntergang, der durch die Zweige eines Baumes bricht.

Pinguine im Zoo

 

6. Womit kann man dir eine Freude bereiten?

Mit einem Zeitgeschenk zum Frühstück, zum Spaziergang, zum Pflanzen umtopfen

 

7. Wenn du eine Superheldin wärst, welche Kräfte hättest du dann?

Warum der Konjunktiv? Ich bin eine Superheldin 😉

 

8. Gibt es einen Ort, den du besonders magst?

In Italien habe ich Orbetello sehr gerne, in Wien gehe ich gerne in den Schönbrunner Schlosspark zum Gloriette Cafe

 

9. Nenne mir 5 Lieblingswörter!

Engelchen (als Bezeichnung für ganz liebe Menschen)

Telefon (ohne bin ich nicht anzutreffen)

Margherita (so heißt mein Auto)

Wunschinhalt

Blumenwiese (als Erinnerung an meine Kindheit)

 

10. Hast du ein liebgewonnenes Morgen-/Abendritual?

Nein, ich mache, wenn ich Lust habe, jedes Mal etwas anderes und oft auch nichts.

 

11. Wonach riecht für dich der Frühling?

Nach frisch gemähtem Gras, nach Freiheit, Fülle und Blumen

 

Die Regeln für die nominierten Blogs: Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.

  1. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat stellt.
  2. Nominiere drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award.
  3. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  4. Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  5. Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  6. Das Logo „Liebster Award“ kannst Du hier herunterladen.

 

Ich nominiere:

Astrid Eishofer – Fit 4 social media, die mit ihren tollen Tipps Licht in den wwwDschungel bringt

Rhea Krcmárová – Venus in echt, die mir im Stadtsaal von ihrer Arbeit erzählt hat

Karin Wess – Mehr Spaß und Erfolg im Business, die mit ihrer 21-Tage-Challenge für neue Inputs gesorgt hat

Sebastian Prohaska – ithelps, der für jeden Computer die richtige Lösung findet

 

Meine Fragen an euch:

1. Wann hast du mit deinem blog begonnen?

2. Über welche Wege läuft die Kommunikation mit deinen Leser_innen?

3. Welcher deiner blog-Artikel hat am meisten Interesse hervor gerufen?

4. Welche Tätigkeit machst du, wenn du gerade nicht bloggst?

5. Hast du einen Lieblingsduft? Wenn ja, welcher ist es?

6. Wo verbringst du Sommerabende am liebsten?

7. Welches Tier möchtest du gerne in seinen Lebensraum begleiten?

8. Dein Lebensmotto

9. Welches Buch liest du gerade?

10. Was bedeutet für dich Glück?

11. Etwas, das du gerne mit uns teilen möchtest!

Wenn der erste Eindruck täuscht

Wie bleibend ist der erste Eindruck?

In vielen Büchern, Ratgeberkolumnen und Gesprächen erfahre ich, dass der erste Eindruck sooo wichtig ist und nicht mehr korrigiert werden kann.

Doch ist das tatsächlich so?

Wenn ich von einer Person begeistert bin und mich angezogen fühle, dann stört mich die – angebliche – Unkorrigierbarkeit des ersten Eindrucks nicht. Meist bleibt die positive Stimmung und verstärkt sich sogar noch. Selbst wenn es dann Phasen gibt, in denen es nicht so rund läuft. Jede kleine Verfehlung wird mit dem Satz „Sonst passt ja alles“ weggewischt und vergessen.

 

Doch wie ist es, wenn der erste Eindruck negativ ist?

Wie lange halte ich dann daran fest?

Kann die andere Person dann überhaupt etwas tun, um aus dieser Schublade heraus zu kommen?

 

Zugegeben, ich bin nachtragend! Diese Eigenschaft wird den im Sternzeichen Krebs geborenen Menschen ja gerne nachgesagt 🙂

Es fällt mir schwer, persönliche Kränkungen zu vergeben. Besonders dann, wenn ich mich unverstanden fühle, meine Individualität nicht gesehen wird und es auch keine Klärung gibt.

 

Was passiert aber, wenn ich eine Person in einem anderen Kontext wieder sehe und dabei merke, dass sie doch sehr sympathisch ist?

Ich bleibe misstrauisch, doch ich kann mich auf die Erfahrung einlassen, den zweiten Eindruck wirken zu lassen.

 

Sehr hilfreich finde ich es, wenn ich das Gesamtbild betrachte, nicht nur die einzelnen Puzzleteile. Und ganz ehrlich: Sooo schlimm war die erste Verfehlung nun auch wieder nicht.

 

Wie geht es Ihnen mit dem ersten Eindruck?

Welche Erfahrungen haben Sie in der Entwicklung von – zu + bzw umgekehrt?

Jammerfreie Zone

10406871_500091840132588_8186687959790178287_nKarin Wess hatte die Idee mit der „Sieben Tage nicht jammern“-Challenge und ich greife diese gerne auf.

Es gibt ja so viele Gelegenheiten, sich mit Jammerei zu beschäftigen – und meist ist einem dann zumindest für kurze Zeit die mitfühlende Aufmerksamkeit anderer Personen gewiss.

 

Doch ändert sich dadurch etwas an der Situation? Nein! Zusätzlich habe ich dann noch schlechte Laune! Und vielleicht diejenigen, die ich angejammert habe, auch gleich. Denn geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid 😉

 

Vor einigen Monaten bereits habe ich mir vorgenommen, jede Situation einfach einmal anzunehmen und das Wertvolle darin zu sehen. Das heißt jetzt nicht, dass ich alles durch die rosarote Brille betrachte und quasi auf Wolken schwebe. Doch ich bin viel entspannter, wenn ich den Jammermodus aus- und den Zufriedenheitsmodus einschalte.

1. Im Stau kann ich die Zeit für mich nutzen und meinen Gedanken nachhängen.

2. Eine zerbrochene Tasse ist eine tolle Gelegenheit, meine Küchenkästchen zu entspannen.

3. Wenn ich mit einer Person unterschiedlicher Meinung bin, ist das die ideale Chance, um mit Neugier und Wertschätzung neue Blickwinkel einzunehmen und voneinander zu lernen.

Also, ich nehme die Herausforderung an und habe heute schon einen halben Tag zufrieden verbracht.

In jeder Situation haben wir die Möglichkeit, um zu entscheiden, wie wir sie bewerten. Nutzen wir doch die Chance, einfach einmal positiv an die Sache heran zu gehen. Da sind mir Kinder immer ein großes Vorbild. Die leben ganz im JETZT und kümmern sich nicht um später. Ein bisschen etwas davon darf ich mir auch selbst gönnen.

Machst du mit und richtest auch deine jammerfreie Zone ein?

Wenn ja, berichte doch davon in einem Kommentar!

Entprofessionalisierung der sozialen Arbeit?

Bei der Bundestagung der SozialarbeiterInnen hielt Marianne Gronemeyer einen genialen Vortrag, in dem sie sich mit der Rolle der sozialen Arbeit beschäftigte.

Zu Beginn erzählte sie ein Beispiel aus einem Kaufhaus, in das sie kurz vor Ladenschluss kam. Sie wollte Maronitörtchen kaufen, die mit einem Betrag von CHF 4,50 angeschrieben waren. Doch die Verkäuferin blickte auf ihre Uhr und kippte die Maronitörtchen in den Mülleimer. Innerhalb von Sekunden wurde aus hochpreisigen Mehlspeisen ekelhafter Gatsch. Wie kam es zu diesem plötzlichen Wertverfall? Ihre Dienstzeit war vorbei und egal, wie sie selbst dazu stehen mag, ist es ihre Aufgabe, die übrig gebliebenen Produkte zu entsorgen.

Integration und Inklusion sind aktuell wichtige Schlagworte. Doch geht es nicht nur darum, möglichst viele Menschen wohin zu bringen, anstatt ihnen zuzuhören und mit ihnen gemeinsam etwas zu entwickeln?

Ist die Ökonomisierung bereits so weit fortgeschritten, dass nicht mehr die Bedürfnisse der Menschen, sondern die der Wirtschaft im Vordergrund stehen? Wird nach Anweisungen gehandelt, ohne sich auf persönliche Begegnungen einzulassen?

Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes professionell (= bekennend) lässt Raum für Überlegungen. Wozu bekennen wir uns? Erhalten wir das System? Wer sind die Profiteure? Unsere KlientInnen ja wohl nicht immer!

Eine Gegenüberstellung von Akkusativ (akkusare = beschuldigen) und Dativ (dare = geben) lieferte eine überzeugende Idee zu mehr Individualität.

Es macht natürlich einen Unterschied, ob ich sage „Ich berate DICH, wie du besser zurecht kommen kannst“ oder „Ich höre DIR zu, welche Pläne du hast“.

Wir brauchen Begegnungen, die auf Augenhöhe stattfinden, in denen sich Menschen gesehen und angenommen fühlen, ohne sich in ganz besonderer Weise verhalten zu müssen.

Es ist ein Aufruf zur Besinnung auf Werte sozialer Arbeit unabhängig von den finanziellen Mitteln. Wo bleibt die Verantwortung der Gesellschaft für menschliche Notlagen, wenn es für jedes Thema eine Beratungs- und/oder Betreuungsstelle gibt?

In meiner eigenen Tätigkeit merke ich immer wieder, wie viele Menschen intensiv daran arbeiten, dass „die Gesellschaft“ von auffälligen, nicht in die Norm passenden, Menschen geschützt wird und möglichst keinerlei Kontakt mit ihnen haben muss.

Zeit für mich

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Zeit für mich – Mehr Balance

Im Postkasten fand ich mein dm-Magazin, das ich immer sehr gerne durchblättere und auch in Seminaren für Collagen zur Verfügung stelle. Diesmal war die Überraschung groß, als ich ein Poster und einen Stickerbogen fand. Es geht um mehr Balance im Leben und einen 42-Tage-Plan.

Veränderungen brauchen Zeit!

42 Tage, das sind 6 Wochen – und genau diese Zeit ist doch, wenn ich MotivationstrainerInnen glauben darf, angeblich erforderlich, um neue Gewohnheiten zu festigen. Ich nehme die Herausforderung an und starte morgen mit meinem Weg zu mehr Balance. Diese Zeit nehme ich mir!

Nun hängt das Poster an meiner Türe und ich habe mir die meisten Sticker angesehen. Darunter sind einige, die ich sicher gerne befolge. Manche Aufgaben sind für mich unvorstellbar – da suche ich dann Alternativen, die mir Spaß machen.

Es gibt sechs Kategorien, darunter Aufgaben wie zum Beispiel

-> Ich putze mich glücklich!

-> Ich schüttle mich gegen Verspannungen!

-> Ich gönne mir eine Gesichtsmaske!

-> Ich entspanne mit ätherischen Ölen!

-> Beim Klettern lerne ich meine Grenzen kennen!

-> Für mich gibt’s Frohkost statt Rohkost!

 

Wer macht mit?

Vorfreude – Imagination

Unter dem Titel „Die Wirklichkeit unserer Vorstellungen“ referierte Frau Univ-Prof Dr phil Verena Kast bei der 1. Gesundheitsförderungskonferenz der WiG (Wiener Gesundheitsförderung)

Ihre Anfangsübung war: „Schließen Sie die Augen und denken Sie an einen schönen Sommertag in Ihrer Kindheit.“ Wir durften uns in diese Erinnerung vertiefen, sie uns mit allen Sinnen in die Gegenwart holen. Danach tauschten wir uns paarweise über unsere Erinnerungen aus. ich fand es sehr spannend, dass sowohl meine Gesprächspartnerin als auch ich uns so intensiv daran erinnerten und wir auch Gerüche und Geschmack beschreiben konnten.

Bei der Imagination funktioniert in zwei Richtungen: Weiterlesen »

Perspektivenwechsel, Empathie und moderne Hirnforschung

Unter dem Titel „Zwischenmenschliche Beziehungen aus Sicht der Hirnforschung – Soziale Verbundenheit als Voraussetzung für Gesundheit und langes Leben“ referierte Univ-Prof Dr Joachim Bauer bei der 1. Gesundheitsförderungskonferenz der WiG (Wiener Gesundheitsförderung)

Im Sinne der Gesundheit ist es wichtig, gute soziale Beziehungen zu haben. Das Gehirn verändert – abhängig von der Qualität unserer zwischenmenschlichen Beziehungen – die biologischen Vorgänge -> Wandlung der Psychologie zur Biologie! Weiterlesen »

Blitze weisen den Weg

Bei Gewitter sehen wir – hoffentlich in weiter Ferne – oft Blitze. Diese strahlend hellen Pfeile sind nicht zu übersehen. Sie sind kraftvoll und oft auch zerstörend.

Wie ist das im eigenen Leben?
Wer sorgt da für die Blitze?

Meist sind es Menschen, die wir auf den ersten Blick unsympathisch finden und die unseren Ärger auf sich ziehen. Doch wenn wir dann darüber nachdenken und in uns gehen, finden wir meist etwas, das uns an uns selbst stört.

Ich merke bei mir, dass ich eine große Kritikerin sein kann – bei eigenem und auch bei anderem Verhalten. Mit etwas Abstand sieht die Sache gleich wieder anders aus. Ich habe gelernt, nicht gleich auf alles impulsiv zu reagieren, sondern einmal abzuwarten, ob mich ein Verhalten auch nach einigen Tagen noch stört.

Wenn ja, spreche ich es an. Dann nämlich in einer Form, die auch annehmbar und lösungsorientiert ist.

Wo und wer sind deine Blitze im Leben?

So befreien Sie sich von Altlasten

In meiner Wohnung gibt es viele Stauräume und die nutze ich auch gerne. Doch wie oft schaue ich dann dort hin?

Ehrlich gesagt: Kaum bis nie!

Kennen Sie solche Ecken auch in Ihrer Wohnung? Oder besteht gar die gesamte Wohnung aus Stauraum?

Es wirkt schnell zu viel, wenn ich mir vornehme, da Ordnung hinein zu bringen und mich von einigem zu trennen. In meine Praxis kommen jetzt vermehrt Leute, die Ordnung in ihrem Leben schaffen wollen und durch die Masse gleich wieder entmutigt werden.

Mein Tipp: In kleine Portionen aufteilen!

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Lernen am Modell

Kinder orientieren sich an Erwachsenen. Vielleicht haben Sie schon selbst bemerkt, dass Vorleben stärker wirkt als Anweisungen und Verbote.

Ebenso lernen Erwachsene am Modell, wenn Sie Vorbilder haben. Im Coaching kommen oft Aussagen wie

„Wenn ich doch nur so mutig wäre wie …“

„Wenn ich genügend Geld hätte, würde ich …“

„Wenn ich mehr auf mich selbst schauen würde, könnte ich …“

Diese Sätze sind wichtig und weisen den Weg zu einem erfüllteren Leben. Meist haben wir Vorbilder im Kopf, wenn wir uns einen neuen Entwicklungsschritt vorstellen.

Doch es ist natürlich nicht nur die Vorfreude, die uns in Bewegung bringt. Ängste und Unsicherheiten halten uns davon ab, zielstrebig und geradlinig voran zu kommen. Oft sind es zwei Schritte nach vorn und drei zurück, die uns entmutigen.

Doch wenn wir dranbleiben, erreichen wir unser Ziel. Es hängt jedoch davon ab, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Schauen wir nur auf das, was nicht möglich ist?

Auf die gescheiterten Versuche?

Und auf die Grenzen, die uns unverschiebbar erscheinen?

Oder heben wir unseren Blick und suchen den Horizont nach neuen Möglichkeiten ab?

Nehmen wir die Unterstützung von anderen an?

 

Wertschätzende Rückmeldungen und konstruktive Kritik sind wichtige Elemente, um selbst voran zu kommen.

Ich merke eine deutliche Veränderung, wenn ich es schaffe, sowohl Begeisterung als auch Unzufriedenheit sofort auszusprechen. Das dient dann oft auch anderen als Modell, um selbst mehr auf das Positive zu achten und nicht nur zu nörgeln, wenn etwas schief gegangen ist.

Wie kommen Sie voran?

Welche Tricks helfen Ihnen, wenn Sie am liebsten aufgeben würden?

Minimundus – die ganze Welt in einem Park

Waren Sie schon einmal in Minimundus am Wörthersee?

Ich war als kleines Kind mit meinen Eltern dort und hatte den Eindruck, dass der Park riesengroß ist. Nun war ich in Kärnten auf Osterurlaub und plante einen Tagesausflug nach Minimundus.

Ja, wie sich die Perspektive ändern kann. So groß ist der Park gar nicht. Doch das liegt weniger an dem Gelände als viel mehr an meiner mittlerweile erreichten Größe. Alle Bauwerke sind dort im Maßstab 1:25 und natürlich kam mir das als kleines Kind alles viel größer vor.

Dennoch: Es war eine schöne und interessante Zeit. Einige Bauwerke habe ich in natura bereits gesehen. Manche würde ich gerne sehen. Andere ziehen mich weniger an.

Diese knapp zwei Stunden haben meine Perspektive verändert und mich zu folgenden Fragen geführt:

-> Wie oft sehe ich etwas störendes viel größer als es wirklich ist?

-> Wie kann ich den Blickwinkel so verändern, dass das Hindernis für mich überwindbar wird?

-> Betrachte ich meine Erfolge auch so staunend und freue mich über deren Größe?

Einige Antworten habe ich bereits gefunden. Auf weitere bin ich schon gespannt.

 

Faszinierende Begegnungen

Es gibt Menschen, bei denen ist es völlig egal, wie lange wir sie nicht gesehen haben – es entsteht sofort wieder Vertrautheit und ein offenes Gespräch ist möglich.

Kennen Sie auch solche Begegnungen?

Ich habe auf einer Tagung eine ehemalige Ausbildungskollegin getroffen und mich kurz mit ihr unterhalten. Im Trubel habe ich darauf vergessen, unsere Kontaktdaten auszutauschen. Doch sie hatte mir erzählt, wo sie arbeitet und so konnte ich eine E-Mail schicken. Wir vereinbarten ein Treffen und ich war schon sehr gespannt, wie der Abend verlaufen wird. Immerhin war unsere gemeinsame Ausbildung vor 20 Jahren.

Das Treffen begann mit einem kurzen Spaziergang zu einem sehr netten Cafe in der Innenstadt und dann ging es auch schon los mit „Was hat sich in den letzten Jahren bei dir getan?“ Wir hörten einander sehr aufmerksam zu und erhielten im Zeitraffer einen Einblick in die Entwicklungen der anderen.

Für mich war es sehr faszinierend, dass sofort eine Offenheit und Vertrautheit spürbar war. Es war nicht nötig, Episoden schön zu reden. Wir konnten auch die Tiefen erzählen, ohne Verurteilung zu befürchten. Und natürlich freuten wir uns über die Erfolge und konnten uns gegenseitig bei unseren Ideen unterstützen.

Solche Momente lösen in mir große Freude und Zufriedenheit aus. Wann wird es die nächste Gelegenheit dazu geben? Ich gehe jetzt auf jeden Fall mit offenen Augen durch den Tag und bin bereit für Wiederholungen.

Plus-Minus-Liste

Was machen Sie, wenn Sie eine wichtige Entscheidung treffen müssen?

Erstellen Sie eine Plus-Minus-Liste?

Dabei werden Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen! Doch führt das wirklich zu einer zufrieden stellenden Entscheidung?

Mir geht es dabei so, dass ich für jedes + auch ein – finde, ebenso für jedes – ein + und sich die Argumente somit die Waage halten. Und meist fallen mir ohnehin nur diejenigen Punkte ein, die ich eh schon mehrfach durchgedacht habe.

Dennoch, diese Liste hat ihre Berechtigung. Dann nämlich, wenn es tatsächlich um Risiken geht. Wenn zum Beispiel eine hohe finanzielle Verpflichtung damit verbunden ist, lohnt sich ein genauer Haushaltsplan. Auch wenn andere Personen (PartnerIn, Kinder, Eltern) davon betroffen sind, kann eine Liste den Weg zu neuen Ideen ebnen.

Viele der Minus-Argumente können auch Schritt für Schritt entkräftet werden – nämlich dann, wenn irrationale Ängste im Vordergrund stehen, die der Realitätsprüfung nicht standhalten.

Doch es gibt viel intuitivere Möglichkeiten, eine Entscheidung zu treffen. Dazu mehr in meinen nächsten Artikeln.

Neues Jahr – Neues Glück

2013-12-31 12.02.48Ende 2013 wurde in meine Praxis eingebrochen. Was hat’s gebracht? Für die Einbrecher nicht viel. Wertsachen waren nicht gelagert. Doch der Schaden für mich ist dennoch groß.

Alleine die Aufregung und die Aufräumarbeiten beschäftigen mich einige Stunden.

Doch ich bin froh, dass ich selbst unversehrt geblieben bin.

 

Die Frage einer Kollegin, ob sich denn ein Einbruch in meine Praxis lohnen würde und gute Gefühle, Erleuchtung usw in Gläsern gelagert wären, habe ich so beantwortet:

Es gibt in meiner Praxis neue Erkenntnisse, tolle Ideen, Zeit für Reflexion und neuen Schwung für die nächsten Schritte, viel Spaß und auch Raum für ernste Themen. Natürlich nur, wenn ich auch dabei bin. Ein Einbruch lohnt sich definitiv nicht, weil es all die tollen Dinge nicht in Gläser abgefüllt gibt.Neujahrsaktion-2014

Jetzt starte ich mit neuem Elan durch und freue mich über neue Aufträge, die bereits im Herbst 2013 angebahnt wurden.

Für alle, die sich Unterstützung für die ersten Schritte auf dem Weg zu ihren Zielen wünschen, habe ich eine Neujahrsaktion.

So einfach geht’s: Termin vereinbaren, Gutschein ausdrucken und mitbringen, Rabatt einlösen

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit, neue Begegnungen, spannende Fortbildungen und viele Aha-Momente.

Viel Erfolg für 2014 und ganz viel Spaß bei allem, was Sie machen.

Sandra Schleicher – http://www.sandra-schleicher.at/aktuelle-termine

Auf den Punkt gebracht

Kennen Sie Zeiten, in denen Ihre Gedanken sich im Kreis drehen, Sie aus der Grübelfalle nicht mehr heraus zu kommen scheinen und kein Licht am Ende des Tunnels sehen?

Dann ist es Zeit, die Fakten auf den Tisch zu legen und „Klar Schiff“ zu machen.

Ich nehme mir in solchen Situationen gerne ein großes Blatt Papier und schreibe alle meine Gedanken zu dem Thema auf. Völlig unzensuriert – ist ja nur für mich!

Nach diesem ersten Schritt nehme ich Farbstifte und kreise die besonders wichtigen Stichwörter ein. Dabei achte ich darauf, mich auf die wesentlichsten Punkte (max 10) zu konzentrieren.

Diese bringe ich dann in Bezug zueinander. Sie haben scheinbar nichts miteinander zu tun? Das will mir mein Verstand manchmal vorgaukeln. Doch ich finde immer wieder Gemeinsamkeiten, die ich nutzen kann.

Dann gehe ich den ersten Schritt. Der kann auch besonders klein sein. Wichtig ist nur, wieder in Bewegung zu kommen!

Sobald wieder Bewegung in die Sache gekommen ist, geht es fast von selbst weiter und weiter.

Diese Methode ist besonders bei Beziehungsthemen und beruflichen Entscheidungen sehr hilfreich. Damit wird die „Was denken denn dann die anderen?“-Frage kurz umgangen und somit können richtungsweisende Ideen an die Oberfläche kommen.

Probieren Sie es einfach mal aus. Jetzt gleich!
Und berichten Sie mir von Ihren Erfahrungen. Ich freue mich darauf!

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