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BogenZiele erreichen wollen alle. Doch wie mühsam darf es werden? Darf es ein bisschen mehr Anstrengung sein?

Manchmal scheitert es bereits an der Formulierung!

Nicht-Ziele sind nicht erreichbar. Ziele schon!

Daher ist es nötig, auf die Formulierung zu achten.

„Ich will DAHIN.“ anstatt „Ich will WEG VON.“

 

 

Vor einigen Jahren war ich bei einem Mittelalterfest. Dort gab es auch einen Stand von Bogenschützen und die hatten am Areal einige Ziele aufgestelt. Dabei handelte es sich keinesfalls um bewegliche Ziele, die für ungeübte Bogenschützen sicher nicht zu treffen wären, sondern um statische.

Dennoch: Es versuchten sich einige daran, diese Ziele zu treffen. Meist erfolglos!

 

Die Manöverkritik zeigte die Fehlerquellen auf:

1. zielen – Das war ja scheinbar einfach – und dennoch gingen viele Schüsse daneben. Die Sicht vom Profi zeigte, dass die meisten Pfeile ca einen Meter neben das Ziel zeigten. Warum das? Nein, es lag nicht am schielen 😉 Es war nur so, dass wir alle den Blick auf das Ziel richteten, den Pfeil jedoch nicht vor unseren Augen sondern neben dem Ohr hatten.

2. los lassen – Da wurde es schon schwieriger. Spannung aufbauen war eine Sache, doch die Bogensehne dann auch plötzlich loslassen, eine ganz andere. Der Pfeil zischte am Ohr vorbei und bei ungenügendem Unterarmschutz konnte schon mal die eine oder andere Hautabschürfung entstehen. Der Tipp vom Profi „Wenn du den Pfeil auf das Ziel gerichtet und die Sehne gespannt hast, lass los – der Pfeil fliegt dann von ganz alleine!“

3. treffen – Das hing ganz davon ab, ob das Ziel korrekt angepeilt und vor allem der Pfeil mit der notwendigen Geschwindigkeit auf die Reise geschickt wurde. Und natürlich auch von der Entfernung zum Ziel. Viele Pfeile landeten irgendwo im 1. oder 2. Drittel auf der Strecke, oft nicht einmal in der Erde. Sie verloren einfach auf dem Flug die Geschwindigkeit und die Richtung und stürzten ab.

 

Wie können wir das auf unsere eigene Zielerreichung umlegen?

Im nächsten Artikel geht’s weiter!

zielen – los lassen – treffen, Teil 1
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