Kraftboxx_02Die Kraftboxx verspricht wichtige Unterlagen für Klarheit, Lösungsorientierung und Veränderung.

Mein Praxistest beginnt damit, dass ich mit dem Stress-Sensor die 12 Themenbereiche durchgehe und meine Zufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10 bewerte.

Zeit für mich, Meine Werte leben und Berufliche Entwicklung erhalten eine 10. Ebenso Kinder (die ich nicht habe) und Konflikte im Umfeld (die betreffen mich nicht direkt bzw. gehe ich gut damit um).

Leistungsdruck, Job-Sicherheit, Finanzen, Kollegen liegen auf einer Linie im Mittelfeld.

Nun soll ich jeweils 10 Fragen zu 20 inneren Motiven beantworten. Auf den Seiten 14 bis 55 stehen die Tabellen zu den Themen Abenteuerlust/Belastbarkeit, Ästhetik/Schönheit, Bestätigung/Wertschätzung, Bewahren/Tradition, Bewegung/Fitness, Einfluss/Macht, Familie, Finanzielle Sicherheit, Genuss, Gerechtigkeit, Geselligkeit, Gesundheit, Harmonie, Hilfsbereitschaft, Ordnung/Struktur, Perfektionismus, Status/Außenwirkung, Unabhängigkeit, Wettbewerb, Wissensdurst/Entwicklung.

Die Fragen erinnern mich an psychologische Aufnahmetests in Ausbildungseinrichtungen. In der Anleitung steht „Seien Sie beim Ausfüllen ganz ehrlich zu sich selbst!“ Ja, das möchte ich gerne sein. Bei einigen Fragen ist mir unklar, wie ich antworten soll. Zum Beispiel „Eine gute Flasche Wein oder Alkohol genehmige ich mir nur als Gaumenfreude.“ Was antworte ich da, wenn ich überhaupt keinen Alkohol trinke? Eine 3 für „ich fühle mich 100%ig davon angesprochen“? Oder bei „Gewalt lehne ich generell ab und will auch selbst niemanden verletzen.“ In einer bedrohlichen Situation würde ich mich natürlich wehren, auch auf die Gefahr hin, dass der Angreifer / die Angreiferin von mir verletzt wird.

Nun gut, ich habe alle Fragen so gut wie möglich beantwortet und die Werte addiert. Besonders relevant sollen jene Bereiche sein, deren Ergebnis unter 6 bzw. über 24 liegt. Das sind bei mir Familie (1), Genuss (27), Gerechtigkeit (25), Gesundheit (25) und Unabhängigkeit (27)

Auf der Rückseite der Kärtchen wird erläutert, was ein Wert unter 6 und über 24 bedeutet und anschließend eine Balance-Tipp gegeben.

Kraftboxx_01Mein Fazit: So wirklich etwas Neues entdecke ich dabei nicht. Vielleicht ist die Kraftboxx aber auch gar nicht dafür gedacht, sondern soll nur eine erste Orientierung geben. Wenn ich im Kapitel „Die praktische Umsetzung Ihrer Erkenntnisse“ lese „Vermeiden Sie die Gewohnheitsfalle“ ist das ja nicht wirklich neu!

Sowohl die Innere-Motiv-Analyse als auch der Aktionsplan sind sehr schreiblastig und benötien viel Zeit. Es braucht schon eine große Portion Disziplin, das alles durchzuführen.

Als Einsatz im Coaching und in der Supervision kann ich mir gut vorstellen, nur den Stress-Sensor zu verwenden, um einen Überblick zu erhalten. Das geht hier wesentlich schneller als mit einer FlipChart-Darstellung.

Haben Sie die Kraftboxx schon kennen gelernt und wollen über Ihre Erfahrungen berichten?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar hier im blog oder Ihre E-Mail an mich.

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Kraftboxx im Praxistest! Etwas Neues?
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