Mein Kleiderschrank – Ein Spiegelbild meiner selbst?

  • Was sagt mein Kleiderschrank über mich aus?
  • Ist der Inhalt ein Spiegelbild meiner selbst?
  • Ist alles Kante an Kante geordnet oder wild durcheinander?
  • Ordne ich nach Farben oder nach Kleidungsart?

Diese Fragen stelle ich mir immer wieder, wenn ich meine Kleidung sortiere,
>>> Stück für Stück aus dem Schrank nehme,
>>> überlege, ob ich es behalten will …
>>> und dann vieles auf einen „Das gebe ich weg“-Stoß lege.

Ich habe mehrmals Sachen gekauft, die dem aktuellen Modetrend entsprachen. Doch zu Hause angekommen, habe ich bemerkt, dass es überhaupt nicht meinem Stil entspricht.

  • Farben, die mein Gesicht blass erscheinen lassen!
  • Schnitte, die mich ständig herum zupfen lassen, damit es einigermaßen sitzt!
  • Muster, die so dominant sind, dass ich einem Quilt Konkurrenz mache!

Nun habe ich also meinen „Das gebe ich weg“-Stoß vor mir liegen – eine beachtliche Menge meist neuer, ungetragener Sachen. Ich verpacke alles und werde es einer Sozialeinrichtung bringen, die es an Frauen verteilt, die dringend Kleidung brauchen. So verwandeln sich meine Fehlkäufe als Gewinn für andere Frauen.

Jetzt habe ich die Antworten auf meine Fragen:
Mein Kleiderschrank war kein Spiegelbild, ist es aber jetzt geworden.
Ich habe alles geordnet und auf Platzsparbügel gruppiert: Da gibt es eine Leiste für Tops, eine für Blusen/Tuniken, eine für Strickjacken und auch die Hosen sind nach Länge geordnet im Ordnungshelfer.

Sehr übersichtlich ist es geworden und ich freue mich, dass ich jetzt nach Lust und Laune in meinen Kleiderschrank greifen kann und garantiert ein Stück in der Hand habe, das zu mir passt.

Diesen Ablauf wiederhole ich regelmäßig, meist zweimal im Jahr.