Der Herbst (dunkel, neblig und regnerisch) wirkt sich schnell auf die Stimmung aus.

Jetzt haben wir die Wahl: Lassen wir uns davon beeinflussen und geben uns der Lethargie hin? Oder gehen wir es aktiv an?

Meiner Erfahrung nach wird es schlimmer, wenn ich es einfach hinnehme, mich viel in der Wohnung aufhalte und wenig Kontakt zu anderen haben möchte.

Ganz anders ist es, wenn ich so oft wie möglich raus gehe – auch wenn es nur ein kurzer Spaziergang von 15min in der Mittagspause ist. Dabei bringe ich die Gedankenspiralen in Bewegung und finde neue (Aus)Wege.

Kreativer Ausdruck in Malerei, Bastelei, Musik und Tanz ist auch eine gute Möglichkeit, die innere Unruhe auszugleichen.

Achtsamkeit für mich und meine Bedürfnisse wird jetzt viel wichtiger als sonst!

Jetzt ist auch eine besonders sensible Zeit im Zusammensein mit anderen Menschen. Reizbarkeit liegt in der Luft. Wenn ich jetzt jedes Wort auf die Goldwaage legen würde, wären Konflikte die Folge. Mein Umgang damit: Ich weiß, dass ich gerade holprig laufe und manchmal Aussagen treffe, die vom Ton oder auch vom Inhalt her ruppig klingen. Genau das gestehe ich auch meinen Freundinnen, Kolleginnen und Nachbarn zu. Ich nehme alles so, wie es gerade ist und halte mich mit Bewertungen zurück. Denn ich weiß, dass mich einiges, das ich sonst nicht einmal wahrnehme, jetzt besonders aufregt.

Meiner Erfahrung nach schaut es nach der Umstellung auf den Herbst – also in zwei bis drei Wochen – schon wieder ganz anders aus und ich bin wieder ausgeglichener. Ebenso merke ich das dann bei anderen.

Es wäre doch schade, wenn sich so ein vorübergehendes Stimmungskarussell nachhaltig auf Beziehungen auswirken würde.

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Herbststimmung – wie kann ich sie verändern?
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