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Ein Optimist steht nicht im Regen, er duscht unter einer Wolke.“ Thomas Romanus

Oberflächlich betrachtet könnte ich sagen: Sieh doch alles positiv. Egal, was passiert, suche das Gute an der Sache, erzähle jeder Person, die du trifft, wie toll alles ist. Doch so einfach will ich es mir nicht machen. Alles hat zwei Seiten. Balance zu halten ist eine Fähigkeit, die trainiert werden kann. Manchmal ist der Blick auf eine Seite konzentriert und ich sehe entweder durch die rosarote Brille oder ich stehe im Dunkeln.

Beide Seiten dürfen sein und je stärker ich jeweils hinein gehe, desto intensiver kann ich sie durchleben und meine Balance wieder finden.

Im Coaching geht es darum, Stärken und Ressourcen zu finden, die Unterstützung bieten. Manchmal warnt eine zögerliche Haltung davor, allzu euphorisch an eine Sache ran zu gehen. Oft verwandelt sich die Angst vor dem nächsten Schritt in Mut, wenn auch die positiven Seiten der Situation beleuchtet werden.

Meine Aufgabe sehe ich darin, die Taschenlampe zu halten und darauf zu achten, dass mehr und mehr Aspekte ins Blickfeld rücken. Die Entscheidung kann ich niemandem abnehmen, wohl aber dabei unterstützen, sie mit einem guten Gefühl zu treffen.

 

 

Alles positiv sehen oder was?
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